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Soziale Landwirtschaft als neues Berufsfeld entdecken

Zusammentreffen von Fachleuten: In Arbeitsgruppen diskutieren Teilnehmer an der HNEE

Neues Weiterbildungsprogramm "Soziale Landwirtschaft" an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) - Zusammentreffen von Fachleuten: In Arbeitsgruppen diskutieren die Modulteilnehmer*innen des Weiterbildungsprogramms verschiedene Formen der sozialen Landwirtschaft.

© HNEE/ Martin Nobelmann

Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) bietet neues Weiterbildungsprogramm für Quereinsteiger*innen an. Anmeldefrist endet am 10. November 2017.

Was haben Soziale Arbeit und Landwirtschaft gemeinsam? Sehr viel findet Martin Nobelmann, Verantwortlicher für die berufsbegleitende Weiterbildung „Soziale Landwirtschaft“ an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde. „Soziale Landwirtschaft erweitert das klassische Funktionsspektrum der Landwirtschaft und bietet dem landwirtschaftlichen Betrieb neue Entwicklungsmöglichkeiten, die über die eigentliche Produktion hinausgehen“, nennt er ein Beispiel. Konkret gehe es darum, soziale Dienstleistungen für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung, alte Menschen oder Jugendliche mit besonderem Unterstützungsbedarf in landwirtschaftliche Betriebe zu integrieren. Umgedreht erfahre die Landwirtschaft innerhalb der Sozialen Arbeit als „Setting” für Beschäftigung, Therapie oder Ausbildung wachsenden Zuspruch. „Diese Aufgabe stellt hohe Ansprüche auf fachlicher wie persönlicher Ebene. Fertigkeiten und Kenntnisse sowohl der Landwirtschaft als auch der Sozialen Arbeit sind erforderlich“, beobachtet der Fachmann. Genau hier setze das neue Weiterbildungsprogramm der HNEE an.

Während einer Testphase des Hochschulzertifikats „Soziale Landwirtschaft“, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in den vergangenen Jahren gefördert wurde, erfuhr das Angebot bereits regen Zuspruch. Akteure aus der Fachwelt waren bei der Weiterentwicklung der Module involviert und konnten mit ihren Fragestellungen und Bedürfnissen aus den Berufsfeldern der Landwirtschaft und Sozialen Arbeit die Inhalte bereichern. Die HNEE hat auf die große Nachfrage reagiert und das Hochschulzertifikat auch ohne Projektförderung fest an der Hochschule etabliert. Es richtet sich an Personen, die bereits einen Berufsabschluss haben und sich in diesem Bereich weiterbilden möchten. In erster Linie sind dies Landwirt*innen, Gärtner*innen oder Sozialarbeiter*innen. „Die Module richten sich aber auch an Quereinsteiger*innen aus anderen Berufsfeldern, die mehr über die Soziale Landwirtschaft erfahren möchten. Das können sowohl Erzieher*innen als auch Bankangestellte sein“, ermutigt Martin Nobelmann zum Mitmachen. Anmeldungen sind ab sofort und bis einschließlich 10. November 2017 möglich.

Die Weiterbildung besteht aus vier Modulen, die jeweils auch einzeln und unabhängig voneinander belegt werden können. Ab Januar 2018 wird mit den Modulen „Landwirtschaft für Quereinsteiger*innen“ und „Soziale Arbeit für Quereinsteiger*innen“ begonnen. Beide Module vermitteln einen Einblick in die Berufsfelder, die am intensivsten mit der Sozialen Landwirtschaft verknüpft sind. Jedes Modul beinhaltet eine mehrwöchige Online-Lernphase, die von zwei Präsenzwochenenden in Eberswalde zu Beginn und Ende des Moduls eingerahmt wird. Weitere Module mit den Titeln „Basiswissen Soziale Landwirtschaft“ und „Meine Zukunft in der Sozialen Landwirtschaft“ folgen im Laufe des Jahres 2018.

Nähere Informationen zum Hochschulzertifikat, den aktuellen Modulen und Anmeldeformalitäten sind erhältlich unter:
www.Weiterbildung-Soziale-Landwirtschaft.de

Für Rückfragen steht Ihnen zur Verfügung:

Fachkontakt
Martin Nobelmann
Verantwortlicher für Weiterbildung „Soziale Landwirtschaft“
Telefon: 03334 657-358
E-Mail: martin.nobelmann@hnee.de
www.weiterbildung-soziale-landwirtschaft.de

Pressekontakt
Annika Bischof
Forschungs- und Transfermarketing,
Hochschulkommunikation
Telefon: 03334 657-227
E-Mail: annika.bischof@hnee.de

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