Eine dauerhaft umweltverträgliche Entwicklung der Landnutzung gehört zu den vordringlichen Aufgaben des 21. Jahrhunderts. Für die gesamte Landschaft ist damit ein differenziertes zukunftsfähiges Nutzungsmanagement im lokalen und globalen Rahmen erforderlich. Die Umweltgesetzgebung wird in dieser Richtung entwickelt. Die Bewältigung der Aufgabe einschließlich ihrer Umsetzung in allen Bereiche des täglichen Lebens fordert engagierte Fachleute mit biologischem, landschaftsökologischem und landschaftsplanerischem Wissen, Kenntnissen in verschiedenen Zweigen der Landnutzung und mit ökonomischem, umweltpolitischem und sozialem Grundwissen. Gebraucht werden Fachleute, die in der Lage sind, die Landschaft als Ganzes zu erfassen, zu bewerten und damit für den Erhalt ihrer Funktionstüchtigkeit und nachhaltigen Nutzbarkeit durch die Tätigkeit in den verschiedensten Verwaltungen, Einrichtungen und Unternehmen Sorge zu tragen. Steht doch dringender denn je die Aufgabe an, die historisch gewachsene Kulturlandschaft als Netz ökologisch stabiler Lebensräume mit ihren sozialen, historischen, kulturellen und natürlichen Funktionen im Fortbestand zu sichern. Wir haben uns dem Zukunftsbedarf gestellt und sind mit dem Studiengang "Landschaftsnutzung und Naturschutz" seit 1993 in Deutschland zum Vorreiter für ein entsprechendes Ausbildungsprofil geworden. | ![]() |