Thermoholzprojekt
Was ist Thermoholz?
Holz, das thermisch modifiziert wurde:
- in einem ein- oder mehrstufigen Hitzebehandlungsverfahren
- bei Temperaturen von 170°C bis 250°C
- über einen Zeitraum von 2 bis 48 Stunden
- unter Sauerstoffabschluss
Pilotanlage zur thermischen Modifizierung von Holz

Wie verändert sich das Holz bei thermischer Behandlung?
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Die Fähigkeit zur Wasseraufnahme und -abgabe reduziert sich dauerhaft.
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Es treten Veränderungen bei Farbe, Form- und Dimensionsstabilität sowie mechanischen Eigenschaften auf.
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Das Holz wird resistenter gegenüber holzzerstörenden Pilzen und Insekten.
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Das Holz versprödet.
- Die Biegefestigkeit verringert sich.
Ziele des Forschungsprojektes:
- Entwicklung eines neuen Verfahrens zur thermischen Modifizierung von Holz
- Konstruktion und Bau einer Pilotanlage an der HNEE
- Optimierung der Prozessführung
- Anpassung der Parameter an die jeweilige Holzart und die gewünschten Endprodukteigenschaften
- Untersuchung zur Verarbeitung und Verwendung von Thermoholzprodukten
- Analyse der Vermarktung von Thermoholzprodukten
- Entwicklung eines standardisierten Verfahrens zur zeitnahen Qualitätskontrolle des Thermoholzes
- Heranziehen des Farbwertes als Indikator für die Thermoholzeigenschaften
Aktuelle Themen:
Messebericht-Hannover.pdf
Themenvergabe-fuer-Studierende.pdf
Verantwortliche Hochschullehrer:
Prof. Dr.-Ing. Alexander Pfriem
Prof. Dr. Wibke Unger
Ansprechpartner:
Dipl-Ing. (FH) Lothar Clauder
lclauder@hnee.de
03334 / 65 73 79
(letzte Änderung: 04.01.2011 von Andreas Bonadt)