Interessenten finden hier eine Übersicht über verschiedene Absolventen des Studienganges "International Forest Ecosystem Management" (IFEM). Einige stehen bereits im Berufsleben, andere sind derzeit im Masterstudium, aber jede Geschichte ist eine Geschichte für sich und gibt Einblick in die Möglichkeiten, die einem als International Forest Ecosystem Manager offen stehen. Lesen Sie im folgenden die verschiedenen Eindrücke und Erfahrungen:
| Name: | Johannes Enssle |
| Graduation: | International Forest Ecosystem Management (IFEM) |
| Abschlussjahr: | 2005 |
| Einsatzland / Region: | Deutschland |
| Letzte ausgeübte Tätigkeit: | NABU Waldreferent |
Impressionen: ![]() | Nach dem Abi war für mich schnell klar, dass ich irgendetwas mit Wald oder Forstwirtschaft studieren würde. Am besten mit einem internationalen Bezug. Damals bot diese Kombination nur die HNEE-Eberswalde an mit ihrem innovativen Studiengang International Forest Ecosystem Management — kurz: IFEM. Nun, rund vier Jahre später, sitze ich 8 Stunden am Tag vor einem Computer im Büro der Bundesgeschäftstelle des NABU mitten in Berlin, telefoniere viel oder Reise durch die Republik. Das klingt erst mal ernüchternd, ist jedoch alles andere als langweilig. Als Waldreferent beim NABU, dem größten Naturschutzverband in Deutschland, bin ich für alle waldbezogenen Fragen zuständig. Es geht darum, gegenüber der Politik und in der Gesellschaft deutlich die Positionen des Naturschutzes zu vertreten und mich dafür einzusetzen, dass der Wald in seiner Funktion als Lebensraum für viele tausend Tier- und Pflanzenarten nicht zur Kurz kommt. Das bedeutet auch, dass ich mich in die Politik einmische, mit Abgeordneten und Vertretern der Forstwirtschaft rede und Gesetzesvorhaben kritisch beobachte und kommentiere. Gut, den Wald vermisse ich manchmal schon ein bisschen bei der oftmals hektischen Arbeit, andererseits ist man sonst fast nirgendwo so nah am tagespolitischen Geschehen — und das ist wahnsinnig spannend! Eigentlich wollte ich ja gar nicht in Deutschland bleiben, wollte am liebsten wieder zurück in die Tropen und dort als Förster durch den Urwald kriechen und mich für die nachhaltige Entwicklung in den Tropen einsetzen — die typische „Ifemeritis“ eben. Nach dem IFEM-Studium bewarb ich mich aber zunächst als Trainee beim NABU und merkte schnell, wie spannend es auch hier „zu Hause“ — im eigenen Land sein kann. Als Trainee beim NABU hatte ich die ideale Möglichkeit die unterschiedlichen Prozesse und Abläufe in der Umweltpolitik kennen zu lernen und zu erfahren wie man sich da am besten einbringen kann. Nach der Zeit als Trainee entschloss ich mich für das Masterstudium Global Change Management. Wieder an der HNEE-Eberswalde. Für meine jetzige Arbeit bot mir das IFEM Studium in Eberswalde eine solide Grundlage um die unterschiedlichen Themenbereichen aus Wald, Umwelt und Entwicklung in einen größeren Zusammenhang zu stellen. Neben den naturwissenschaftlichen, ökologischen und forstwirtschaftlichen Fächern werden wichtige Schlüsselqualifikationen wie Teamarbeit, Kommunikation, Fremdsprachen und der Umgang mit digitalen Medien vermittelt. Ein durchaus anspruchvolles Studienangebot, schließlich geht es hier um nichts weniger als das Management von Wäldern, und das weltweit! Dabei wird besonders darauf Wert gelegt die drei Säulen der Nachhaltigkeit Ökologie, Wirtschaft und Soziales in die Lehre zu integrieren. So ist für jeden, ob er Förster, Biologe, Naturschützer, Politiker, Entwicklungshelfer, Soziologe oder Business-Manager werden will etwas dabei. Trotzdem sollte man die forstliche Ausrichtung dieses Studienganges nicht unterschätzen, denn Eberswalde schaut hier auf eine lange Tradition zurück! Auch während des Unterrichts verbringt man viel Zeit im Wald oder im botanischen Garten. Ein zentrales Element des Studiums ist das praktische Auslandsemester. Hier kann das gelernte angewandt werden, hier werden Kontakte geknüpft und die Weichen für den späteren Berufsweg gestellt. Gleichzeitig bietet das Praktikum auch die ideale Möglichkeit den Grundstein für die abschließende Bachelorarbeit zu legen. Weil die FH so klein ist, sind die Wege zu den Professoren sehr kurz. Davon kann man als Student nur profitieren. Wen die kleine FH dennoch abschreckt, der sollte hier erst einmal vorbei kommen! Denn gerade weil Eberswalde so klein ist müssen die Studenten zusammen halten und organisieren deshalb einfach selber ihre eigenen Partys und Ausflüge. Die wunderschöne Landschaft mit ihren ausgedehnten Wäldern und vielen Seen direkt vor der Haustür lädt zu langen Spaziergängen und Fahrradtouren ein. Und wem das immer noch nicht reicht, der kommt in 30 Minuten problemlos nach Berlin um dort auf die Pauke zu hauen. Ich kann IFEM auf jeden Fall empfehlen, denn die Welt braucht idealistische Menschen die mit Ausdauer, technischem und sozialem Know-how an die großen Herausforderungen der Zukunft herantreten.
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| Name: | Nora Koim |
| Graduation: | International Forest Ecosystem Management (IFEM) |
| Abschlussjahr: | 2007 |
| Einsatzland / Region: | Deutschland (Praktika Kolumbien) |
| Letzte ausgeübte Tätigkeit: | Master Studium "Integrated Natural Ressource Management" HU- Berlin |
Impressionen: | Nora Koim studierte 3 Jahre an der HNE Eberswalde (FH) den Studiengang "International Forest Ecosystem Management" um anschließend den Master Studiengang "Integrated Natural Ressource Management" anzuschließen. Im Rahmen des Masterstudienganges ist sie für Ihre Masterarbeit stark in Kolumbiens Wäldern unterwegs. Lesen Sie den ausführlichen Spiegelartikel auf Spiegel- Online:
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| Name: | Johannes Horstmann |
| Graduation: | International Forest Ecosystem Management (IFEM) |
| Abschlussjahr: | 2005 |
| Einsatzland / Region: | Deutschland |
| Letzte ausgeübte Tätigkeit: | Master "Regional Development Planing" |
Impressionen: | „Durch das IFEM-Studium habe ich einen Kreis von Freunden gefunden, die wie ich die Natur in der direkten Umgebung als wichtigen Teil der eigenen Lebensgrundlage wahrnehmen, und darüberhinaus die Bedeutung der globalen Umweltsituation für die Menschen nicht übersehen. Mit dem IFEM-Abschluss habe ich den Einstieg zur Mitarbeit an den globalen Aufgaben der Menschheit - genauer: an der Überwindung von Armut– gefunden, und möchte zukünftig im Schutzgebietsmanagement beruflich durch den Schutz und die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen zur Lösung dieser Aufgaben beitragen.“
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