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Warum Kunst für die nachhaltige Entwicklung unverzichtbar ist

Kooperationstreffen der Eberswalder Nachhaltigkeitsgesellschaft

1. Fergitzer Gespräch im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin (Uckermark) mit Biosphärenleiterin Dr. Ulrike Garbe (links mit petrolblauem Oberteil) im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern. Eingeladen hatten dazu das Zentrum für Ökonik und Ökosystemmanagement der HNEE und der Verein der Freunde der Uckermark e.V., Gründer des UM-Festivals für zeitgenössische Kunst, Musik und Literatur.
Das Fergitzer Gespräch war der erste gemeinsame Anlass zur neuen Kooperation zwischen
dem Zentrum und dem Verein.
© HNEE 2018

Emotionen und klassische Wissenschaft vereint auf einem Podium – dieses Ziel verfolgt die Eberswalder Nachhaltigkeitsgesellschaft (ENG) zusammen mit der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg und lädt am 10. April Bürger*innen zum Gespräch über Kunst, Nachhaltigkeit, Regionalität und Naturschutz ein.

Wenn Fakten über den Klimawandel nicht mehr greifen, wenn Bürger*innen die Sprache der Wissenschaft und Politik nicht mehr verstehen, welche Kanäle bleiben dann noch, um wichtige Botschaften zu senden? Die Eberswalder Nachhaltigkeitsgesellschaft (ENG), die zur Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) gehört, widmet sich in einem öffentlichen Gespräch mit den Gründer*innen des Uckermark-Festivals der Kunst und Literatur. „Wie kann die Kunst als Teil eines gesellschaftlichen Transformationsprozesses verstanden werden?“, fragt HNEE-Prof. Dr. Pierre Ibisch, der die ENG gegründet hat und ein Experte im Bereich Naturschutz ist. So wecke das Metier oftmals sinnliche und emotionale Erfahrungen, die Menschen zum Nach- oder auch Umdenken anregen. „Es gibt immer wieder Anregungen aus der Kunst, die auf eine nachhaltige Entwicklung abzielen“, beobachtet der Wissenschaftler.

Zusammen mit Ilona Kálnoky und Georgia von der Wettern, die beide zu einer Gruppe von renommierten, international aktiven Künstler*innen gehören, die das Uckermark-Festival 2008 ins Leben gerufen hat, diskutiert er am 10. April über eine (mögliche) Kunstbewegung für Nachhaltigkeit. „Im Rahmen unseres Festival wollen wir uns künftig auch stärker mit Fragen der regionalen, nachhaltigen Entwicklung auseinandersetzen“, sagt Ilona Kálnokyy. Durch die gemeinsame Kooperation mit der HNEE, die es seit Mitte Februar dieses Jahres gibt, erhoffen sich alle Beteiligten mehr Sichtbarkeit von Wissenschaft und Kunst gleichermaßen in der Region zu schaffen.

Hierzu gab es bereits im Februar ein öffentliches Treffen, das zusammen mit dem Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin (BRSC) in Fergitz organisiert wurde. Bürger*innen hatten die Gelegenheit, mit den Naturschützern in Wohnzimmeratmosphäre ins Gespräch zu kommen und Fragen zur Landwirtschaft, Zonierung, Baukultur, Artenschutz sowie Tourismus, Kunst und Kultur im BRSC zu klären. „Ziel ist es, mit Akteur*innen der Region sowie Bürger*innen einen Dialog zu etablieren, der möglichst viele erreicht, um Missverständnisse bezogen auf den regionalen Naturschutz vorzubeugen und nachhaltige Entwicklung auch auf lokaler Ebene greifbarer zu machen“, fasst Prof. Dr. Pierre Ibisch zusammen.

Save the date
Die Podiumsdiskussion der Eberswalder Nachhaltigkeitsgesellschaft findet am 10. April 2018 um 19 Uhr in der Aula der Hochschule auf dem Stadtcampus (Haus 6, gelbes Gebäude), Schicklerstraße 5, 16225, statt. Der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung wird gebeten: anmeldung@boell-brandenburg.de.

Für Rückfragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Fachkontakte

Prof. Dr. Pierre Ibisch
Fachbereich für Wald und Umwelt (HNEE)
Fachgebiet: Naturschutz
Telefon: 03334 657-178
E-Mail: pierre.ibisch@hnee.de

Ferdinand von Hohenzollern
Vorsitzender des Vereins der Freunde der Uckermark e.V.
Telefon: 030 788 99 118
E-Mail: info@um-festival.de

Pressekontakt

Annika Bischof
Forschungs- und Transfermarketing
Hochschulkommunikation
Telefon: 03334 657-227
E-Mail: annika.bischof@hnee.de


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