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Informationen zur Geschichte der Bibliothek


Die Bibliothek entstand 1830 mit der Gründung der forstakademischen Ausbildung
durch Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil (28.03.1783 - 04.09.1859) in Eberswalde.

Die Hochschulbibliothek der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH) hat die Bestände der Bibliothek der Königlichen Forstakademie, später Forstlichen Hochschule Eberswalde, nach 1945 der Forstwirtschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität Berlin und nach 1963 des Instituts für Forstwissenschaften Eberswalde übernommen.

Den Grundstock der Bibliothek bilden die seit 1830 gesammelten Bücher, Zeitschriften und Karten sowie die 1844 angekaufte Privatbibliothek von F.W.L. Pfeil (ca. 800 Bände), die sich noch heute im Bestand befinden. Beim Umzug in das 1911/12 errichtete Bibliotheks- und Verwaltungsgebäude mit einem noch heute genutzten doppelgeschossigen Magazin umfaßte der Bestand 27.000 Bände und 300 Karten.

Als erste Verwalter der Bibliothek machten sich die Professoren F.W.L. Pfeil und F.W. Schneider um die Bibliothek verdient. F.W. Schneider und später O. Mundt gaben die gedruckten Kataloge (1872, 1885 mit entsprechenden Nachträgen bis 1899) mit dem Gesamtbestand der Bibliothek zum jeweiligen Zeitpunkt heraus. Neben diesen gedruckten Katalogen, die noch heute, nach Kriegsverlusten 1945/46, einen vollständigen Überblick über den Bestand in sachlich geordneten Rubriken mit alphabetischen Registern geben, wurden 1860 Bandkataloge angelegt.

Mit einem alphabetischen Zettelkatalog (AK) wurde 1920 begonnen. Dieser AK wurde bis 1998 geführt. Den Systematischen Zettelkatalog (SK) legte man ab 1963 für den Gesamtbestand (1963: ca. 80.000 Bände) nach dem "Oxford-System der Dezimalklassifikation für Forstwesen" an. Dieser wurde bis 1993 geführt.

Eine ausführliche Darstellung der Geschichte der Bibliothek ist zu finden im:
Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland. Bd. 16. - Hildesheim, 1996. - S. 314 - 319

(letzte Änderung: 19.05.2010 von Ralf Genthof)