| Vorsitzender | Stellvertreter |
| Dr. Detlev Deumlich Zentrum für Agrarlandschafts- und Tel.: 033432/ 82 - 329 Email: ddeumlich@zalf.de | Prof. Dr. Rüdiger Schultz-Sternberg Tel.: 03334 / 657 338 |
Alle Mitglieder und Interessierten der Kommission VIII sind eingeladen, sich aktiv an der Kommissionsarbeit zu beteiligen. Das kann z.B. beinhalten:
· Organisation einer Tagung oder eines Workshops
· aktive Teilnahme an einer Tagung, Workshop, Symposium (Vorträge, Poster)
· Organisation einer Weiterbildungsveranstaltung
· Vorschlag eines Symposiums an einer DBG Jahrestagung
· Beiträge zur Homepage, wie Tagungsankündigungen etc.
· Vorschläge von KandidatInnen für den Kommissionsvorsitz
· und vieles mehr
Bitte besprechen Sie Ihre geplanten Aktivitäten mit dem Kommissionsvorsitzenden. Nur durch die aktive Mitarbeit möglichst vieler unserer Mitglieder wird unsere Kommission auch in Zukunft eine lebendige Plattform für den Bodenschutz sein!
Für eine schnelle Kommunikation zwischen den Vorsitzenden und den Mitgliedern und Interessierten ist eine vollständige und aktuelle E-Mail Verteilerliste unabdingbar. Wir möchten Sie daher bitten, uns Änderungen Ihrer Email-Adresse mitzuteilen.
aktueller Jahresbericht (erscheint in den Grünen Blättern 4/2006)
Die Arbeitsgruppe Bodenschutz wurde am 10.09.1987 auf der Jahrestagung der DBG in Stuttgart-Hohenheim gegründet. Die Bodenschutzkonzeption der Bundesregierung von 1985 hatte den Bodenschutz als eigenständige Materie und Ziel des politischen Handelns definiert. Damit war die Zeit für die Bildung einer Arbeitsgruppe in der DBG gekommen. Die AG Bodenschutz machte sich zur Aufgabe
- Bodenschutzprobleme von überregionaler und grundsätzlicher Bedeutung aufzugreifen
und darzustellen
- die Beantwortung bodenschutzrelevanter Fragen abzustimmen und das methodische
Vorgehen zu koordinieren
- bodenkundlich arbeitende Institutionen und deren Instrumentarium zu vermitteln
- die Bodenschutzproblematik in der Öffentlichkeit zu verdeutlichen.
Die AG Bodenschutz erarbeitete zunächst Memoranden
- zur Nährstoffversorgung der Böden im Sinne einer ordnungsgemäßen Landwirtschaft,
- zur Flächenstilllegung und
- zur Schadstoffbelastung.
Sie setzte ihre Arbeit fort durch die Behandlung von bodenschutzrelevanten Themen auf Vortragsveranstaltungen, die in der Regel zweimal im Jahr stattfanden.
Das Inkrafttreten des Bundes-Bodenschutzgesetzes 1998 und der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung 1999 begleitete die AG Bodenschutz mit der Erarbeitung von Stellungnahmen zu den verschiedenen Entwürfen der Gesetzgebung und vertrat die DBG bei der dazu durchgeführten Anhörung im Bundesumweltministerium am 21.08.1998 in Bonn.
In Anlehnung an die Regelung der Internationalen Bodenkundlichen Gesellschaft beschloss die Mitgliederversammlung der DBG der AG Bodenschutz den Status einer Kommission zu verleihen und künftig als Kommission VIII - Bodenschutz zu führen.
Ausdruck der weiter gewachsenen Bedeutung des Bodenschutzes ist der gemeinsam von Deutscher und Österreichischer Bodenkundlicher Gesellschaft organisierte Kongress im September 2001 in Wien unter dem Generalthema „Bodenschutz in einem vereinten Europa“.
2002 nahm die DBG unter Federführung der Kommission Bodenschutz Stellung zum Konzept „Gute Qualität und sichere Erträge“ der beiden Bundesministerien für Ver-braucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft und für Umwelt, Naturschutz, Reaktorsicherheit. Das Konzept hat die Begrenzung des Eintrags von Schadstoffen bei der Düngung landwirtschaftlicher Nutzflächen zum Inhalt. Vertreter der Kommission Bodenschutz traten dazu vor Politikern sowie Agrar- und Umweltexperten im März 2003 im Parlamentarischen Reichstagsgebäude Berlin als Sachverständige auf.
Literatur:
Blume, H.-P. (2001): 75 Jahre Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft (1926-2001). Mitteilungen Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft Bd. 97, S.221ff.