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Forschungsprojekte

MWFK-Projekt - Verbreitung umwelt- und klimafreundlicher Technologien bei touristischen Leistungsträgern in Brandenburg im Bereich Wassertourismus


Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Strasdas
Projektbearbeitung: Runa Zeppenfeld, Heike Dickhut; Zeitraum: Oktober 2010 bis Juni 2011

Der Klimawandel bietet dem Tourismus in Brandenburg neben Risiken auch Chancen durch die möglicherweise steigende Nachfrage auf Grund steigender Temperaturen und sich wahrscheinlich verschlechternder Umweltbedingungen in konkurrierenden touristischen Zielgebieten. Eine dadurch bedingte erhöhte touristische Nutzung der Region wird den Druck auf sensible Ökosysteme, vor allem im Gewässerbereich, erhöhen. Neben anderen Anpassungsstrategien besteht hier die Notwendigkeit, sich an klimabedingt sinkende Wasserstände in vielen brandenburgischen Gewässern anzupassen und dabei auch die ökologische Tragfähigkeit der Gewässer verstärkt zu beachten.

Im Bootsbau wurden und werden bereits Technologien entwickelt, die es einerseits erlauben, Gewässer mit geringerem Tiefgang zu befahren, und dabei weniger Wellenschlag produzieren. Andererseits können neben Solarbooten beim Betrieb auch Biokraftstoffe und schadstoffarme Hybridtechniken eingesetzt werden.

Ziel des Forschungsprojekts ist es zum einen, die Anbieter der genannten Technologien mit möglichen Abnehmern im Tourismus zu vernetzen und entsprechende zu beraten. Damit kann – neben einem verbesserten Klima- und Gewässerschutz –  auch für in Brandenburg ansässige Unternehmen ein regionaler Absatzmarkt geschaffen werden.  Zum anderen sollen mit im Gewässermanagement tätigen öffentlichen Akteuren (Wasser- und/oder Naturschutzbehörden) Verfahren geprüft werden, wie der Einsatz  der alternativen Technologien gezielt unterstützt werden kann, z.B. die Bevorzugung bei Verfahrensregelungen oder die Einrichtung eines Netzes von „Tankstellen“ für Solarboote oder Biokraftstoffe entlang bestimmter Wasserwanderstrecken.

Das Projekt wird durch Fördermittel vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg finanziert.



BMBF-Projekt INKA-BB Innovationsnetzwerk Klimaanpassung Brandenburg-Berlin Teilprojekt 17: Touristisches Destinations- und Unternehmensmanagement im Zeichen des Klimawandels

Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Strasdas
Projektmitarbeiterin: Runa Zeppenfeld, Heike Dickhut, Zeitraum: August 2009 bis April 2014


Brandenburg ist eine der gewässerreichsten und gleichzeitig wasserärmsten Regionen Deutschlands. Das Projekt beschäftigt sich mit den Folgen des Klimawandels für die Tourismusregionen und touristischen Unternehmen im Land Brandenburg. Ein Schwerpunkt des Projektes liegt dabei auf dem Thema Wassertourismus. Zusammen mit regionalen Praxispartnern werden in den kommenden Jahren beispielhaft Lösungsmöglichkeiten zur Anpassung an die Herausforderungen von Wettervariabilität und Klimaveränderungen sowohl auf Destinations- als auch auf Unternehmensebene erarbeitet. Projektpartner sind das Leibnitz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) sowie die WITO Barnim GmbH.

Das Verbundprojekt INKA-BB Innovationsnetzwerk Klimaanpassung Brandenburg-Berlin wird im Rahmen der Fördermaßnahme KLIMZUG vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. www.inka-bb.de



Entwicklung eines grenzüberschreitenden Managementkonzeptes für das Karpaten - Biosphärenreservat (Transkarpatien, Ukraine – einschließlich der ukrainischen Anteile am UNESCO-Weltnaturerbe „Buchenwälder der Karpaten“)


  • Projekt des Fachbereiches Wald und Umwelt sowie Fachbereiches Landschaftsnutzung und Naturschutz
  • Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)
  • Projektleitung touristischer Fachbeitrag: Prof. Dr. Hartmut Rein
    Zeitraum: Juli 2009 – Juni 2010



Tourism and Climate Change – Climate change adaptation and mitigation in the tourism sector: Frameworks, tools and practices.


