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HNEE schärft ihr Profil

Studierende auf dem Stadtcampus

HNEE-Studierende auf dem Stadtcampus

Mit ihrem dritten Forschungsschwerpunkt (FSP) setzt die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) ein Zeichen im Umgang mit begrenzten Ressourcen. „Anders wirtschaften“ lautet die Devise, mit der am Fachbereich „Nachhaltige Wirtschaft“ noch besser und gebündelter auf Fragestellungen zum nachhaltigen Management von Human-, Natur-, Finanz-, Sach-, und Sozialkapital eingegangen werden soll. Ein Schritt der das Hochschulprofil komplementiert.

Kreisläufe wirtschaftlich gestalten, funktioniert derzeit eher nachteilig für die Umwelt und den Menschen. So gehen beispielsweise nur zehn Prozent bei Naturentnahme wie in der Kaffeeproduktion ein, während 90 Prozent in diesem Beispiel der Kaffeesatz häufig lediglich als Abfall wahrgenommen werden — wie könnte man das Verhältnis umdrehen und 90 Prozent als Ressource für ein „anderes Wirtschaften“ begreifen? „Genau bei solchen Fragestellungen setzen wir mit dem 3. Forschungsschwerpunkt unserer Hochschule an“, bekräftigt Prof. Dr. Alexander Pfriem, Vizepräsident für Forschung und Technologietransfer an der HNEE. „Neben den zwei bisherigen Forschungsschwerpunkten, die einerseits naturwissenschaftlich und andererseits ingenieurwissenschaftlich geprägt sind, ist ‚Nachhaltiges Management begrenzter Ressourcen‘ ein vergleichsweise junger, aufstrebender FSP, der maßgeblich durch unseren Fachbereich ‚Nachhaltige Wirtschaft‘ geprägt wird“, ergänzt er. Mit ihm könne die Entwicklung von nachhaltigkeitsorientierten Managementansätzen zum Umgang mit begrenzten Ressourcen im Bereich unterschiedlicher Kapitalarten gezielter vorangetrieben werden. „Neben dem Naturkapital gehören auch das Finanzkapital oder Sozialkapital dazu — beides Ressourcen, die mitunter besonders auf regionaler Ebene begrenzt sind. Wie ist es dennoch möglich, mit begrenzten finanziellen Mitteln sinnvoll zu wirtschaften? Wie kann man das Engagement von Menschen vor Ort befördern, um tragfähige und dauerhaften Lösungen für Unternehmen und Regionen zu finden?“, fragt Prof. Dr. Alexander Conrad, Leiter des Studiengangs Regionalmanagement an der HNEE, der federführend am Antrag für den 3. Forschungsschwerpunkt* an die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) mitgewirkt hat.

Mit der heutigen Bestätigung des Antrages für den neuen Forschungsschwerpunkt durch die HRK wird es nun einfacher möglich sein, Drittmittel für entsprechende Forschungsprojekte zu beantragen. Zugleich unterstreicht der FSP die unter brandenburgischen Hochschulen einzigartige Profilierung der HNEE. „Die Hochschule bedient damit die Zukunftsthemen, wie sie von der Bundesregierung in der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie Anfang 2017 beschlossen haben. Diese basieren auf die von der Weltgemeinschaft im Jahr 2015 verabschiedeten ‚Agenda 2030‘, die insgesamt 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der Welt formuliert“, erklärt Prof. Dr. Alexander Conrad.

Mehr Infos zum Thema „Forschungsschwerpunkte der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde“ finden Sie auch auf unserer Homepage: www.hnee.de/E1041


Für Rückfragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Fachkontakte

Prof. Dr. Alexander Pfriem
Vizepräsident für Forschung und Technologietransfer
Telefon: 03334 657-377
E-Mail: Alexander.Pfriem@hnee.de

Prof. Dr. Alexander Conrad
Leiter Studiengang Regionalmanagement
Telefon: 03334 657-289
E-Mail: Alexander.Conrad@hnee.de

Pressekontakt

Annika Bischof
Forschungs- und Transfermarketing, Hochschulkommunikation
Telefon: 03334 657-227
E-Mail: annika.bischof@hnee.de

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

*Hintergrundinformation zur Bedeutung von Forschungsschwerpunkten an Hochschulen: Die Forschungsschwerpunkte (FSP) einer Hochschule bilden drittmittelstarke Forschungsbereiche aus dem Spektrum der gesamten Forschungsaktivitäten ab und sind zugleich von strategischer Bedeutung für die Profilbildung. Fachhochschulen sollten, gemäß den Vorgaben der Hochschulrektorenkonferenz, in der Regel bis zu drei Forschungsschwerpunkte ausweisen. Im Fall der HNEE wird diese mit dem 3. FSP ihrem Profil mit dem Anspruch einer nachhaltigen Entwicklung von Wirtschaft, Gesellschaft, Verwaltung und Politik noch besser gerecht.

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