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Eberswalder Symposium für Umweltbildung

Konzept

Das 2009 aus der Taufe gehobene "Eberswalder Symposium für Umweltbildung" wird alljährlich als kontinuierliches öffentliches Forum für ganzheitliche Umweltbildung im Prozess zu nachhaltiger Entwicklung /Bildung für nachhaltige Entwickung, sowohl für den Brandenburger Raum als auch darüber hinaus zur Verfügung stehen.

Profil des Symposiums

OffenheitfüralleAnsätze von Bildung und Kommunikation sowie füralleErfahrungsquellen, die die Mensch-Natur-Beziehung in Vergangenheit und Gegenwart betreffen (mit Zielorientierung auf die gesellschaftliche Praxis).

Interdisziplinarität:Konsequente Einbeziehung von Fachwissenschaftlern aus Human-, Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften (biopsychosozial)

Integration:Zusammenführung sowohl unterschiedlicher, auch kontroverser Wissenschaftserkenntnisse als auch von Praxiserfahrungen und -erfordernissen zur weiteren theoretischen und methodischen Qualifizierung der Umweltbildungspraxis.

Zukunftsorientierungin ganzer Breite, von der Förderung von Naturkompetenz bis zur Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Prozessen und Konflikten, neue Denkweisen und geistig-spirituellen Fragen (Kulturwandel)

Problemorientierung: Anregung, Information, Auseinandersetzung, Fragen stellensollen stärker im Vordergrund stehen als fertige Rezepte. Jährlich wechselnde Rahmenthemen.

Plattform für einen breiten Dialogzwischen Wissenschaft und Praxis durch Einbeziehung prominenter Fachwissenschaftler, Absolventen der FH und Umweltbildungspraktikern, Bereitstellung breiten Diskussionsraumes

Bild: Buche im Forstbotanischen Garten Rafalski_2006

Symposium 2015

16.10.2015

Veranstaltungsort
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde

Kontakt
Umweltbildungssymposium@hnee.de

Eberswalder Beiträge zu Bildung und Nachhaltigkeit

Herausgegeben von Norbert Jung, Heike Molitor und Astrid Schilling

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6.Eberswalder Symposium für Umweltbildung







 Freitag, den 16.Oktober 2015, 10-18.30 Uhr (und geselliger Abend in der Bierakademie, Eisenbahnstr.29)

 HNE Eberswalde, Stadtcampus Friedrich-Ebert-Straße (nahe Markt)

Zukunft braucht Persönlichkeit - Gegenwärtige Bildung hinterfragen

Die herrschenden (Schul-)Bildungsmaximen und ihre Praxis sind immer mehr in die Kritik geraten. Welche Bildung braucht eine ungewisse Zukunft? Die gegenwärtig dominierende kann es nicht sein, da sie Gehilfe der Umweltzerstörung war. Meinen alle dasselbe, wenn sie „Bildung“ sagen? Wann wird Bildung zum technischen Ausbildungsgehilfen für berufliche oder politische Zwecke degradiert (Liessmann)? Was sind Voraussetzungen für Bildung? Brauchen wir Persönlichkeitsbildung, Herzensbildung, Erfahrungsbildung, Wertebildung — oder noch weiter gesteigerte fakten- und „kompetenz“orientierte Schul- und politische Bildung? Was werden wir zukünftig auf unserem Feld der nachhaltigkeitsorientierten Bildung am sichersten brauchen? Was sagen fundierte Bildungskritiken aus? Von welchem Menschenbild gehen wir aus, einem realistischen oder idealistischen?

In diesem Symposium geht es uns nicht um einzelne Rezepte, örtliche Umsetzungsprobleme etc. sondern eher um Prinzipien, Richtlinien, Grundsätze und Leitplanken, die eine „humane Bildung“ (Nida-Rümelin) ausmachen könnten. — Wir wollen aber auch danach fragen, was Sie aus Ihrer Praxiserfahrung heraus brauchen, wo Sie sich z.B. unsicher, hin- und hergerissen, in bestimmte Richtungen gedrängt fühlen. Worüber möchten Sie gerne aus interdisziplinärer Sicht mehr wissen, was diskutieren oder einfordern?

Referentinnen und Referenten: Prof.Dr.Reinhard Schulz (Oldenburg), Dr.Uta Eser (Tübingen), Prof.Dr.Michael Gebauer (Halle),
      Dipl.Ing.Anna  Kolossova (Eberswalde), Prof.Dr.Pierre Ibisch (Eberswalde), Dr.Till Bastian (Isny), Prof.Dr. Matthias Witte (Mainz), 
      Jaqueline Rahm (Wehlen), Dr.Johanna Schockemöhle (Vechta), Prof.Dr.Heike Molitor (Eberswalde)

Wir laden Sie herzlich zu diesem kritischen und konstruktiven Dialog ein. Anmeldung: umweltbildungssymposium@hnee.de (siehe auch das Faltblatt  unten mit Programm und Einladung ).     

Programm, Einladung und Anmeldung  finden Sie hier
























(letzte Änderung: 24.09.2015 von Norbert Jung)