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2. Auentagung im Nationalpark Unteres Odertal










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Moore und Böden in Flusslandschaften: Retention und Biotopverbund

 21.-23.9.2017 im Natura 2000-Haus, Criewen


Veranstaltet vom Förderverein Nationalpark Unteres Odertal e.V., Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde und Nationalpark Unteres Odertal sowie der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft (Kommission V)

Unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Frau Dr. Münch

zum Anmeldeformular

Anmeldungen für Vorträge bis 30.06.2017

Tagungsprogramm

Exkursion

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 Moore im Unteren Odertal

Im Unteren Odertal treten Überflutungsmoore vor allem im nördlichen Teil bei äußerst geringem Gefälle auf. Kleinflächig kommen sie im Verzahnungsbereich mit Altgewässern sowie im Übergangsbereich zu den Hochflächen vor, hier oft in Verzahnung mit Quell- und Durchströmungsmooren. Die noch vorhandenen Moore haben eine wichtige Funktion als Flächenfilter und als Retentionsfläche für Hochwasserspitzen.

Überflutungsmoore haben auf Grund ihrer mosaikartigen Aufreihung entlang von Fließgewässern eine große Bedeutung im Biotopverbund und stellen ökologische Korridore für aquatische und amphibische Tier- und Pflanzenarten dar.


Thema der Tagung

Dieses Jahr widmet sich die Tagung dem an Fließgewässer bzw. den Überflutungsbereich an Küsten gebundenen, hydrogenetischen Moortyp der Überflutungsmoore: den Auen- und Küstenüberflutungsmooren. Auenüberflutungsmoore entstehen infolge periodischer oder episodischer Überflutung an Fließgewässerabschnitten mit geringem Gefälle. Charakteristisch ist eine Wechsellagerung von meist stark zersetztem Torf, organischen und mineralischen Sedimenten. Küstenüberflutungsmoore sind Moore, die unter dem Einfluss des Meeres entstehen, entweder im Gezeitenbereich, wie z.B. an der Nordsee oder durch episodische Überflutungen und Rückstau in Lagunen oder an der Meeresküste, wie z.B. an der Ostsee oder in deren Boddenbereichen.

Dieser ursprünglich weit verbreitete Moortyp existiert in Deutschland und Mitteleuropa nur noch in wenigen und kleinen Resten. Ursachen für die Zerstörung sind die Eindeichung der Flüsse und die daraus resultierenden fehlenden Überflutungsphasen sowie an der Küsten z.T. auch der Verbau und die Versiegelung von Flächen durch touristische Infrastrukturen oder Grünlandnutzung. 

Folgenden Fragestellungen wird in Vorträgen, Postern, Diskussionen und im persönlichen Erfahrungsaustausch nachgegangen:

Küstenüberflutungsmoore, Auenüberflutungsmoore: Entstehung/Stratigrafie, Böden, Bodentypen, Eigenschaften, Zustand

Vorkommen und Verbreitung, landschaftsräumliche Verzahnung mit anderen Ökosystemen

Angepasste Nutzungen vs. Nutzungsaufgabe

Naturnahe Referenzsysteme (Ostpolen, Russland)


An wen richtet sich die Tagung?

Die Veranstaltung ist Bestandteil der Auentagungsreihe im Nationalpark Unteres Odertal, deren Ziel es ist, Wissenschaftler, Naturschutzverbände, Verwaltungen, Praktiker und Ehrenamtliche, die zum Thema „Auen und Auenlandschaften“ arbeiten, zu vernetzen. Der Teilnehmer- und Vortragskreis soll daher überregional sein. Flüsse und Auen überschreiten in vielen Fällen nationale Grenzen, so dass Erfahrungsberichte aus transnationalen Projekten herzlich willkommen sind.


Wo findet die Tagung statt?

Die Veranstaltung findet im Nationalpark Unteres Odertal statt. Veranstaltungsort ist Criewen, mit dem Nationalparkzentrum und dem Natura 2000-Haus. Anmeldungen für Vorträge und Poster bitte bis zum 30.05.2017 an Jana Chmieleski (jchmieleski@hnee.de).


Anreise & Busverbindung Schwedt - Criewen

Adresse des Natura 2000-Haus:

Nationalpark Unteres Odertal — Verwaltung
Park 2
16303 Schwedt/ Oder, OT Criewen

GPS-Daten für die mobile Navigation Länge: 53.012069; Breite: 14.222853



Busverbindung Schwedt-Criewen

Zwischen Schwedt und Criewen verkehrt die Buslinie 468 der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft mit Haltestelle direkt am Nationalparkzentrum (meist im Stundentakt).

Eine Fahrt kostet aktuell 1,50 €, eine Tageskarte 3,00 €.

Hier können Sie den Linienplan herunterladen



Teilnahmegebühr

Teilnahmegebühr:

  • Normal: 40 €
  • Studierende/Rentner: 20 €
  • Lunchpaket für die Exkursion (optional): 5 €

Die Gebühr beinhaltet Snacks, Getränke und Kaffee während der Tagung. Abends wird die Möglichkeit bestehen, gemeinsam Essen zu gehen. Nähere Informationen hierzu folgen.

[In der Tagungsgebühr ist die Exkursion enthalten. Bitte überweisen Sie die Tagungsgebühr unter Angabe des Kennwortes "Auentagung2017" und Ihrem Namen auf folgendes Konto: Empfänger: Förderverein Nationalpark Unteres Odertal e.V., IBAN: DE23170523020130010162, BIC: WELADED1UMX, Kennwort: Auentagung2016, Name Auftraggeber]


Veranstaltungssprachen

deutsch, polnisch


Unterkunft

Noch dauert es einige Monate, bis wir Sie für unsere 2. Auentagung „Auenüberflutungsmoore“ im Natura 2000-Haus in Criewen begrüßen dürfen.  Es empfiehlt sich jedoch, sich bereits jetzt um eine Unterkunft im September zu kümmern, da die Zimmer erfahrungsgemäß schnell belegt sind und zeitgleich zu unserer Tagung das Schwedter Oktoberfest stattfindet, was auch Übernachtungsgäste von außerhalb nach Schwedt reisen lässt.

In Criewen selbst gibt es nicht viele Unterkunftsmöglichkeiten. Wir werden deshalb einen Shuttle-Service nach Schwedt anbieten, der Sie morgens an einem zentralen Punkt abholt und abends nach den Veranstaltungen wieder in die Stadt fährt.

Bitte wenden Sie sich an die Touristen-Information in Schwedt, hierüber können Sie auch Hotels usw. buchen.

http://www.unteres-odertal.de/


Hotels in Schwedt:

http://www.turmhotel-schwedt.de/

http://www.stadtparkhotelschwedt.de/

http://www.wassersport-schwedt.de/

http://www.schwedt-hotel.de/


Ferienwohnung/Hotels in der Umgebung:

Schweizer Haus Stolpe Appartements: 1. Nacht ab 70 €, weitere Nächte 40 €

http://www.schweizerhaus-stolpe.de/index.php/appartements.html

Landhotel Felchow:

http://www.landhotel-felchow.de/

„Wiejski Kocur“ „Waldkater“ Ryszard Matecki:

Zaton Dolna 12 74-500 Chojna Telefon: +48 914 185 007, E-Mail:rysiek.matecki@gazeta.pl


Sie können sich gerne bei uns melden, sollten Sie weitere Fragen haben.

(letzte Änderung: 11.05.2017 von Laura Danzeisen)