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Beruhigende Mittel

Auf diesem Beet befinden sich Pflanzen, die bei leichten depressiven Verstimmungen, bei Nervosität und Unruhezuständen und bei Schlafstörungen helfen.

Stress ist eine der häufigsten Ursachen für Nervosität und Unruhe, die auch leicht zu Schlafstörungen führen kann. Belastender Stress steht für den Zustand ständiger Überforderung, der bei fehlender Erholung verschiedene Krankheiten verursachen kann. Mit zunehmender Unausgeglichenheit verlagern sich psychische Anspannungen auch auf die Organe, so dass es zu körperlichen Beschwerden wie Verstopfung, Durchfall, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Herzrasen kommen kann.

Nervosität und Unruhe lassen sich sehr gut mit pflanzlichen Präparaten behandeln. Die meisten von ihnen wirken auch sehr gut bei Schlafstörungen und depressiven Verstimmungen. Baldrian, zum Beispiel, hilft tagsüber eingenommen als mildes Beruhigungs- und abends in höherer Dosis als Schlafmittel. Johanniskraut kommt sowohl bei nervöser Unruhe als auch bei depressiven Verstimmungen zum Einsatz. Melisse hat neben der leicht beruhigenden Wirkung auch eine krampflösende Wirkung und kommt zusätzlich bei nervösen Magen-Darm-Beschwerden zum Einsatz. Sie ist genau wie Hopfen häufig in Kombinationspräparaten mit Baldrian zu finden.

Hinter Nervosität, Unruhe, Depressionen und Schlafstörungen ohne ersichtlichen Grund können sich ernsthafte Krankheiten verbergen. Wenn entspannende Maßnahmen und pflanzliche Mittel auch nach längerer Zeit nicht helfen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Zitronen-Melisse Melissa officinalis

Gemeiner Baldrian Valeriana officinalis

Hopfen Humulus lupulus

Schlaf-Mohn Papaver somnifera

Johanniskraut Hypericum perforatum

(letzte Änderung: 06.06.2006 von Anna Kolossova)