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Workshop ‚Operationelle Gruppen für und mit der ökologischen Landwirtschaft: Eine Bestandsaufnahme‘ 

14. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau (Programm

Organisatoren: Münchhausen, S. und Häring, A.M., HNEE, in Kooperation mit Rocha, B. und Orthen, N., Deutsche Vernetzungsstelle an der BLE 

Ziel des Workshops war es, erste Erfahrungen von Operationellen Gruppen (OG) und Multi-Akteur-Projekten (MAP) zu diskutieren und die Ökolandbau-Community für die Chancen und Herausforderungen von EIP-Agri mit OG und MAP zu sensibilisieren. Weiterhin bot der Workshop die Möglichkeit, den Austausch zwischen bereits gestarteten OG und Horizont-2020 Multi-Akteurs-Projekte zu fördern. Die Beschreibung des Workshops enthält weitere Details.

Der Workshop begann mit einer Einführung zur Rolle des ökologischen Landbaus im Rahmen von EIP-Agri von B. Rocha von der DVS. Diese stellte die Zusammensetzung der Gruppen (Landwirte, Wissenschaft, Beratung, zuliefernde bzw. abnehmende Unternehmen), die Art der angestrebten Innovationen (technisch, organisatorisch oder sozial), die thematische Ausrichtung (z.B. Getreidebau, Tierhaltung) und die geographische Verteilung von Gruppen und Themen dar. Die anschließende Diskussion gliederte sich in drei inhaltliche Abschnitte mit folgenden Leitfragen:

1) Welche Rolle spielen die Akteure des Ökolandbaus und welche Bedeutung haben bestehende Strukturen im Öko-Sektor für die Bildung einer OG?

2) Welche Chancen und Hindernisse sind von zentraler Bedeutung für die (potentiellen) Teilnehmer an OG bzw. Innovationsprojekten?

3) 3) Wie kann zukünftig der Wissensaustausch bzw. die Vernetzung zwischen den OG, die stark auf das Einzelprojekt bzw. die Situation vor Ort ausgerichtet sind, und den europäischen MAP gelingen? Was lässt sich aus den ersten Erfahrungen bereits ableiten?

Das Ergebnispapier zum Workshop gibt die Inhalte der Diskussion wider. WiTa - Ergebnisse 

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass EIP-Projekte sich häufig auf der Grundlage existierender Strukturen entwickelt haben. Teilweise fehle es möglichen Akteuren aber noch an Information über EIP-Agri. Hier ist vor allem die Rolle der Berater zu betonen, die neben ihrer Multiplikatorfunktion auch als Übersetzer zwischen Wissenschaft und Praxis unterstützen können. Um EIP-Agri als Chance zu nutzen und gemeinsam an konkreten Problemen der landwirtschaftlichen Praxis zu arbeiten, so einhellig alle Beteiligten, muss der Spaß am Projekt aber unbedingt vorhanden sein.

Die Umsetzung der Projekte ist administrativ aufwändig, aber alle befänden sich auf einer „steilen Lernkurve“, so die Expertinnen. Die Vernetzung mit anderen OGs in Deutschland und auch mit Gruppen in anderen Mitgliedsstaaten lohnt sich; das zeigen erste Erfahrungen mit dem neuen Förderkonzept.