Springe direkt zum Inhalt

HNE Eberswalde Organisations-Menü

Springe direkt zum Inhalt
Sie sind hier: Hochschule » Leitung » Nachhaltigkeitsmanagement » Nachhaltigkeitsgrundsätze

Grundsätze zur nachhaltigen Entwicklung an der HNE Eberswalde

Die Grundsätze zur nachhaltigen Entwicklung der HNE Eberswalde sind vom Runden Tisch zur Nachhaltigen Entwicklung — einer hochschulweiten selbstorganisierten Initiative, die eng mit den Hochschulgremien zusammenarbeitet — initiiert und federführend formuliert worden. Sie wurden umfassend an der HNE Eberswalde diskutiert und sind vom Senat am 13. Februar 2013 verabschiedet worden. Eine Aktualisierung wurde am 29.06.2016 vom Senat beschlossen.

Laden Sie sich die Nachhaltigkeitsgrundsätze der HNE Eberswalde  gerne herunter!

Feel free to download the Principles of sustainable Developementat HNE Eberswalde!

Deckblatt Nachhaltigkeitsgrundsätze HNE Eberswalde

Schema Nachhaltigkeitsaspekte HNE Eberswalde

Aufgabe Nachhaltigkeit HNE Eberswalde


Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde versteht nachhaltige Entwicklung als integratives Konzept, bei dem die Funktionstüchtigkeit des globalen Ökosystems die Voraussetzung für jegliches menschliches Leben und Wirtschaften darstellt. Aus dem bereits bei der Neugründung der Hochschule im Jahr 1992 als Entwicklungsleitlinie erwähnten „grünen Faden“ wurde in der Leitbilddiskussion um die Jahrtausendwende das geltende Motto der HNE Eberswalde „Mit der Natur für den Menschen“ entwickelt, das verdeutlicht, dass ökonomische und soziale Nachhaltigkeit aus Sicht unserer Hochschule nur erreicht werden kann, wenn gesellschaftliche Entwicklung stets die Funktionsweise und Leistungsfähigkeit des Ökosystems berücksichtigt und innerhalb der natürlichen Gegebenheiten unseres Planeten gestaltet wird. Die Ökonomie muss in diese Systeme eingebettet sein, um die natürlichen Lebensgrundlagen der Menschen, Tiere und Pflanzen zu erhalten.

Nachhaltiges Wirtschaften beinhaltet daher vorsorgende Ressourcenschonung und Verantwortung für mögliche Eingriffe sowie einen sorgsamen und zukunftsorientieren Umgang mit den Menschen, ohne die wirtschaftliches Handeln nicht möglich ist. Dieses Verständnis beruht auf der Einsicht, dass eine reine Wachstumsorientierung, auch bei ökologischer und sozialer Ausrichtung, keine Zukunftschancen mehr bietet.

Ökologische und soziale Systeme sind komplexe Systeme, die sich jeweils eigenständig entwickeln und sich gleichzeitig wechselseitig beeinflussen. Ziel nachhaltiger Entwicklung muss sein, ökologische und soziale Systeme nach dem Vorsorgeprinzip so funktions- und entwicklungsfähig zu halten, dass diese langfristig widerstandsfähig gegenüber Störungen bzw. Veränderungen sind und unerwünschte „Nebenfolgen“ vermieden werden. Innerhalb dieser Grenzen sollen die Entwicklungschancen für die Menschen heutiger und künftiger Generationen gesichert und gerecht verteilt werden.

Die HNE Eberswalde vertritt die Ansicht, dass Bildung und Beteiligung Kernelemente des Prozesses in Richtung nachhaltiger Entwicklung sind.

(letzte Änderung: 11.08.2016 von Kerstin Kräusche)