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Spezialisierungsrichtung „Umweltbildung/ Bildung für nachhaltige Entwicklung“ im Masterstudiengang „Regionalentwicklung und Naturschutz“

Einführung

Diese Spezialisierungsrichtung vermittelt Kompetenzen für den Bereich „Umweltbildung/ Bildung für nachhaltige Entwicklung“ im Kontext der Regionalentwicklung und des Naturschutzes. Die Studierenden erwerben für diesen Aufgabenbereich interdisziplinäres Fachwissen aus den Bereichen Ökologie, Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Kommunikation, Ethik und Nachhaltiger Entwicklung. Auf dieser Grundlage lernen Sie im Kontext des Regionalmanagements anwendungsorientiert, zukunftsfähige Bildungskonzepte zu entwickeln, zu gestalten und zu analysieren.

Einen Überblick zu den Modulen in der Spezialisierung „Umweltbildung/ Bildung für nachhaltige Entwicklung“ gibt folgende Darstellung:

  RUN - SSW Umweltbildung

Verantwortlich

für die Spezialisierungsrichtung „Umweltbildung/ Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ist Prof. Dr. Heike Molitor (Fachgebiet: Bildung für nachhaltige Entwicklung). Bei Fragen zur Spezialisierung wenden Sie sich bitte an Heike.Molitor@hnee.de.

Wir arbeiten immer wieder mit erfahrenen Lehrbeauftragten zusammen, die das Studium mit Ihrem Fachwissen in dieser Spezialisierung bereichern:

  • Prof. Dr. emer. Norbert Jung
    • "Unbewusste Prozesse" (M.Sc. RuN, Modul: Umwelthandeln)
    • "Psychotoperfahrung" (M.Sc.RuN, Spez. Umweltbildung )
    • "Umweltkommunikation, Ökopsychologie und Ethik" (B.SC.Lanu)
  • Hardy Lux: Zootierpfleger; Dipl. Sozialwissenschaftler, Erlebnispädagoge (Outward Bound), Outdoorguide
    • "Erlebnispädagogik" (M.Sc.RuN, Spez. Umweltbildung, Modul: Kommunikation in Gruppen)
  • Elfie Laak, Naturwacht, Blumberger Mühle - das Besucherinformationszentrum des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin
    • "Kindersafarie" (M.Sc.RuN, Spez. Umweltbildung, Modul: Nachhaltigkeitskommunikation I)
  • Thorsten Ludwig, Bildungswerk interpretation
    • "Interpretation" (M.Sc.RuN, Spez. Umweltbildung, Modul: Informelle Umweltbildung)
  • Dr. Lars Wohlers, kon-tiki, Bildungs- und Erlebnisplanung
    • "Informelle Umweltbildung" (M.Sc.RuN, Spez. Umweltbildung, Modul: Informelle Umweltbildung)
  • René Enter, Industriedesigner, Ausstellungsgestalter
    • "Konzeption und Umsetzung von Ausstellungen im Kontext der Nachhaltigkeitskommunikation" (M.Sc.RuN, Spez. Umweltbildung, Modul: Informelle Umweltbildung)
    • "Die ANU - Aufgaben und Möglichkeiten" (M.Sc.RuN, Spez. Umweltbildung, Modul: Nachhaltigkeitskommunikation I)

Organisation des Studiums

Im ersten Semester werden übergreifende Grundlagen für den gesamten Studiengang gelegt (Pflichtbereich). Am Ende des ersten Semesters entscheiden sich die Studierenden für eine der drei Spezialisierungsrichtungen. Im zweiten und dritten Semester werden, parallel zu weiteren Pflichtmodulen, jeweils Wahlpflichtmodule der Spezialisierungsrichtung belegt. Im vierten Semester schreiben sie die Abschlussarbeit im Themenbereich der Spezialisierung (Studien- und Prüfungsordnung § 5).

Übersicht über die Wahlpflichtmodule der Spezialisierung „Umweltbildung/ Bildung für nachhaltige Entwicklung“

Wahlpflichtmodule im 2. Semester 
Nachhaltigkeit lehren lernen 4 ETCS  3 SWS  Prof. Molitor 
Informelle Umweltbildung 4 ETCS  3 SWS Prof. Molitor
Kommunikation in Gruppen 4 ETCS  4 SWS  Prof. Molitor 
    
Wahlpflichtmodule im 3. Semester
Methoden und Konzepte einer Bildung für nachhaltige Entwicklung 4 ETCS  3 SWS  Prof. Molitor 
Bildungs- und Qualitätsmanagement im Kontext nachhaltiger Entwicklung 4 ETCS  3 SWS  Prof. Molitor 
Grundlagen der empirischen Sozialforschung  4 ETCS  2 SWS  Prof. Molitor 
 Regionale Öffentlichkeitsarbeit und Regional Marketing   4 ECTS  2 SWS  Prof. Luley
 Leitfaden Existenzgründung  4 ECTS  2 SWS  Prof. Benedikt

