Springe direkt zum Inhalt

HNE Eberswalde Organisations-Menü

Springe direkt zum Inhalt
Sie sind hier: Service » IT-Servicezentrum » Veröffentlichungen » Jahresberichte » 2006/2007

Jahresbericht 2006/2007

DasIT-Servicezentrum (ITSZ), als zentrale Einrichtung der FachhochschuleEberswalde, ist für eine Reihe fachbereichsübergreifender Aufgaben im Bereichder Informations- und Kommunikationstechnik verantwortlich. Neben derBereitstellung und dem Betrieb der nötigen Infrastruktur haben wir folgendeAufgaben:

  • Ausstattung, Betrieb und Wartung der Computerpools für die Lehre
  • Ausstattung, Betrieb und Wartung der Arbeitsplatzcomputer der Mitarbeiter
  • Hard- und Softwarebeschaffung über Ausschreibungen, Rahmenverträge, Fördermittel, etc.
  • Beratung und Unterstützung bei der Beschaffung von Hard- und Software
  • Unterstützung der Anwender bei der Nutzung der Computer, des Netzwerkes bzw. des Internets und der Standardsoftware mit Hotline-Service
  • Betrieb eines Campusnetzwerkes mit 3 großen Standorten
  • Betrieb von zentralen Email-, Web, File- und Anwendungsservern
  • Verwaltung von Benutzerkonten und der Chipkarten für den Zugang zu den Computerpools
  • Bereitstellung eines Netzzuganges für die Studentenwohnheime
  • Technische Betreuung für Verwaltungssoftware in der Abteilung Studienangelegenheiten, Personalwesen und in der Bibliothek


Neuhinzugekommen sind im Berichtszeitraum die Aufgaben:

  • Betrieb der Telefonanlage für die FH und angeschlossene Einrichtungen sowie die Verwaltung der Telefonanschlüsse
  • Bereitstellung zentraler Druckdienste für die Computerpools in Zusammenarbeit mit der Firma SKD

Inden Jahren 2006 bis 2007 ergaben sich einige Veränderungen in der Arbeit desITSZ. Wegen den erweiterten Aufgaben wurde unser Team durch einen fünften Mannverstärkt. Seit Mai 2006 arbeitete Sven Simon zunächst Teilzeit, später vollbei uns als Hotline- und Servicetechniker.

Indie seit Frühjahr 2006 laufende Planung und Ausschreibung der neuen Telefonanlagewar das ITSZ stark involviert und zeitlich beansprucht. Die Zuordnung desTelefondienstes zu unserem Zuständigkeitsbereich, machte eine aufwändigeBestandsaufnahme des vorhandenen Telefonnetzes nötig. Im Januar 2007 erfolgteschließlich der Tausch der beiden Telefonanlagen am Stadt- und Waldcampus gegenneue Voice-over-IP (VoIP)-Anlagen Siemens Hipath 4000 mit 500..600 Anschlüssen.Die Einrichtung derselben und die Beseitigung von aufgetretenen Fehlernbeanspruchte das ITSZwährend desgesamten Jahres 2007 sehr stark. Oftmals gab es Ausfälle aller Telefone. Die Abrechnungenfür die verbundenen Einrichtungen sowie für Privatgespräche konnten nichterstellt werden.

Durchdie neue Telefonanlage konnte für den Benutzerservice des ITSZ eine Hotline-Nummer7272 eingerichtet werden, über die immer jemand erreichbar ist.

ImZuge der Einführung der VoIP-Telefonanlage wurde das Campusnetz weiterausgebaut. Redundante Links wurden installiert und teilweise alte Geräteersetzt. Dabei setzten wir für die aktive Technik wieder ausschließlichHP-Technik ein. Zur Versorgung der Telefone mit Strom im Havariefall wurdenUSV’s in zentralen Verteilerpunkten integriert, um 15 Minuten Notbetrieb zugewährleisten.

Viele Neu- und Umbauten erforderten Planungsleistungen seitens des ITSZ: so fürHaus 12 und 3 sowie Haus 5. Der Bezug der Sonnenvilla 2006 und die Einrichtungvon Büros im benachbarten Möllerinstitut erforderten einen Ausbau undErweiterung unseres Campusnetzes auf diese beiden Gebäude. Dazu wurden Glasfaserleitungenverlegt. Damit sind weiterhin alle Gebäude über Gigabit-Leitungen verbunden.