  • Weiterbildungskurs für thailändische Tourismus-, Naturschutz- und Entwicklungsexperten
  • Konzeption und Durchführung: Prof. Strasdas, Nicole Häusler (HNEE-Lehrbeauftragte)
  • Bangkok, 7.-9. Sept. 2009
  • gefördert vom Bundesumweltministerium und der GTZ



Befragung von Radtouristen im Landkreis Barnim


  • Auftraggeber: Landkreis Barnim / WITO
  • Projektleitung: Prof. Dr. Hartmut Rein
  • Projektzeitraum: April 2009 – Dezember 2009



Kulinarisches Erbe Brandenburg


Projektleitung: Prof. Dr. Hartmut Rein (BTE/FHE), Prof. Dr. Anna Maria Häring (FHE), Dr. A. Wirsig, (terra fusca GmbH)
Zeitraum: August 2008 – Juli 2009

Recherche für Produkte aus Brandenburg mit einem Potential für den Schutz geografischer Angaben bzw. Ursprungsbezeichnungen gemäß Verordnung (EG) Nr. 510/2006 sowie für den Schutz als garantiert traditionelle Spezialität gemäß Verordnung (EG) Nr. 509/2006


Im Auftrag von pro agro Verband zur Förderung des ländlichen Raums in Brandenburg e.V.


Repräsentative Ausstellerbefragung auf der ITB 2009

  • Thema: Tourismus-Klima - Klimawandel und Finanzkrise
  • Projektleitung: Prof. Dr. Holger Lütters
  • Zeitraum: März 2009            


Naturtourismus in Brandenburgs Großschutzgebieten – Fortbildung Naturtourismus für Mitarbeiter der Brandenburger Großschutzgebiete


  • Auftraggeber: Landesumweltamt Brandenburg
  • Projektleitung & –durchführung: Prof. Dr. Wolfgang Strasdas, Prof. Dr. Hartmut Rein
  • Zeitraum: März 2009



Konferenz „Biodiversität, Tourismus und Klimawandel“

Projektleitung: Prof. Dr. Hartmut Rein (FHE/BTE), Prof. Dr. Wolfgang Strasdas (FHE)
Zeitraum: August bis Dezember 2008

Organisation und Durchführung im Auftrag des Deutschen Tourismusverbandes (DTV). Gefördert durch das Bundesamtes für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)



Wirtschaftskraft Tourismus im Landkreis Barnim

Projektleitung: Prof. Dr. Hartmut Rein
Projektbearbeitung; MA Nicola Schneider, Zeitraum: April 2008 bis Oktober 2008

Aufgabe des Projektes ist es, die Wertschöpfung und die Wirtschaftskraft des Tourismus im Landkreis Barnim zu analysiert. Dazu soll auf Basis der Auswertung der statistischen Daten der Übernachtungszahlen in gewerblichen Einrichtungen, einer Abschätzung der Übernachtungen in Privatunterkünften bzw. nicht gewerblichen Unterkünften sowie der Menge der Tagesausflügler, das touristische Aufkommen im Landkreis Barnim bestimmt werden. Dieses wird mit Kennwerten für die Tagesausgaben der jeweiligen Gästegruppen in Bezug gesetzt und daraus der touristische Umsatz, die Wertschöpfung sowie Arbeitsplatzäquivalente und der Beitrag zum Volkseinkommen abgeleitet. Im Ergebnis des Projektes wird die Bedeutung des Wirtschaftssektors Tourismus für den Landkreis Barnim dargestellt.


