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Kompetenznetzwerk Schäfer schützen

Hintergrund

Schäferinnen und Schäfer leisten einen maßgeblichen Beitrag zur biologischen Vielfalt, Landschaftspflege, regionalen Wertschöpfung und einer standort- und an den Klimawandel angepassten Landwirtschaft im Land Brandenburg!

Eine nachhaltige Landbewirtschaftung im Land Brandenburg ist ohne den Erhalt und die Pflege des Grünlandes nicht denkbar. Das gilt sowohl innerhalb als auch außerhalb von Schutzgebieten. Vor allem auf den sensiblen Standorten spielt die Beweidung mit Schafen eine große Rolle, weil die Tiere auch Grundfutter mit relativ niedrigem Energie- und Rohnährstoffgehalt verwerten können. Ihre Genügsamkeit und Anpassungsfähigkeit macht sie zu hervorragenden „Landschaftspflegern“.

Aber die Erlöse aus der Lammfleischerzeugung decken in der Regel die Produktionskosten nicht. Im Durchschnitt beruhen rund zwei Drittel des Einkommens der schafhaltenden Betriebe auf Prämienzahlungen und der Vergütung von Leistungen im Rahmen der Landschaftspflege und des Naturschutzes. Die ökonomischen Rahmenbedingungen sind so schwierig, dass sich Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter nicht nur kurzfristig um das finanzielle Überleben ihrer Schäfereien, sondern auch langfristig um ihre Nachfolge sorgen. Denn Nachwuchskräfte sind unter diesen Bedingungen nicht zum Schäferberuf zu motivieren. Weitere Herausforderungen, die Anpassungen in den brandenburgischen Schafbetrieben sowie den Rahmenbedingungen unverzichtbar machen, sind Auswirkungen von klimatischen Veränderungen und die zunehmenden gesellschaftlichen Anforderungen an Landnutzung und Tierwohl.


Projektziel

Ziel des neu entstehenden Netzwerkes „Schäfer schützen“ ist es, die Schafhaltung im Land Brandenburg nachhaltig zu stärken und den Beruf der Schäferin bzw. des Schäfers wieder attraktiv zu machen. Ein effektiver Wissensaustausch und eine verstärkte Kooperation zwischen den Betrieben bzw. zwischen Praxis, Beratung, Wissenschaft und Aus- bzw. Weiterbildung sollen maßgeblich zur Entwicklung von ressourcen- und klimarelevanten Innovationen bzw. deren Anpassung an die Bedingungen und deren Verbreitung im Land Brandenburg beitragen.


Ansprechpartner*innen der HNE

Lena Röbe-Oltmanns, +49 3334 657 451,  Lena.Roebe-Oltmanns@hnee.de

Dr. Susanne Freifrau von Münchhausen, +49 3334 657 355, Susanne.vonMuenchhausen@hnee.de

Prof. Dr. Anna Maria Häring, +49 3334 657 348, Anna.Häring@hnee.de


Kooperationspartner

Schäfermeister Knut Kucznik http://www.schaefer-altlandsberg.de/    


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Dieses Vorhaben wird gefördert durch das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL) im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum in Brandenburg und Berlin für die Förderperiode 2014 bis 2020 Maßnahme M16 (Zusammenarbeit zur Implementierung ressourcenschonender Landnutzungsmethoden und Anbauverfahren sowie einer nachhaltigen Betriebsführung). Die Zuwendung dieses Vorhabens setzt sich aus ELER – und Landesmitteln zusammen. Betreut wird das Projekt durch den Projektträger ILB.