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Anpassung des administrativen Naturschutzes an den Klimawandel - Managementoptionen und Gestaltung der politischen Instrumentarien im Land Brandenburg TP 16 im Verbundvorhaben „Innovationsnetzwerk Klimaanpassung Region Brandenburg Berlin“
(INKA BB)“

Anhand konkreter Beispielsgebiete in GSG Brandenburgs soll ein Konzept entwickelt werden, wie die derzeit formulierten Vorgaben für Schutzgebiete an den Klimawandel angepasst werden können. Dieses muss auch Unvorhersagbarkeiten mit einbeziehen. Insbesondere sind die derzeit formulierten Zielzustände und Verschlechterungsverbote unter Hinzuziehung konkreter, funktional-dynamisch ausgerichteter Indikatoren unter Berücksichtigung der jeweiligen Betroffenheit des Lebensraums neu zu formulieren. Hierbei ist den übergreifenden Ressourcen wie Stabilisierung des Wasserhaushalts, Erhalt/Verbesserung des Bodenzustandes, Einschränkung der Torf-/Humusmineralisierung (CO2-Freisetzung) erste Priorität zu geben. Als erstes Produkt soll ein methodisch angelegter Leitfaden zur Zielbestimmung und Auswahl der Schutzgüter im Klimaanpassungsprozess vorgelegt werden. Das erarbeitete Verfahren wird im partizipativen Prozess mit allen Akteuren an ausgewählten Beispielsgebieten erprobt. Schließlich soll ein argumentativ aufgebauter Leitfaden zur Politikberatung der Brandenburger Landesregierung formuliert werden, der die Steuerung von Naturschutzgeldern nach prioritärer Betroffenheit bzgl. Klimafolgen anregen und begleiten soll.

Leiterin:

Prof. V. Luthardt & Prof. P.Ibisch (FB 1)

Kooperationspartner:

ZALF, LUA, GSG-Verwaltungen BR SC, SW, NP UO

Dauer:

05.2009 - 04.2014

Finanzierungsträger:

BMBF

Mitarbeiter:

Dipl.-Biol. St. Kreft, (Dipl.- LÖ J. Blatt; Bac. L. Strixner- bis 2011), Dipl.LÖ N.Nusko; Dipl.Umweltw. Ph.Arndt

Schlagworte:

Naturschutzziele, Managementplan, Erfolgskontrolle

 

(letzte Änderung: 23.11.2011 von Vera Luthardt)