"Marktuntersuchung hinsichtlich des Nachfragepotentials für naturnahen Urlaub in Estland bei deutschen Reisenden"


Im Auftrag des Estonian Tourism Board. Kooperationspartner AeraNova Consult, Berlin

Projektleitung: Prof. Dr. Hartmut Rein, Laufzeit: Dezember 2007 bis März 2008


Neben der Hauptstadt Tallin, als städtetouristisches Ziel, ist die Natur Estlands zentrales touristisches Angebot, das aber immer noch viel zu wenig bekannt ist. Deutschland wird vom Estonian Tourism Board als ein wichtiges Quellgebiet für die touristische Nachfrage Estlands

angesehen. Durch eine Auswertung der Fachliteratur, der entsprechenden Reiseanalysen und Trendstudien soll das Nachfragepotenzial für Natururlaub in Estland analysiert und in einer Konkurrenzanalyse die Position Estlands auf dem naturtouristischen Reisemarkt für deutsche
Urlauber bestimmt werden. Die Untersuchung dient der künftigen Ausrichtung des Deutschland-Tourismusmarketing des Estonian Tourism Boards.

 


Monitoring der regionalwirtschaftlichen Effekte des Nationalpark Unteres Odertal (im Auftrag des Nationalpark Unteres Odertal)


Projektleitung: Prof. Dr. Hartmut Rein

Um die regionalwirtschaftlichen Effekte des Nationalparks Unteres Odertal in regelmäßigen Intervallen zu erfassen und zu dokumentieren, soll ein entsprechendes Erfassungs- und Monitoringkonzept erarbeitet werden. Dieses Konzept soll sich an die Untersuchung von JOB, HARRER; METZLER, HAJIZADEH-ALAMDARY (2005) im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) zur Bedeutung von Großschutzgebieten für den Tourismus und die wirtschaftliche Entwicklung der Region und dem im Jahr 2006 von den gleichen Autoren verfassten Leitfaden „Ökonomische Effekte von Großschutzgebieten – Leitfaden zur Erfassung der regionalwirtschaftlichen Wirkungen des Tourismus in Großschutzgebieten“ orientieren. Die dort entwickelte Methodik soll an die ortspezifischen und ökonomischen Rahmenbedingungen des Nationalpark Unteres Odertal angepasst werden und als Grundlage für regelmäßige Folgeuntersuchungen in der Zukunft dienen. 



Training course: Tourism Planning and Management for World Natural Heritage Sites in Europe. (im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz/Internationale Naturschutzakademie Insel Vilm, in Kooperation mit IUCN, UNESCO)


Kursdurchführung: Prof. Dr. Wolfgang Strasdas, Prof. Dr. Hartmut Rein

UNESCO Natural World Heritage Sites unterliegen durch die institutionellen und ökonomischen Krisen infolge der gesellschaftlichen Umbrüche in Mittel-, Süd- und Osteuropa akutem Handlungsdruck. Zum einen sind diese Gebiete hochattraktiv für Tourismus und Tourismus ist eine Chance, die Gebiete finanziell abzusichern und die Akzeptanz für die Gebiete zu erhöhen. Zum anderen bietet der Tourismus für die Gebiete auch Risiken und ist als Einkommen schaffende Maßnahme nicht immer geeignet. Deshalb soll das Trainingsseminar mit Vertretern von Natural World Heritage Sites bzw. mit Personen, die mit Tourismus in diesen Gebieten befasst sind, einerseits theoretische Grundlagen und Konzepte diskutieren (und die diesbezüglichen internationalen Entwicklungen berücksichtigen), andererseits konkrete Schritte zur erfolgreichen Realisierung von Tourismusvorhaben erarbeiten. Theoretische Teile wechseln sich mit der Arbeit an konkreten Fallbeispielen und Erfahrungen der Teilnehmer ab. Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter von UNESCO Natural World Heritage Sites und an Personen, die mit der Tourismusplanung in diesen Gebieten befasst sind. Die Teilnehmer sollen aus folgenden Ländern gewonnen werden: Deutschland, Lettland, Litauen, Estland, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Österreich, Kroatien, Bulgarien, Rumänien, Serbien, Montenegro, Albanien, Bosnien-Herzegowina, Griechenland, Türkei, Ukraine, Weißrussland sowie aus dem Kaukasus (Aserbaidschan, Armenien, Georgien). Das Seminar fand vom 31.10. bis 04.11.2007 an der Internationalen Naturschutzakademie Insel Vilm statt.


