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Geomorphologische, wasserchemische und biologische Analysen an Söllen und Erfolgskontrolle von Maßnahmen des Vertragsnaturschutzes

Ergebnisse:
Feuchte oder mit Wasser gefüllte Hohlformen haben in der agrarisch genutzten Landschaft einen hohen Biotopwert. Unter diesen Hohlformen spielen echte und Pseudosölle eine große Rolle. Echte oder glazigene Sölle sind Relikte der letzten Vereisung und haben sich in Toteislöchern gebildet. Pseudosölle sind in den Ackerbaugebieten in Geländetiefpunkten enstanden. Diese Sölle bedürfen zu ihrer Bewertung einer Klassifikation. Diese Klassifikation ist u.a. durch Abbohren, Pollenanalytik und Bestimmung der 14 C Aktivität möglich. Insgesamt ist die Klassifikation schwierig, weil die Sölle eine sehr individuelle Ausprägung haben.
Die Zahl der echten , glazigenen sölle und der Pseudosölle, Gebilde von in der Regel weiniger als 1 ha Größe, ist besonders in den letzten Jahrzehnten durch Entwässerungsmaßnahmen auf dem Ackerland zurückgegangen. Hydrologische und andere Merkmale demonstrieren eine sehr individuelle Ausprägung auch bei unmittelbar benachbarten Formen. Sie haben eine Senkenfunktion. Durch erosive Einträge sind Sölle akut gefährdet. Möglichkeiten und Grenzen ihres Schutzes werden dargestellt.

 

Leiter: 

Prof. Dr. M. Frielinghaus

Kooperationspartner: 

Gewässer- und Deichverband Oderbruch (GEDO)

Dauer: 

01.1995 - 12.1997

Finanzierungsträger: 

Landesumweltamt Brandenburg

Mitarbeiter: 

Dr. S. Heim

Schlagworte: 

Ackerhohlformen, Sölle, Schätzmeßrahmen an Söllen, Vertragsnaturschutz

Homepage: 

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(letzte Änderung: 05.05.2006 von Rainer Schlepphorst)