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Naturerfahrungsräume in Großstädten am Beispiel Berlin

(wissenschaftliche Begleitung)

 

Zum Projekt

In Großstädten sind nahezu alle öffentlichen Räume bestimmten Nutzungszwecken zugeordnet, jedoch brauchen Kinder und Jugendliche Freiräume für die gesunde Entwicklung. Naturerfahrungsräume bieten einen Weg Freiräume zurückzugewinnen und den Kindern spielerische Naturerfahrung zu ermöglichen.

Aus Großstädten liegen bisher wenig auswertbare Ergebnisse zu Erfahrungen mit NERäumen vor. Dieses E+E-Vorhaben widmet sich daher der Konzeptüberprüfung unter realen Bedingungen. Dem Vorhaben liegen Machbarkeits- und Vorstudie aus den Jahren 2009 bzw. 2011/12 zugrunde. Die Ergebnisse der Voruntersuchung wurden als Projektbericht (Link: BfN-Skript 345, https://www.bfn.de/fileadmin/MDB/documents/service/skript_345.pdf ) veröffentlicht. Das Hauptvorhaben „Naturerfahrungsräume in Großstädten am Beispiel Berlin“ wird durch die Stiftung Naturschutz Berlin bearbeitet.

Link zum Hauptvorhaben: http://www.stiftung-naturschutz.de/unsere-projekte/naturerfahrungs-raeume/

Die Vielfalt der Fragestellungen erfordert einen interdisziplinären Bearbeitungsansatz, die Untergliederung in verschiedene Arbeitsbereiche (s.u.) bietet sich folglich an. Die wissenschaftliche Begleitung versteht sich als projektbegleitende Untersuchung zu Aspekten der Lebens- und Planungsqualität sowie der Ökologischen Qualität. Drei Pilotflächen in Berlin, eingerichtet und betreut durch das Hauptvorhaben, bilden die Grundlage der Forschungstätigkeit.

Ziele der wissenschaftlichen Begleitung

Ausgehend von den Erfahrungen der Vorstudie verfolgt das Projekt die folgenden Ziele:

  • Dokumentation und Begleitung der Einrichtung und des Betriebes der Pilotflächen in Berlin

  • Beobachtung der weiteren Entwicklung und Beurteilung der Zukunftschancen der NERäume nach Beendigung des Hauptvorhabens

  • Identifikation von Erfolgsfaktoren für eine bundesweite Verbreitung des Konzeptes

  • Entwicklung thematischer anwenderbezogener Leitfäden, um die praktische Umsetzung in anderen Großstädten zu fördern

Arbeitsbereiche

Lebensqualität

Dieser Arbeitsbereich umfasst die sozialwissenschaftliche Begleitung in Hinblick auf Akzeptanz der NERäume bei den Nutzer*innen und im Umfeld. Es werden die Aktivitäten der Kinder und Jugendlichen auf den Flächen u.a. hinsichtlich ihrer Struktur und Komplexität untersucht.

Planungsqualität

Dieser Arbeitsbereich umfasst die Begleitung und Evaluierung der planerisch-konzeptionellen Implementierung der NERäume. Dabei werden Stärken, Schwächen und Probleme des Konzeptes aus planerischer Perspektive analysiert. Auch Optionen der zukünftigen rechtlichen und planerischen Verankerung der Flächen werden betrachtet.

Ökologische Qualität

Dieser Arbeitsbereich begleitet die Untersuchung der naturschutzfachlich-artenbezogenen Wertigkeit von Naturerfahrungsräumen, z.B. durch Vegetationsaufnahmen, faunistische Erhebungen. Diese Ergebnisse können in die Evaluierung der planerisch-konzeptionellen Implementierung einfließen.

 

Projektleitung und Kontakt

Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
Fachbereich Landschaftsnutzung und Naturschutz
Schicklerstraße 5
16225 Eberswalde

Prof. Dr. Heike Molitor (Gesamtprojektleitung und Leitung „Lebensqualität“)

E-Mail: Heike.Molitor@hnee.de

Tel: 03334-657-336

Prof. Dr. Jürgen Peters (Leitung „Planungsqualität” und "Ökologische Qualität")

E-Mail: Juergen.Peters@hnee.de

Tel: 03334-657-334

Arbeitspaket „Lebensqualität“

Dr. Dörte Martens

E-Mail: Doerte.Martens@hnee.de

Tel: 03334-657-290

Claudia Friede

E-Mail: Claudia.Friede@hnee.de

Tel: 03334-657-310

Arbeitspaket „Planungsqualität“

Maren Pretzsch

E-Mail: Maren.Pretzsch@hnee.de

Tel: 03334-657-310

Arbeitspaket „Ökologische Qualität“

Dr. Jutta Heimann

E-Mail: Jutta.Heimann@hnee.de

Tel: 03334-657-290

 

gefördert durch:

Die wissenschaftliche Begleitung zum Projekt „Naturerfahrungsräume in Großstädten am Beispiel Berlin“ wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und dem Bundesamt für Naturschutz gefördert. (Förderkennzeichen 3515892003)

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