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Building Key Competences and Folkhighschool Pedagogy in XXI Europe


Projektpartner beim Treffen in Eberswalde

 

Projektziele:

Entwicklung und Erprobung eines Ausbildungsmodells im ökologischen Landbau, unter besonderer Berücksichtigung der Methoden der Heimvolkshochschulpädagogik nach N.F.S. Grundtvig, das insbesondere die Vermittlung von Schlüsselkompetenzen in den Fokus rückt. Dazu wird in Polen ein zweijähriger „langer Kurs“ implementiert, der die fachliche Ausbildung im ökologischen Landbau mit der Vermittlung von Schlüsselkompetenzen nach Grundtvig verknüpft.

An dem EU-Projekt sind Partner aus Polen, Bulgarien, Dänemark, Schweiz und Deutschland beteiligt.

Maßnahmen dazu sind u.a. die Erstellung, Durchführung und Evaluierung eines Curriculums zur Ausbildung im ökologischen Landbau mit Methoden der Heimvolkshochschulpädagogik sowie die Erarbeitung entsprechender Handbücher und Richtlinien für Lehrende und Auszubildende.

 

Hintergrund:

Empfehlung zu Schlüsselkompetenzen für lebensbegleitendes Lernen des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Dezember 2006. Damit wurde ein Referenzrahmen für acht Kompetenzen geschaffen, über die jede Bürgerin und jeder Bürger verfügen sollte und auf deren Entwicklung in den Bildungs- und Berufsbildungssystemen der EU-Mitgliedstaaten besondere Aufmerksamkeit gerichtet werden sollte.

Im 19. Jahrhundert hat N.F.S. Grundtvig die theoretischen Grundlagen zur Gründung von Heimvolkshochschulen entwickelt und damit das dänische Bildungssystem grundlegend reformiert und bis heute entscheidend geprägt. Die Grundtvigpädagogik basiert auf Persönlichkeitsentwicklung und der Vermittlung von Schlüsselkompetenzen. Dies geschieht in den sog. „langen Kursen“ der Heim- volkshochschulen, in denen die Teilnehmer*innen unter einem Dach zusammen leben und lernen.


Aktuelles:

Im März 2015 wurde das Curriculum für den "langen Kurs" fertiggestellt. Für den ersten Kurs, der im September 2015 in Grzybów begonnen hat, hatten sich mehr als 100 Interessierte gemeldet, von denen 13 Teilnehmer*innen ausgewählt wurden. Der polnische Partner ZIARNO betreibt die Ekologiczny Uniwersytet Ludowy (Ökologische Heimvolkshochschule), die den Kurs durchführt.

Im April 2016 wurde ein kurzer Film erstellt, der Ziele und Inhalte des Kurses vorstellt und sowohl Teilnehmende als auch Lehrende zu Wort kommen lässt. Hier geht es zum Film.

Im Rahmen des Projektes fand im Mai 2017 in Warschau eine Konferenz statt zum Thema Heimvolkshochschulen im 21. Jahrhundert. Programm:  Warsaw-Conference-on-Folk-High-Schools.pdf.  Zu diesem Thema ist im Projekt eine Publikation entstanden, die auf der Konferenz präsentiert wurde. Für die HNEE hat Martin Nobelmann darin unter anderem die Geschichte der ländlichen Heimvolkshochschulen Deutschlands vorgestellt. Hier die deutsche Fassung:  Geschichte-laendlicher-Heimvolkshochschulen.pdf 


Ansprechpartner*innen der HNE:

Martin Nobelmann,  +49 3334 657 358, Martin.Nobelmann@hnee.de

Dr. Henrike Rieken,  +49 3334 657 315, henrike.rieken@hnee.de

Prof. Dr. Anna Maria Häring,  +49 3334 657 348, Anna.Haering@hnee.de


 

Weitere Partner:

ZIARNO - Stowarzynie Ekologiczno-Kulturalne (Polen)

Agricultural University Plovdiv (Bulgarien)

Brenderup Hojskole (Dänemark)

Kaszubski Uniwersytet Ludowy (Polen)

Verein für biologisch-dynamische Landwirtschaft (Schweiz)

Landkreis Płock (Polen)


 

Laufzeit und Förderung:

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Das Projekt ist im September 2014 gestartet und endet im August 2017.

Es wird gefördert im Rahmen der Leitaktion 2 "Zusammenarbeit zur Förderung von Innovation und zum Austausch von bewährten Verfahren" des Programms Erasmus+ der Europäischen Union.