                                               

Berufsaussichten

Absolventen der Spezialisierung „Umweltbildung/ Bildung für Nachhaltige Entwick-lung“ haben Fertigkeiten und Kompetenzen zur Entwicklung und Bewertung von Umweltbildungs- bzw. BNE-Programmen und –aktivitäten in außerschulischen Bildungseinrichtungen, Behörden, Verbänden, Stiftungen (u. a.), kennen Bildungs- und Qualitätsmanagementprozesse und können Bildungsprozesse in den Kontext der Regionalentwicklung einordnen und gestalten.

  • Pädagogische/r Mitarbeiter/in bzw. Leitung in non-formalen und informellen (Umwelt-) Bildungseinrichtungen
    Die Absolventen konzipieren und setzen Umweltbildungs- und BNE-Programme im den jeweiligen Organisationen bzw. Schutzgebieten um. Sie verfügen über anwendungsbezogene Kenntnisse pädagogischer, psychologischer und kommunikativer Grundlagen. Die Absolventen sind zur qualitätsgesicherten Entwicklung eines nach didaktischen und gruppendynamischen Prinzipien methodisch sicher erarbeiteten Konzeptes befähigt. Sie können die pädagogische Arbeit in den Kontext der Tätigkeit des Regionalmanagements stellen.
  • Bildungsreferent/in/ - manager/in
    Die Absolventen entwickeln bzw. bearbeiten Strategien und Konzepte für Bildungsorganisationen oder Behörden in gestaltender oder leitender Funktion. Sie verfügen über anwendungsbezogene Kenntnisse des Bildungs- und Qualitätsmanagements und der Evaluation von Bildungsprozessen. Die Absolventen sind zur Planung und zum Management von Bildungsprozessen im Kontext von Bildungseinrichtungen vor dem Hintergrund der Regionalentwicklung befähigt.

Zum Curriculum: Pflicht- und Wahlpflichtmodule im Einzelnen:

Modul

Inhalte

SWS / credits

1. Sem.

 

 

Nachhaltigkeitskommunikation I

 

Einführung in kommunikative und pädagogische Grundlagen;

Richtungen in der Umweltbildung/ BNE

Kommunikation, Rhetorik

4 / 4

Umwelthandeln —

Psychologische und soziologische Grundlegungen

Grundlegungen der Umweltpsychologie und Umweltsoziologie; Wahrnehmung von

Umweltproblemen; Umweltbewusstsein: Modelle, Zusammenhänge, Interventionen; Lebensstile als Erklärungsmuster von Umweltverhalten

3 / 4

2. Sem.

 

 

Nachhaltigkeitskommunikation II

Einführung in die nachhaltige Entwicklung, Mensch-Natur-Verhältnis, Umweltethik, Globalisierung

Öffentlichkeitsarbeit

4 / 4

Nachhaltigkeit lehren lernen

Didaktik und Methodik; Lernverhalten von Menschen; Entwicklungspsychologische Grundlagen;

Erstellen eines eigenen Bildungskonzeptes und seine Umsetzung

3 / 4

Informelle Umweltbildung

Methoden informeller Umweltbildung (Ausstellungen, Themenwege);

Aufbau und Praxis von Bildungszentren und Organisationen (z.B. NGOs, Museen, Zoos)

3 / 4

Kommunikation in Gruppen

Kommunikation in Gruppen, Gruppenstruktur,

Rollen in Gruppen; Phasen der Gruppen-entwicklung; Gruppenkonzepte: Transaktionsanalyse; Themenzentrierte Interaktion; Erlebnispädagogik und Gruppe.

4 / 4

3. Sem.

   

Methoden und Konzepte einer Bildung für nachhaltigen Entwicklung

Methoden der BNE-Bildungsarbeit: z.B. Lernwerkstätten; Großgruppenmethoden: z.B. Zukunftswerkstatt, Open Space, World

Café; Entwicklung eines BNE-Konzeptes, zielgruppenspezifisch

3 / 4

Bildungs- uns Qualitätsmanagement im Kontext nachhaltiger Entwicklung

Grundlagen des Bildungs- und Qualitätsmanagements; Zertifizierungssysteme;

Qualitätsentwicklungsprozesse in Lernenden Organisationen; QMSysteme im Kontext von BNE

3 / 4

Projektarbeit

Bearbeitung eine komplexeren Projektes aus dem Bereich BNE/ Umweltbildung

6 / 10

4. Sem.

   

Masterthesis

 

     

Gesamt

 

33 / 42

 

(letzte Änderung: 16.05.2011 von Olaf Goldschmidt)