Entwicklung des Themenschwerpunkts Naturtourismus im Land Brandenburg (im Auftrag des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg)


Kooperationsprojekt: BTE Tourismusmanagement, Regionalentwicklung, Berlin; dwif-consulting, Berlin; HNE Eberswalde (FH)

Projektleitung: Prof. Dr. Hartmut Rein


Ziele des Auftrages sind die Entwicklung eines Brandenburg weiten Themenschwerpunktes Naturtourismus, die Entwicklung von buchbaren Naturerlebnisangeboten in Verknüpfung mit weiteren touristischen Angeboten sowie die Schaffung von Grundlagen für die Markteinführung und nachhaltige Vermarktung der Produkte. Mit dem Auftrag soll der nachhaltige Naturtourismus als Themenschwerpunkt des Reiselandes Brandenburg entwickelt werden. Hierfür ist eine Strategie zur Einführung und nachhaltigen Entwicklung des Naturtourismus auszuarbeiten. Vorhandene regionale Angebote zum Naturtourismus in den Großschutzgebieten/Nationalen Naturlandschaften sollen im Rahmen des Projektes identifiziert, vernetzt und unter eine einheitliche Marketingstrategie gestellt werden. Die Großschutzgebietsverwaltungen sollen zum wichtigsten Partner der Tourismuswirtschaft im Bereich Naturtourismus entwickelt werden. Es sind buchbare Naturerlebnisangebote unter Berücksichtigung vorhandener Angebote und Potenziale in Verknüpfung mit weiteren touristischen Angeboten zu entwickeln. Zur Markteinführung und nachhaltigen Vermarktung der Produkte im Zusammenhang mit der Kampagne Nationale Naturlandschaften ist eine Strategie auszuarbeiten. Unter dem Begriff „Naturtourismus in Brandenburg“ ist ein touristisches Angebot zu verstehen, in dem das Naturerleben stets im Mittelpunkt steht, wie z.B.: Natur beobachten (z.B. Birdwatching, ... mit Artenbezug, das (passive) Natur-/Landschaftserleben (Ausblicke, Ruhe genießen, ...), aktives Naturerleben zu Fuß, per Rad, Pferd oder Boot, Natur studieren und entdecken (z.B. Abenteuer, ...), Aktionen in der Natur (z.B. Bäume pflanzen, ...). Vorstellbar sind Kombinationen mit z.B.: (sportlichen) Aktivitäten, Essen und Trinken (regionale und/oder Bioprodukte), Kultur, Begegnungen mit Menschen der Region, Wellness, Wissenschaft, Managerangeboten. Gebietskulisse und Schwerpunkte für den „Naturtourismus in Brandenburg“ sind der Nationalpark, die Biosphärenreservate und die Naturparke (Großschutzgebiete/Nationale Naturlandschaften) und zusätzliche Gebiete, die aufgrund ihrer Ausstattung speziell für den Naturtourismus geeignet sind. 