Diezunehmende Zahl von Studiengängen, Mitarbeitern und Studenten bereitete unseinige Probleme. Die rasant wachsende Nachfrage nach zentralem Speicherplatzkonnte zwar immer befriedigt werden, doch kam das Backupsystem 2007 an seineLeistungsgrenze. Die gestiegene Serverzahl produzierte zuviel Abwärme, dieunsere Klimaanlagen überlastete. Die Folge waren mehrere große Havarien undAusfälle in den Sommermonaten.

Ähnlichverhielt es sich mit dem Emailsystem. Die steigende Größe der Postfächer undder in diesen Jahren durch Spam enorm zunehmende Anteil an eingehender Email überfordertenunseren Emailserver und führten im Sommer 2007 zu größeren Ausfällen. Waren es2005 noch 400.000 Emails im Monat mit einem Spam-Anteil von 85%, so waren es November2007 schon 8 Millionen Emails mit 99,2% Spam-Anteil (das 20-fache) - Tendenzsteigend, mit einer Verdopplung alle 6 Monate.

Weiteregroße Veränderungen brachte Anfang 2006 die Umstellung der Standardsoftware aufWindows XP und MS Office 2003 sowie die Umstellung auf eine neueVirenscansoftware „Sophos Antivirus“.Auch hier waren Anfangsschwierigkeiten unvermeidbar. Auch imServerbereich erfolgte bis Ende 2007 eine weitgehende Umstellung auf Windows2003 Server. Der Computerpool für die GIS-Ausbildung des FachbereichsLandschaftsnutzung und Naturschutz wurde neu mit leistungsfähigenGrafikarbeitsplätzen von DELL ausgestattet. Im Fachbereich Wald und Umwelt entstandein neuer GIS Computerpool. Schließlich wurde auch am Fachbereich Holztechnikein neuer CAD Computerpool aufgebaut und wird 2008 in Betrieb genommen.

ImNovember 2007 gab es an der Fachhochschule 343 aktive genutzte Computer und 25Server im 24-Stunden-Betrieb. 1348 Nutzer meldeten sich in diesem Monat amNetzwerk an. Im Jahr 2007 wurden insgesamt 234.000 Seiten Papier auf den beidenzentralen Druckern bedruckt. Unser Internetzugang über die Telta Citynetz GmbHwurde auf eine Bandbreite von 20 Mbit/s erweitert - wird allerdings nur zueinem Teil genutzt (<40%). Dieser und die 1 Gbit/s-Campusverbindung kostetenuns 68.022 € in den zwei Jahren. Insgesamt beliefen sich die Ausgaben für ITund Infrastruktur auf ca. 270.000 € (ohne neue Computerpools). Beschaffungenfür ca. 80.000 € wurden für andere Bereiche getätigt.

GroßesAugenmerk wurde auf die Reduzierung des Energieverbrauchs gelegt. In denComputerpools führten wir ein Verfahren ein, das Computer regelmäßigausschaltet, wenn niemand angemeldet ist. Für Mitarbeiter wurden abschaltbareSteckdosenleisten beschafft und diese über Sparmöglichkeiten informiert. Wirerwarten hier eine jährliche Energieeinsparung von ca. 2500 €. Zur Reduzierungder Serverzahlen wurde ein weiterer VMware-Server mit Anschluss an ein SANbeschafft, der durch Virtualisierung zu hohen Energieeinsparungen führen soll(>5000€).

Trotzder personellen Verstärkung durch Herrn Simon war es uns nicht immer möglich,alle anfallenden Aufgaben zügig zu bearbeiten. Immer mehr und komplexerwerdende Systeme erfordern eine weitere Spezialisierung unserer Mitarbeiter,die eine vollständige Urlaubs- bzw. Krankheitsvertretung inzwischen unmöglichmacht. Die ständig notwendige Weiterbildung der Mitarbeiter fand überwiegend imSelbststudium statt. Arbeitsabläufe im ITSZ wurden weiter optimiert und durchScripting bzw. Programmierung vereinfacht, wie die Nutzerverwaltung und dieSoftwareinstallation.Durch Ausstattungder IT-Servicearbeitsplätze mit zwei bis vier Monitoren können jetzt mehrereArbeiten effizienter durchgeführt werden.

WeitereAufgaben wurden seitens der Hochschulleitung an uns herangetragen. So fand 2007eine Verlagerung der Arbeitsschwerpunkte statt. Herr Thun übernahm dieProjektleitung für die Aktualisierung und Modernisierung derStudentenverwaltungssoftware mit der Umsetzung der Prüfungsordnungen und derweit reichenden Einführung von Selbstbedienungsfunktionen.

ITSZ

25.4.2008

(letzte Änderung: 23.02.2009 von Andreas Bonadt)