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Prof. Dr. Hörning - Projekte

Nissen - 04

Laufende Projekte

BMEL-Projekt „ÖkoHuhn – Konzeption einer Ökologischen Hühnerzucht - mit besonderer Beachtung einer möglichen Zweinutzung“ im Rahmen des Bundesprogramms „Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)". Leitung Teilprojekt HNE: Prof. Dr. Hörning, Projektbetreuung Dipl.-Ing. agr. Gerriet Trei, Projektdurchführung M.Sc. Annemarie Kaiser; Laufzeit: 01/17 - 12/19.

Das Forschungsvorhaben wird im Verbund durchgeführt mit dem Bioland-Bundesverband (Projektkoordination), der Ökologische Tierzucht gGmbH (ÖTZ) und der Hochschule Eberswalde (HNE, Fachgebiet Ökologische Tierhaltung).

Es besteht aus vier Arbeitspaketen:

1. Kriterienentwicklung für eine ökologische Hühnerzucht (HNE)

2. Ökologische Hybridzucht (ÖTZ)

3. Leistungsprüfungen (HNE)

4. Konzeptentwicklung eines Ökologischen Hühnerzuchtprogramms (Bioland)

Ziel des Arbeitspakets 1 ist eine mit dem Sektor abgestimmte Auswahl von Kriterien für eine Ökologische Hühnerzucht zu entwickeln, welche künftig in einen Ökologischen Gesamtzuchtwert (ÖZW) einfließen kann (s. AP 4). Hierzu werden Befragungen verschiedener Akteursgruppen durchgeführt.

In Arbeitspaket 2 erfolgen durch die Hochschule Eberswalde umfangreiche Leistungsprüfungen verschiedener Herkünfte unter besonderer Beachtung einer möglichen Zweinutzung. Dazu werden drei Herkünfte der Ökologische Tierzucht gGmbH mit Rassehühnern von drei Rassen verglichen. Die Tiere werden auf zwei Versuchsstationen und zehn Praxisbetrieben in Nordostdeutschland eingesetzt (kombinierte Stations- und Feldprüfung). Neben den klassischen Merkmalen der Lege-, Mast- und Schlachtleistung werden insbesondere auch Kriterien berücksichtigt, welche für eine Zucht im Ökolandbau interessant sein könnten (z.B. Gefiederzustand, Auslaufnutzung). Die Leistungsprüfungen erfolgen in zwei Durchgängen, beginnend 2017 bzw. 2018.

In Arbeitspaket 3 erfolgt eine züchterische Weiterentwicklung bereits vorhandener auf Leistung selektierter Herkünfte der Ökologische Tierzucht gGmbH (Eigenleistungsprüfung, Zuchtwertschätzung, Testanpaarungen, Einfachkreuzungen, etc.). Von der ÖTZ konnten wertvolle Zuchttiere übernommen werden, welche bereits langjährig für die Domäne Mechtildshausen selektiert worden waren (von Dr. Siegfried Götze, Merbitz).

Auf Arbeitspaket 1 aufbauend soll in Arbeitspaket 4 durch entsprechende Gewichtung der Kriterien ein Ökologischer Gesamtzuchtwert (ÖZW) für Hühner erstellt werden. Bei der Konzeption des Ökologischen Hühnerzuchtprogramms (ÖHZP) werden sowohl Leistungsmerkmale und Leistungsprüfungen, als auch die Strukturen betrachtet (z.B. Basiszucht, Vermehrung, Brut, Aufzucht).

Alle Arbeitspakete sollen prinzipiell zwei verschiedene züchterische Strategien und damit verschiedene Zielgruppen berücksichtigen: So ist für größere Biobetriebe mit Vermarktung der Eier zu Großhandelspreisen die Leistungsfähigkeit der Herkünfte ein entscheidendes Kriterium für ihre Wirtschaftlichkeit. Betriebe mit kleineren Beständen könnten hingegen auch Rassehühner halten und deren geringere Leistung dann durch höhere Preise bei der Direktvermarktung kompensieren.


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Übergabe des Förderbescheids durch Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt auf der Grünen Woche am 27.1.2017.


Untersuchungen zur mobilen Hühnerhaltung (fortlaufend, Leitung: Gerriet Trei / Bernhard Hörning):

Förderung: Hochschulmittel, Kooperation: Stallbau Weiland, Ökodorf Brodowin;  Die Untersuchungen erfolgen mit zwei Mobilställen (Hühnermobil Typ 225, Stallbau Weiland). Bislang erfolgten Untersuchungen zu Einflüssen auf die Auslaufnutzung (Auslaufgröße, Gruppengröße, Hähne, Wetter), zur Nahrungsaufnahme aus dem Grünauslauf, zum Vergleich verschiedener Herkünfte (Lohmann braun plus, Lohmann dual, Domäne silber), sowie zur Habichtabwehr.

Populationsanalysen / Status Quo alter Nutztierrassen (fortlaufend), Leitung: Bernhard Hörning:

Kooperationen: Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH), Landeszuchtverbände, Rassezuchtverbände; bislang durchgeführt: Shorthorn-Rinder (2010), Angler- und Deutsche Sattelschweine (2008), Weiße Deutsche Edelziege (2009), Waldschaf (2010), Meißner-Widder-Kaninchen (2012), Soay-Schafe (2014), Bayerische Landgans (lfd.)