 


Tourismus und Klimawandel, Forschungsschwerpunkt des Masterstudiengangs Nachhaltiges Tourismusmanagement

Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Strasdas

Mittlerweile herrscht große Einigkeit darüber, dass der Treibhauseffekt eine der größten ökologischen Herausforderungen der Menschheit darstellt. Tourismus als ein klima- und landschaftsabhängiger Wirtschaftszweig wird hiervon besonders stark betroffen sein. Tourismus trägt aber auch in zunehmendem Maße zum Klimawandel bei, insbesondere durch Flugreisen.
Der Masterstudiengang Nachhaltiger Tourismus hat dieses Thema daher zu einem Arbeits- und Forschungsschwerpunkt gemacht.
Prof. Strasdas ist vor kurzem von einem 6-monatigen Forschungsaufenthalt an der Stanford University/ USA zurückgekehrt, wo er in Kooperation mit der International Ecotourism Society (TIES) eine Befragung von Ökotourismus-Veranstalterverbänden zum Thema Klimawandel durchführte. Die Ergebnisse dieser Studie können Sie hier nachlesen. Wer mehr zum Thema Kompensation von Treibhausgasemissionen (carbon offsets) wissen möchte, erfährt dies hier.

Wichtigstes Ergebnis des Forschungsprojektes sind die "Sustainable Transportation Guidelines for Nature-based Tour Operators". In Absprache mit Veranstalterverbänden, Zertifizierungsorganisationen und Anbietern von Klimakompensationsleistungen wurden Empfehlungen für die Reduzierung des Energieverbrauchs von Urlaubsreisen entwickelt, und zwar in Bezug auf den eigentlich entscheidenden Transportanteil von Reisen. Die Guidelines sollen diesen bisher vernachlässigten Aspekt in schon existierende Öko-Labels und Codes of Conduct für nachhaltigen Tourismus einbringen. Um dies zu erreichen und um auch die Reisenden selbst zu sensibilisieren, ist eine weitere Kooperation mit TIES und dem europäischen Projekt Travelife geplant. TIES hat ihren aktuellen Newsletter dem Klimawandel gewidmet. Das Thema war außerdem Gegenstand der kürzlich stattgefundenen Global Ecotourism Conference in Oslo. Den Vortrag von Prof. Strasdas finden Sie hier.



Auswirkung des Klimawandels auf den Tourismus, Ausstellerbefragung ITB 2007

Projektleitung: Prof. Dr. Dagmar Lund-Durlacher


Der Klimaschutz wird in den kommenden Jahren eines der ganz zentralen Themen für die globale Reiseindustrie sein. Reiseströme werden sich nachhaltig verändern, das Bewusstsein der Urlauber sich deutlich wandeln. Tourismus ist sowohl Betroffener als auch Mitverursacher des Treibhauseffektes. Treibhausgase entstehen vor allem durch die An- und Abreise und hier insbesondere durch den Flugverkehr.
Insgesamt wurden 195 Aussteller der ITB 2007 aus allen Kontinenten zu den Auswirkungen des Klimawandels auf den Tourismus befragt.
Ziel der Befragung war, das Problembewusstsein und das Involvement der befragten Aussteller zum Klimawandel zu ermitteln. Die Auswertung erfolgte differenziert nach Typen und Standort der touristischen Anbieter, um die unterschiedliche Wahrnehmung und Reaktion auf das Problem zu orten.
Die erhobenen Daten wurden schon während der ITB elektronisch erfasst, ausgewertet und exklusiv veröffentlicht.

» Veröffentlichung der Ergebnisse im OIKOS-Heft 2/2007

 


Struktur der Tagesausflugsgäste im Barnim

Projektleitung: Prof. Dr. Dagmar Lund-Durlacher


Im Zeitraum Januar 2006 bis Januar 2007 wurden im „Barnimer Land“ über 9000 Tagesausflugsgäste mündlich mit dem Ziel befragt, ein regionsspezifisches Tagesgästeprofil zu erhalten. Untersucht wurden dabei das Image, Informationsverhalten, Motivation, Aktivitäten sowie Ausgaben der Tagesausflugsgäste im Barnimer Land. Auch die Wünsche und die Zufriedenheit der Tagesgäste wurden erfasst, um das touristische Angebot für Ausflüge und das Marketing-Mix zu verbessern sowie eventuelle Schwachpunkte zu beseitigen.

