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Spezialisierungsrichtung „Management“ im Masterstudiengang „Regionalentwicklung und Naturschutz“

Einführung

Die Spezialisierungsrichtung „Management“ vermittelt Kompetenzen für das nachhaltige Management im Naturschutz sowie in der Regionalentwicklung. Die Ausbildung für diese Querschnittsaufgaben beruht auf zwei Standbeinen. Zum einen erwerben die Studierenden ein interdisziplinäres Fachwissen aus den Bereichen Ökologie, Sozial-, und Planungswissenschaften. Zum anderen erhalten sie eine fundierte Methodenausbildung für das Prozessmanagement wie z.B. Moderations- und Partizipationsmethoden. Auf dieser Grundlage sind die Studierenden befähigt, anwendungsorientiert regionale Gegebenheiten und Potentiale zu analysieren sowie diese aktiv und zukunftsweisend zu gestalten. Die Spezialisierung Management untergliedert sich in die zwei inhaltlichen Säulen, die den beiden Berufsfeldern „Naturschutzmanagement“ und „Regionalmanagement“ entsprechen.

Verantwortlich

für die Spezialisierungsrichtung Management ist Prof. Dr. Jürgen Peters (Fachgebiet: Landschaftsplanung und Regionalentwicklung).

Organisation des Studiums

Im ersten Semester werden übergreifende Grundlagen für den gesamten Studiengang gelegt (Pflichtbereich). Am Ende des ersten Semesters entscheiden sich die Studierenden für eine der zwei Spezialisierungsrichtungen. Im zweiten und dritten Semester werden, parallel zu weiteren Pflichtmodulen, jeweils Wahlpflichtmodule der Spezialisierungsrichtung belegt. Im vierten Semester schreiben sie die Abschlussarbeit im Themenbereich der Spezialisierung (Studien- und Prüfungsordnung § 5).

Übersicht über die Wahlpflichtmodule der Spezialisierung Management

Naturschutz- und Ressourcenmanagement
Regionalmanagement
Zusätzliche Vertiefungsmöglichkeiten

Wahlpflichtmodule 2. Semester

  • Moormanagement und Bodenrevitalisierung
  • Fließgewässer - und Feuchtgebietsmanagement

  • Tourismus, Kulturlandschaft und Umweltbildung im ländlichen Raum

  • Spezialthema I

Wahlpflichtmodule im 3. Semester

  • Umweltmonitoring und Indikatoren
  • Regionale Öffentlichkeitsarbeit & Regionen Marketing

  • Landnutzungssysteme, Erneuerbare Energien und Klimaschutz

  • Methoden und Konzepte einer Bildung für nachhaltige Entwicklung 

  • GIS +++

  • Spezialthema II

Berufliche Perspektiven

Auf der Basis der breiten fachlichen und methodischen Ausbildung können die Studierenden im Verlauf des Studiums (Projektarbeit, Masterarbeit) fachliche und/oder methodische Schwerpunkte setzen, um sich auf die Berufsfelder „Naturschutzmanagement“ und „Regionalmanagement“ vorzubereiten. Beiden Richtungen lassen sich spezifische Berufsbilder zuordnen.

Naturschutzmanagement
Als Vorbereitung auf das Berufsfeld entwickeln die Studierenden mit partizipativen Methoden Strategien zur Sicherung, Pflege und Entwicklung von Schutzgebieten, konzipieren Ansätze für eine nachhaltige Nutzung der Naturpotentiale und kommunizieren sie.
Sie sind für folgende Berufsbilder qualifiziert:

  • Referent/in in Schutzgebietsverwaltungen, Naturschutzverwaltungen und Umweltämtern, Natur- und Umweltschutzfachbehörden;
  • Projektmanager/in in Großschutzgebieten, für Naturschutzgroßvorhaben und andere Naturschutzprojekte außerhalb von Schutzgebieten;
  • Mitarbeiter/in in Umwelt- und Naturschutzverbänden.

Regionalmanagement
Die Studierenden erlernen Methoden zur Analyse der regionalen Gegebenheiten und konzipieren Strategien für eine nachhaltige Regionalentwicklung. Auf der Basis einer breiten Methodenkenntnis in den Bereichen Moderation, Partizipation, Management und Kommunikation lernen sie Strategien und Projekte effektiv umzusetzen.
Sie sind für folgende Berufsbilder qualifiziert:

  • Regionalmanager/in (freiberuflich oder angestellt), Projektmanager/in in der Regionalentwicklung;
  • Referent/in in regionalen Planungsverbänden, Mitarbeiter/in in der regionalen Wirtschaftsförderung;
  • Gutachter/in oder Berater/in in Planungsbüros und Instituten.

(letzte Änderung: 13.01.2016 von Jürgen Peters)