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Nachruf: Gründungsdekan Rolf Schmidt verstorben

Eberswalde, den 24. März 2011
Die HNE Hochschule trauert um ihren hochgeschätzten Professor für Landschaftsökologie der ersten Stunden
Im Alter von 75 Jahren verstarb am 22.03.2011 Rolf Schmidt, von 1993 bis 1999 Professor für
Landschaftsökologie und Landnutzungsplanung an der HNE Eberswalde (FH) und erster gewählter Dekan am
Fachbereich Landschaftsnutzung und Naturschutz. Frühere Studierende der Eberswalde Hochschule sowie
Kolleginnen und Kollegen trauern um den hochgeschätzten Pädagogen und Experten für Bodenschutz,
Bodengeographie und Landnutzungsplanung. Auch im Ruhestand hat er sich weiterhin für Studierende
eingesetzt. Beim Tag der offenen Tür im letzten Jahr verlieh er noch, mittlerweile schwer erkrankt, den
„Engagementpreis“ an besonders bemerkenswerte studentische Initiativen. Der „Engagementpreis“ wird
einmal im Jahr von Förderverein vergeben. Dort war Rolf Schmidt viele Jahre hochaktiv.
Rolf Schmidt, geboren 1936 in Dresden, studierte an der Universität Leipzig Geographie, war von 1958-1961
Wissenschaftsredakteur beim Berliner Rundfunk und von 1966 – 1991 wissenschaftlicher Mitarbeiter,
Abteilungsleiter und Fachbereichsleiter am Institut für Bodenkunde bzw. Forschungszentrum für
Bodenfruchtbarkeit der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften. 1973 habilitierte er an der TU Dresden.
Seine lezte berufliche Station vor seinem Wirken an der HNE Eberswalde war seine Tätigkeit als
Abteilungsleiter am Zentrum für Agrarlandschafts- und Landnutzungsforschung (ZALF) e.V.
Wilhlem-Günther Vahrson, Präsident der HNE Eberswalde: „Die Hochschule trauert um ihren
Gründungsdekan der ersten Stunde im wiedervereinten Deutschland. Mit seinem Einsatz hat Rolf Schmidt
wesentlich mit zu dem beigetragen, was die Hochschule in Eberswalde heute darstellt. Den heutigen
Förderverein für Lehre und Forschung e.V. mit seinen rund 200 Mitgliedern hat er maßgeblich mitgeprägt in
den letzten Jahren. In ihm und auf viele andere Weisen wird sein Werk an der Hochschule und in den Herzen
von vielen Studierenden und Kollegen weiterleben.“

(letzte Änderung: 29.03.2011 von Andreas Bonadt)