Der für die Befragung eingesetzte Fragebogen wurde von Studenten der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH), Masterstudiengang „Nachhaltiges Tourismusmanagement“ in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber, die Wirtschafts- und Tourismusentwicklungsgesellschaft des Landkreises Barnim (WITO), erarbeitet, die mit ihrem Handlungsfeld Tourismusmarketing/Regionalmanagement im Wesentlichen für das Außenmarketing des Barnimer Landes verantwortlich ist.

» Link zur Ergebnispräsentation: http://www.barnim.de/Tourismus-Intern.1018.0.html

 


Die Tagesausflüge der Brandenburger unter besonderer Berücksichtigung von Berlin, mit Unterstützung der Gemeinsame Landesplanungsabteilung der Länder Berlin und Brandenburg

Dezember 2005, Projektleitung: Prof. Dr. Dagmar Lund-Durlacher

Der Tagesausflugsverkehr spielt in der Metropolregion Berlin eine große Rolle. So stellen die Ausflüge der Berliner ins ländliche Umland, aber auch die Ausflüge der Brandenburger in die pulsierende Hauptstadt einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor für die Region dar. Bis heute gibt es jedoch nur wenige Untersuchungen zum Verhalten dieses wichtigen touristischen Segments. Während die Tagesausflüge der Berliner schon mehrmals untersucht wurden, gibt es zum Ausflugsverhalten der Brandenburger insbesondere in die Hauptstadt Berlin kaum Informationen. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen, welche Motive, welche Aktivitäten bei einem Berlinausflug der Brandenburger im Vordergrund stehen. Welche Ziele in Berlin am beliebtesten sind. Wie die Brandenburger nach Berlin reisen. Wie viel während des Berlinaufenthaltes ausgegeben wird und welches Image Berlin unter den Brandenburgern hat. Auch werden unterschiedliche Ausflugstypen identififiziert, die Hinweise für ein zielgruppenspezifisches Marketing geben.

» Veröffentlichung der Ergebnisse im OIKOS-Heft 5/2006


Analyse der Wassersportler in Nord-Brandenburg,

Auftraggeber: Wassersportinitiative Nordbrandenburg, Februar 2006

Projektleitung: Prof. Dr. Dagmar Lund-Durlacher

Auf Initiative der WIN-Steuerungsgruppe wurde im Sommer 2005 eine Befragung von Wassersportlern in der Region Nordbrandenburg durchgeführt. Dabei ging es um das Aufdecken des Reiseverhaltens der Wassersportler sowie um die Bewertung des Infrastruktur- und Tourismusangebotes in der Region. Aus den Befragungsergebnisssen lassen sich eindeutig Stärken der Region identifizieren, die für den erfolgreichen Ausbau des Wassersportangebotes genutzt werden können: die einzigartige Natur und Landschaft und die Ruhe. Zwei Komponenten, die für die Freizeitgestaltung in den industrialisierten europäischen Ländern immer wichtiger werden und somit ein großes Zielgruppenpotential ansprechen. Daneben stellt die Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Menschen vor Ort weiteres Kapital für die Region dar. Auf Initiative der WIN-Steuerungsgruppe wurde im Sommer 2005 eine Befragung von Wassersportlern in der Region Nordbrandenburg durchgeführt. Dabei ging es um das Aufdecken des Reiseverhaltens der Wassersportler sowie um die Bewertung des Infrastruktur- und Tourismusangebotes in der Region. Aus den Befragungsergebnisssen lassen sich eindeutig Stärken der Region identifizieren, die für den erfolgreichen Ausbau des Wassersportangebotes genutzt werden können: die einzigartige Natur und Landschaft und die Ruhe. Zwei Komponenten, die für die Freizeitgestaltung in den industrialisierten europäischen Ländern immer wichtiger werden und somit ein großes Zielgruppenpotential ansprechen. Daneben stellt die Gastfreundschaft und Freundlichkeit der Menschen vor Ort weiteres Kapital für die Region dar.

 

(letzte Änderung: 14.10.2010 von der Webredaktion)