Springe direkt zum Inhalt

HNE Eberswalde Organisations-Menü

Springe direkt zum Inhalt
Sie sind hier: Fachbereiche » Landschaftsnutzung und Naturschutz » Forschung » Aktuelle Projekte » Aufstieg durch Bildung » Soziale Landwirtschaft

SLW_Logo

 

Soziale Landwirtschaft




Hinweis:

Aus dem hier vorgestellten Projekt ist im Herbst 2017 eine berufsbegleitende Weiterbildung "Hochschulzertifikat Soziale Landwirtschaft" hervorgegangen. Diese Weiterbildung mit ihren aktuellen Angeboten ist unter einer eigenen Website erreichbar:

www.weiterbildung-soziale-landwirtschaft.de



Zertifikatsprogramm "Soziale Landwirtschaft"

Im Rahmen des Projektes AdBEtablierung wird an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) ein Zertifikatsangebot  „Soziale Landwirtschaft“ entwickelt. Das Angebot wird aus 5 Modulen bestehen, die derzeit Stück für Stück getestet werden.

Den Teilnehmenden werden berufsbegleitend Fähigkeiten zur Umsetzung bzw. Weiterentwicklung der Sozialen Landwirtschaft vermittelt. Dabei wird schnell deutlich: Integration und Einbezug von Menschen mit z. B. körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen in landwirtschaftliche Betriebsabläufe stellen hohe Anforderungen auf fachlicher wie persönlicher Ebene. Dies umso mehr, als sich mit Landwirtschaft und Sozialer Arbeit zwei Berufsfelder begegnen, die in Ausbildung und Ausübung erst einmal wenig verbindet.

Das dafür erforderliche besondere Wissen und die entsprechende Herangehensweise sind Inhalte des Hochschulzertifikats „Soziale Landwirtschaft“.



Zielgruppe

Das Weiterbildungsprogramm wendet sich an Personen aus dem gesamten Feld der Sozialen Landwirtschaft und spricht sowohl Personen mit landwirtschaftlichem als auch (sozial)pädagogisch/therapeutischem Hintergrund an. Wichtig ist ein grundlegendes Interesse daran, praktische Fragen auch theoretisch zu betrachten, bei rechtlichen Themen auch die tatsächliche Umsetzung zu beleuchten und sich Neues auf vielfältige Weise aneignen zu wollen. Zielgruppe sind insbesondere Berufstätige, Personen mit Familienpflichten (mindestens Bachelorabschluss) und Berufsrückkehrer*innen.



Inhalte

Das Weiterbildungsprogramm ist in eine Y-Struktur gegliedert. Die Teilnahme an vier Modulen ist obligatorisch. Dabei können die Teilnehmenden alternativ zwischen Modul 1a und 1b wählen.

Y



Umfang / Aufgaben

 Die wichtigsten Informationen in Kürze

  • Teilnahme an vier Modulen (alternativ 1a oder 1b; jeweils mehrtägiger Präsenzblock an der HNE Eberswalde sowie Online-Lehre)
  • drei Hospitationstage auf einem Betrieb der Sozialen Landwirtschaft
  • aktive Beteiligung in den Fernlernphasen (ca. 10h/Woche Online-Lehre und Selbststudium)
  • Erstellung einer schriftlichen Projektarbeit über den Gesamtzeitraum
  • Teilnahme an einem Exkursions- und einem Abschlusswochenende inkl. Projektvorstellung

Insgesamt werden 24 ECTS vergeben, dies entspricht einer Gesamtarbeitsbelastung von insgesamt 720 Stunden über einen Zeitraum von drei Semestern. Der zusätzliche Workload umfasst eine Zeit von insgesamt 180 Stunden.



Lernergebnisse

Die Weiterbildung vermittelt Fachwissen und Personalkompetenz. Absolvent*innen werden dazu befähigt, eigene Vorhaben zu konzipieren bzw. weiterzuentwickeln. Die behandelten Themen umfassen u. a. Formen der Sozialen Landwirtschaft und ihre jeweilige Anforderung an Mensch und Betrieb, rechtliche Grundlagen, Finanzierungs- und Förderkonzepte, sozial- und arbeitspädagogische Kenntnisse, spezielles Marketingwissen, Kommunikation, Führungs- und Konfliktlösungskompetenz, Selbst- und Zeitmanagement sowie Formen des Eigenlernens.



Abschluss

Das Weiterbildungsprogramm wird mit dem Erwerb des Hochschulzertifikats „Soziale Landwirtschaft“ abgeschlossen.



    Projektlaufzeit: 04/2015 bis 09/2017




     

     

     Bundesministerium für Bildung und Forschung      logo-offene-hochschulen-aktuell

    Das Projekt „Weiterentwicklung, Evaluation und Etablierung von berufsbegleitenden Weiterbildungsangeboten an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde“ wird im Rahmen des Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert