Innerhalb des Studiengangs wird die Spezialisierungsrichtung Boden- und Ressourcenschutz angeboten. Hier werden die Studierenden mit unterschiedlichsten Aspekten der abiotischen Ressourcenschonung und deren Umsetzung konfrontiert und sie erlernen Methoden, die sie später mit dem Ziel einer nachhaltigen Regionalentwicklung anwenden können. Die Spezialisierungsrichtung Boden- und Ressourcenschutz beinhaltet die Möglichkeit, sich anhand beispielhafter Betrachtungen in den Handlungsfeldern der Vorsorge, der Sanierung sowie in der Stoffstrom- und der Risikoanalyse zu qualifizieren.
Der Boden stellt eine begrenzte Ressource dar, die vom Menschen vielfältig genutzt wird. Nahrungsmittelproduktion, Grundwasserneubildung und Freizeitgestaltung aber auch Verkehr, Abfallverwertung und Gewinnung nachwachsender Rohstoffe finden größtenteils unter Zuhilfenahme von Funktionen statt, die der Boden bereitstellt. Will man Regionen nachhaltig entwickeln, so ist darauf zu achten, dass die Funktionsfähigkeit der Böden im Naturhaushalt und als Ressource für die menschliche Nutzung auch nachfolgenden Generationen erhalten bleibt.
Einen wichtigen Beitrag zur Schonung stofflicher Ressourcen leistet die Kreislaufwirtschaft mit der regionalen Abfallverwertung. Große Mengen mineralischer und organischer Abfälle werden in Boden oder mit Auswirkungen auf Böden verwertet. Hierbei ist eine optimale Balance zwischen dem Recycling einerseits und dem Medienschutz andererseits anzustreben.
Die Bewertung und ordnungsgemäße Umsetzung eines angestrebten Recyclings erfordert die fachlichen Kenntnissen der Möglichkeiten einer Abfallverwertung und die sich daraus ergebenden Gefährdungen wie auch die Kenntnisse des rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmens.
Einen Überblick zu den Modulen in der Spezialisierung „Boden- und Ressourcenschutz“ gibt folgende Darstellung. Die Spezialisierungsrichtung Boden- und Ressourcenschutz besteht aus einem Pflichtbereich im ersten Semester und einem Wahlpflichtbereich im 2. und 3. Semester.
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Der Wahlpflichtbereich untergliedert sich in die inhaltlichen Säulen
1. Ressource Boden und Stoffströme,
2. Ressource Wasser und belebte Umwelt.
für die Spezialisierungsrichtung Management ist Prof. Dr. Rüdiger Schultz-Sternberg, Fachgebiet "Bodenschutz". Bei Fragen zur Spezialisierung wenden Sie sich bitte an Rüdiger-Schultz-Sternberg@hnee.de.
Im Pflichtmodul „Boden- und Ressourcenschutz“ des 1. Semesters werden Grundlagen des abiotischen Umwelt- und Naturschutzes anhand aktueller Problemfelder im regionalen Entwicklungskontext behandelt. Dieses Modul, in dem das erforderliche Grundwissen für Studierende aller Spezialisierungsrichtungen vermittelt wird, stellt die Wissensbasis für die Spezialisierungsrichtung Boden- und Ressourcenschutz dar. In den Themenbereichen Bodenschutz sowie Wasser- und Feuchtgebiets¬management werden in den folgenden zwei Semestern Module mit jeweils vier Kreditpunkten angeboten.
Die Spezialisierungsrichtung baut auf Grundkenntnisse der Bodenkunde und der Landnutzung auf, die im Bachelorstudiengang Landschaftsnutzung und Naturschutz vermittelt werden. Für Interessierte, die aus anderen Studiengängen kommend sich nicht sicher sind, ob sie die Voraussetzungen mitbringen, lassen sich über die persönliche Beratung Wege finden, die notwendigen Grundkenntnisse nachzuarbeiten. Einen Überblick bietet das Seminar Boden- und Ressourcenschutz im ersten Semester, das gut zum Einstieg genutzt werden kann. Zum Ende des ersten Semesters müssen sich alle Studierenden für einen Studienschwerpunkt entscheiden.
Studierende anderer Spezialisierungsrichtungen haben die Möglichkeit, einzelne Module des Themenbereichs Bodenschutz zu belegen und als Spezialthema anrechnen zu lassen.
Die Absolventen haben Fertigkeiten zur Erarbeitung von Bodenschutzbewertungen und Bodenschutzkonzepten und können Strategien zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen in den Regionen erstellen. Sie sind befähigt, derartige Konzepte in den Kontext regionaler Planung und Entwicklung einzuordnen.
Der Studienschwerpunkt qualifiziert besonders für die Tätigkeitsfelder