Das Problem der vorhandenen Schaderregerprognose (siehe www.isip.de) ist eine gewisse Ungenauigkeit, da der Parameter "Wetter" von Wetterstationen stammt, die bis zu 60 km vom Schlag entfernt sind. Das Ziel ist es, durch den Einsatz von Geographischen Informationssystemen (GIS) eine schlaggenaue Prognose zu erreichen. Die Folgen wären neben einer wesentlich genaueren Prognose ein sparsamer Einsatz von Pflanzenschutzmitteln wodurch sich durchaus positive ökologische und ökonomische Effekte für Natur und Landwirt ergeben. Weiterhin wäre es erstmals möglich, tagesaktuell für ganz Deutschland Risikokarten zur Bekämpfung von Schädlingen in der Landwirtschaft zu erstellen und diese über ein Internetportal dem Nutzer zur Verfügung zu stellen. Im Rahmen des Projektes ist die HNEE hauptsächlich mit dem Datenmanagement und der Datenbereitstellung betraut. Dazu zählen die Aufbereitung und Überprüfung der Geobasisdaten sowie die Administrierung und Speicherung der Daten, eventuell in einer Datenbank wie zum Beispiel Oracle, DB2 oder PostgreSQL. Weiterhin wird die Schaffung einer Geodateninfrastruktur (GDI) geplant und realisiert.
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Leiter: | Gesamtleitung: Dr. Erich Jörg, Zentralstelle der Länder für EDV-gestützte Entscheidungshilfen und Programme im Pflanzenschutz (ZEPP) |
| Kooperationspartner: | Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft; |
| Dauer: | FHE: 01.2006 - 9.2008 |
| Finanzierungsträger: | Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) |
| Mitarbeiter: | FHE: |
| Schlagworte: | Prognose landwirtschaftlicher Schaderreger, Schaderreger, Optimierung der Ergebnisdarstellung, SIMGIS, Prognosemodelle, Landwirtschaft, GIS |
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