Das IT-Servicezentrum (ITSZ), als zentrale Einrichtung der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, ist für eine Reihe fachbereichsübergreifende Aufgaben im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik verantwortlich. Neben der Bereitstellung und dem Betrieb der nötigen Infrastruktur haben wir folgende Aufgaben:
Im IT-Servicezentrum sind derzeit 6 Personen beschäftigt.
In den Jahren 2010-2011 gab es eine Reihe von Veränderungen sowohl für die gesamte Hochschule als auch für das IT-Servicezentrum. Zunächst erfolgte zu Beginn des Jahres 2010 die Umbenennung der Fachhochschule in Hochschule für nachhaltige Entwicklung, wonach wir das Erscheinungsbild aller Dokumente und Webseiten entsprechend den Designervorgaben des Grafikers anpassen mussten. Gleichzeitig startete die prozess- und softwaremäßige Umstellung der Studierendenverwaltung von HIS SOS/ZUL/POS auf Datenlotsen Campusnet mit intensiven Schulungen bzw. Workshops und der Installation von Schulungs- und Produktivservern bis zum Herbst 2010. Das ITSZ übernahm dabei das Teilprojekt Basisdienste und musste wegen dem hohen IT-Betreuungsaufwand einen Mitarbeiter ausschließlich dafür abstellen. Übergangsweise sollte ein weiterer Datenbankspezialist eingestellt werden, der uns jedoch schon nach wenigen Monaten verließ. Wir entschlossen uns daher, einen anderen ITSZ-Mitarbeiter als Datenbankspezialist zu qualifizieren und dafür eine zusätzliche Supportkraft einzustellen, was uns schließlich bis Juli 2011 gelang. Die Einführung des neuen Campusmanagementsystems war bis Ende 2011 noch nicht gänzlich abgeschlossen. Der Produktivstart war die (Online-)Bewerbung zum Wintersemester 2011/12.
Seit Mitte 2010 stellten wir unsere Standardsoftware hochschulweit schrittweise von Office 2003 auf Office 2010 um, sowohl in den PC-Pools, als auch bei den Arbeitsplätzen unserer Mitarbeiter. Neue Computer wurden zudem auf Windows 7 installiert. Sehr positiv wirkte sich unsere Mitgliedschaft im Microsoft IT-Academy Programm bzw. bei MSDNAA aus. Die kostenfreie Software wurde von den Dozenten und Studenten sehr begrüßt. Auch die Softwareausstattung der PC-Pools konnte dadurch verbessert werden.
Wir haben zur Zeit 176 studentische Computer in PC-Pools, 76 davon stehen rund um die Uhr zur Verfügung. Dazu kommen ca. 500 Computer für alle Mitarbeiter. Der Anteil an Notebooks bei den Mitarbeiterarbeitsplätzen ist dabei in den letzten Jahren stark angestiegen und beträgt ca. 56 %. Insgesamt hat das ITSZ 768 Arbeitsplatz-Computer sowie 10 physische und 67 virtuelle Server (87%) betreut oder aufgebaut. Den Einsatz energiesparender Thin-Clients (Panoboxen) mussten wir aus Stabilitätsgründen auf unkritische Arbeitsplätze beschränken. Die Verwendung für die reguläre Lehre wird demnächst ganz eingestellt. Die PC-Pools wurden mit Abstand am häufigsten von den Studierenden der Studiengänge Landschaftsnutzung und Naturschutz, Forstwirtschaft, Holztechnik und IFEM genutzt.
Unsere zentrale Storage-Kapazität wurde auf knapp 52 Terabyte ausgebaut. Unser gesamter Datenbestand wird jetzt, jeweils am anderen Standort gespiegelt, sowohl am Stadtcampus als auch auf dem Waldcampus vorgehalten.Aufgrund von Problemen mit den Drucker-Chipkarten der SKD-Drucker haben wir uns Ende 2010 entschlossen, ein eigenes Drucksystem für die PC-Pools auf Basis der Studierenden-Chipkarte aufzubauen. Zur Zeit sind 3 große Océ-Drucker/Kopierer im Einsatz. Ausdrucke sind für die Studierenden preiswerter geworden und die Geräte lassen sich jetzt kostenfrei auch als Scanner benutzen.
Durch Nutzung verschiedener Fördermittel (ERFE, CIP/DFG, Konjunkturprogramm 2) gelang es uns viele und große Investitionen durchzuführen und unsere technische Basis auszubauen. So konnten wir 2010 unsere gesamte WLAN-Struktur mit 30 Access-Points erneuern. Es wurde im Haus 5 ein neuer PC-Pool mit 24 Arbeitsplätzen eingerichtet. Für das Erstellen von Videopräsentation wurde eine HD-Videokamera samt Schnittarbeitsplatz beschafft, und zum Aufzeichnen von Vorlesungen ein Mediasite-System.
Eine große Herausforderung für das ITSZ waren die vielen Baumaßnahmen im Berichtszeitraum. Da entschieden wurde, dass die Fremdeinrichtungen auf dem Waldcampus in Zukunft eigene Telefonanlagen betreiben sollen, mussten unsere zwei gekoppelten Telefonanlagen entkoppelt und neu konfiguriert werden. Infolge dessen erhielten alle Telefonapparate am Waldcampus neue Telefonnummern. Wegen des nötigen Leerzugs von Haus 1 wegen anstehenden Renovierungsarbeiten mussten Ende 2011 der bestehende zentrale Netzwerkknotenpunkt und die Telefonanlage in den neuen Serverraum in Haus 5 umziehen. Außerdem wurden im Stadthaus neue Arbeitsplätze eingerichtet und mit Telefon- und PC-Anschlüssen versehen. Dazu installierten wir eine Richtfunkstrecke vom Stadthaus zum Stadtcampus. Die Ausweichbüros und das Netzwerk in der Polizeibaracke wurden abgebaut. Das von der LFE übernommene Waldschutzgebäude am Waldcampus erhielt ebenfalls eine neue Netzwerkverkabelung und wurde an unser HNE-Netz angeschlossen. Haus 5 am Stadtcampus wurde nach der Sanierung vollständig neu mit Netzwerktechnik ausgestattet. Für die Hörsäle und Seminarräume wurden Beamer installiert. Auch die 4 Hörsäle im frisch sanierten Haus 4 wurden mit neuen Beamern ausgestattet. Im Sommer 2011 ist auch das ITSZ samt Servertechnik in die neuen Räume von Haus 5 umgezogen.
20.1.2012