Status Quo-Analysen für spezielle Tierarten (fortlaufend, Leitung: Bernhard Hörning):

Kooperationen: Halterverbände, Verbände des Ökolandbaus, etc.; bislang durchgeführt: Bisons (2008), Milchbüffel (2008), Zwergzebus (2008), Strauße (2009), Schnecken (2009), Milchschafe (2010), Arbeitspferde (2010), Wachteln (2010), Gehegewild (2012), Perlhühner (2014), Pensions-/Reitpferde im Ökolandbau (2014), Schafe Demeter-Betriebe (2016), Esel und Mulis (2016).

Abgeschlossene Projekte

Eignung unterschiedlicher Herkünfte für die ökologische Haltung von Masthähnchen. Versuchsanstalt für Tierzucht und Tierhaltung (LVAT), Groß Kreutz; Institut für Fleischhygiene und -technologie, Fachbereich Veterinärmedizin, Freie Universität Berlin; Fachgebiet Nutztierethologie und Tierhaltung, Universität Kassel, Witzenhausen. Leitung: Bernhard Hörning. Laufzeit: 2007-2009.

Grunddaten und Ökonomie der Mutterkuhhaltung in Deutschland. Förderung: Kuratorium für Technik & Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL). Kooperation: Agroscope FAT Tänikon (Schweiz). Leitung: Bernhard Hörning. Laufzeit: 2006-2007.

Management und Investitionsbedarf von Ausläufen für Rinder und Schweine. Förderung: Kuratorium für Technik & Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL). Kooperation: Agroscope FAT Tänikon, Schweiz; Neuland e.V., Bonn. Leitung: Bernhard Hörning. Laufzeit: 2005-2006.

Optimierte Kälbergruppenhaltung, Teilprojekt 1: Status-Quo der Kälberhaltung auf ökologischen Milchviehbetrieben in Deutschland. Förderung: Bundesanstalt für Landwirtschaft & Ernährung (BLE). Kooperation: Institut für Betriebstechnik & Bauforschung, FAL. Leitung: Bernhard Hörning. Laufzeit: 2004-2006.

Status-Quo Ökologische Geflügelhaltung. Förderung: Bundesanstalt für Landwirtschaft & Ernährung (BLE). Kooperation: Beratung Artgerechte Tierhaltung (BAT), Witzenhausen. Leitung: Bernhard Hörning. Laufzeit: 2003-2004.

Status-Quo Ökologische Rinderhaltung. Förderung: Bundesanstalt für Landwirtschaft & Ernährung (BLE). Kooperation: FG Umweltschonende Tierproduktion, FH Osnabrück. Leitung: Bernhard Hörning. Laufzeit: 2003-2004.

Synchronverhalten von Milchkühen. Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Kooperation: Animal Sciences Group, University of Wageningen, Lelystad (NL). Bearbeitung: Bernhard Hörning. Laufzeit: 2003.

Optimierung eingestreuter Haltungssysteme. Förderung: Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU). Kooperation: Institut für Betriebstechnik & Bauforschung, FAL. Beteiligung: Bernhard Hörning. Laufzeit: 2000-2003.

Ganzjährige Freilandhaltung von Sauen in der Praxis. Förderung: Stihl-Stiftung. Leitung: Bernhard Hörning. Laufzeit: 1999-2000.

Artgerechte Schweinehaltung (Suhlen für Mastschweine, Abferkelbuchten mit Bewegungsfreiheit, Freilandhaltung Sauen). Förderung: VgtM. Kooperation: Klinik kleine Klauentiere, TiHo Hannover; Beratung Artgerechte Tierhaltung, Witzenhausen. Leitung: Bernhard Hörning. Laufzeit: 2003.

Optimierung Hühnerausläufe hinsichtlich Nährstoffeinträgen / Krankheitserregern. Förderung: Bundesanstalt für Landwirtschaft & Ernährung (BLE). Kooperation: FG Bodenkunde, Universität Kassel, Geflügelgesundheitsdienst, Universität Göttingen. Beteiligung: Bernhard Hörning. Laufzeit: 1999-2001.

Modellvorhaben tiergerechte und umweltverträgliche Geflügelhaltung. Förderung: Kuratorium für Technik & Bauwesen in der Landwirtschaft (KTBL). Kooperation: Geflügelgesundheitsdienst, Universität Göttingen. Beteiligung: Bernhard Hörning. Laufzeit: 1999-2000.

Eingestreute Haltungssysteme für Schweine. Förderung: Zentrale Forschungsförderung Universität Kassel. Kooperation: FG Agrartechnik, Universität Kassel. Leitung: Bernhard Hörning. Laufzeit: 1996-1998.

Eingestreute Milchviehlaufställe in der Praxis. Förderung: Zentrale Forschungsförderung Univ. Kassel; Stallbauunternehmen. Leitung: Bernhard Hörning. Laufzeit: 1994-1996.

Artgerechte Haltung von Rindern, Schweinen und Hühnern in der Praxis. Förderung: Schweisfurth-Stiftung. Beteiligung: Bernhard Hörning. Laufzeit: 1994-1996.

Hessische Modellvorhaben Artgerechte Tierhaltung, Pilotprojekte auf 5 Betrieben mit Hühner-, 2 mit Schweine-, 1 mit Ziegenhaltung, Förderung: Hessisches Landwirtschaftsministerium. Kooperation: Schweinegesundheitsdienst, Universität Gießen; Geflügelgesundheitsdienst, Universität Göttingen. Leitung: Bernhard Hörning. Laufzeit: 1993-1995.