Zielgebiet: Die Prignitz (Brandenburg)
Projektleitung: Prof. Dr. Holger Lütters; Prof. Dr. Hartmut Rein
Die Untersuchung fand im Rahmen des Zertifizierungsprojektes TourCert statt, an der auch die HNE Eberswalde (FH) als Partner beteiligt ist.
Projektleitung: Prof. Dr. Wolfgang Strasdas
Im April 2006 besuchten die Studenten des 2. Semesters die Havelquellregion um Kratzeburg für mehrere Tage und analysierten das Potential der Gegend für eine touristische Nutzung. Kratzeburg liegt am Rand des Nationalparks, einige Kilometer von der Müritz entfernt. Tourismus spielt in der Region bislang keine große Rolle. Die Produktideen der Studenten wurden als Vorschläge und Anregungen zur Tourismusentwicklung den Verantwortlichen vor Ort zur Verfügung gestellt. Den Projektbericht finden Sie hier!
Ziel des Projektes war die Untersuchung des Ausflugsverhaltens der Tagesgäste im Barnimer Land. Schwerpunkte bildeten dabei Motivation, Aktivitäten, Informations- und Kaufverhalten sowie Ausgaben der Ausflugsgäste. Unterstützt wurde das Projekt durch die WITO Barnim (Wirtschafts- und Tourismusentwicklungsgesellschaft mbH des Landkreises Barnim). Als Untersuchungsmethode wurde eine persönliche Befragung eingesetzt, wobei sich die Grundgesamtheit aus allen Ausflugsgästen im Barnim zusammensetzte. Erhebungsdesign und Fragebogen wurden in der Lehrveranstaltung gemeinsam mit den Studierenden entwickelt. Der zeitliche Rahmen der Befragung erstreckte sich auf den Advent 2005. Die erhobenen Daten wurden mit der Statistik-Software SPSS erfasst und ausgewertet und in einem Bericht übersichtlich dargestellt. Der entwickelte Fragebogen wird im Jahr 2006 für weitere Befragungen von der WITO eingesetzt.
Mit Unterstützung des Tourist-Service Ostseebad Schönberg/Holstein
Welche Rolle spielt die Zielgruppe 50plus in der touristischen Gemeinde Schönberg (Ostseebad in Schleswig - Holstein) und wie könnte sich diese speziell auf diese Gästegruppe mit ihrem Angebot auf dem Markt positionieren? Mit diesen Fragen als Hintergrund wurde in Schönberg die Befragung der touristischen Leistungsträger vom Masterstudiengang „Nachhaltiger Tourismus“ durchgeführt. Aus der Analyse der Ergebnisse dieser Befragung ist es möglich, eine strategische Ausrichtung für die Gemeinde zu erarbeiten und die Rolle der Zielgruppe 50plus näher zu definieren. Zunächst wurden die aktuelle Situation des Tourismus in Schönberg sowie die wichtigsten Stärken und Schwächen der Gemeinde dargestellt. In einem zweiten Schritt wurden daraus näher spezifizierte Zielgruppen der Personen ab 50 Jahre, auf Grundlage eines 6-stufigen Modells des Instituts für Freizeitverhalten (IFF) definiert. Schließlich wurde eine zukünftige touristische Positionierung des Ostseebads erarbeitet.
Mit Unterstützung von Stattreisen Hannover
Vom 4. — 6. Februar 2005 fand in Hannover zum 15. Mal der Reisepavillon, die ‚internationale Messe für anderes Reisen’ statt. Anliegen des Reisepavillons ist es, „Urlaubshungrigen und Touristikern (zu zeigen), dass Reiselust und Reisegenuss mit umwelt- und sozialverantwortlicher Organisation in Einklang gebracht werden können“.
Um zu prüfen, inwieweit der Reisepavillon bei der Gestaltung dieses Anliegens die Erwartungen der AusstellerInnen und BesucherInnen erfüllt und um die Qualität der Messe in den kommenden Jahren sowohl zu sichern als auch zu verbessern, wurde von den Studierenden eine AusstellerInnen- und BesucherInnenbefragung durchgeführt. Deren Auftrag war es, die Zufriedenheit seitens der BesucherInnen und AusstellerInnen zu messen, um damit der Organisation des Reisepavillons Impulse für die zukünftige Gestaltung der Messe zu geben.
In der Vorbereitungsphase wurden in Rücksprache mit „Stattreisen Hannover“ (Leitung des Reispavillons) zwei Fragebögen, ein Besucher- und ein Ausstellerfragebogen, entworfen. Ziel war es alle Aussteller und 300 Besucher zu erfassen. Die Fragebögen dienten beide einer quantitativen Analyse und unterschieden sich darin, dass die Besucherbefragung in einer persönlichen „face-to-face“-Befragung durch die Studierenden und die Ausstellerfragebögen von den Ausstellern allein ausgefüllt werden sollten.
Die Durchführung der Befragung fand während des Reisepavillons an allen drei Öffnungstagen, 04.-06.02.05, statt. In den zwei Wochen nach der Befragung wurden die Daten in SPSS erfasst, mit Hilfe des Programms analysiert und die Ergebnisse in einem Bericht zusammengefasst.