Untersuchungen zur Reaktion von Boden und Vegetation auf Wiedervernässung von degradierten Niedermoorböden an zwei Beispielsgebieten verschiedenen Moortyps im norddeutschen Tiefland
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Auf der Grundlage einer detailliert erarbeiteten Ist-Zustandsanalyse zweier hydrologisch unterschiedlicher Niedermoorgebiete wurden Auswirkungen von Wiedervernässungs-maßnahmen durch Grabenanstau auf Boden und Vegetation untersucht. Degradierte landwirtschaftlich genutzte Niedermoore in Brandenburg lassen sich mittels ehemaliger Entwässerungssysteme wiedervernässen. Allerdings bleiben die Vernässungsauswirkungen zeitlich und räumlich begrenzt, bzw. schaffen ein Mosaik verschiedener Nässestandorte je nach Relief. Das Grundwasser läst sich witterungsbedingt über 30-50 cm unter Geländeoberfläche anheben. Die deutlichsten Veränderungen zeigen Standorte mit 20-35 cm Grundwasser. Der Zelluloseabbau lässt sich deutlich reduzieren. Arten hochproduktiver Schilf und Seggenröhrichte breiten sich aus oder besiedeln die verarmten Graslandbestände. Der Ertrag und der Futterwert nehmen ab. Durch starke Vernässung wird die Befahrbarkeit der Moorstandorte eingeschränkt.
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Leiter: |
Prof. Dr. Vera Luthardt |
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| Dauer: |
03.1993 - 06.1996 |
| Finanzierungsträger: |
Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Raumordnung des Landes Brandenburg |
| Mitarbeiter: |
Dipl.-Ing. A. Harter |
| Schlagworte: |
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| Homepage: |
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(letzte Änderung: 05.05.2006 von Rainer Schlepphorst)