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Studium mit Familie


Dass ein Studium auch mit Kind(ern) möglich ist, haben in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Eberswalder StudentInnen bewiesen. Es ist jedoch nicht zu leugnen, dass ein Studium mit Kind einen höheren Planungsaufwand bedeutet und oft auch Abstriche gemacht werden müssen.

Wenn Studierende ein Kind erwarten oder durch die Pflege eines Kindes nicht an Vorlesungen usw. teilnehmen können ist es wichtig, dass sie sich frühzeitig Gedanken zu ihrem weiteren Studienverlauf machen. Hilfestellungen hierzu gibt neben Vera Clauder auch der/die Koordinator/in des jeweiligen Studiengangs. Mit ihr/ihm zusammen können Lösungen entwickelt werden, wenn sich beispielsweise folgende Fragen ergeben:

  • Welche Fächer kann ich planmäßig absolvieren und welche Fächer und Prüfungen können nach der Schwangerschaft absolviert werden?
  • Welche Prüfungsvorleistungen können von zu Hause erbracht werden und bei welchen Veranstaltungen besteht Anwesenheitspflicht (z. B. Exkursionen)?
  • In welchem Rahmen macht es Sinn, das Studium auf ein oder zwei zusätzliche Semester zu entzerren?

In der Rahmenstudien- und Rahmenprüfungsordnung der HNEE (RSPO) sind die Belange studierender Eltern und Schwangerer berücksichtigt und vereinfachen das Weiterstudieren. Hier  eine Zusammenstellung der wichtigsten Punkte. Bitte beachten Sie das Jahr Ihrer Immatrikulation und die damit verbundene gültige RSPO.

Nachdem alle offenen Fragen in Absprache mit dem Studiengangskoordinator beantwortet worden sind, besteht die Möglichkeit einen Sonderstudienplan zu beantragen. Dafür muss ein Antrag an den fachbereichszuständigen Vorsitzenden des Prüfungsausschuss gestellt werden. Der Verantwortliche hierfür ist im Sekretariat des Fachbereichs zu erfragen. Das heißt, dass Eigeninitiative gefragt ist! Es ist weder die Aufgabe des Amt für studententische Angelegenheiten noch des Prüfungsausschusses den Studienablauf eines/r StudentIn mit Kind festzulegen.

Es gibt keine standardisierten Lösungen, so dass in jedem Fall einzeln überprüft werden sollte, welche Handlungsoptionen am sinnvollsten erscheinen. Auch ist die kontinuierliche Rücksprache mit Dozenten und Kommilitonen ein Schlüssel zu innovativen Lösungsansätzen. So konnten in der Vergangenheit sehr kleine oder kranke Kinder teilweise mit in die Vorlesungen gebracht werden, an Exkursionen teilnehmen oder wurden während einer Prüfung von Bekannten im FH Eltern-Kind-Raum betreut.

Wenn sich die Situation ergibt, dass ein Kind erwartet wird, stellen sich viele, teils nicht mal bekannte Fragen. Eine Hilfestellung bietet hier das Infoblatt für werdende Eltern.


Weitere Themen:

Mutterschutz und Prüfungen

Kranke Kinder

Fördermöglichkeiten

Wohnen mit Kind


(letzte Änderung: 23.02.2012 von Annemarie Kaiser)