Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
•••
Menü

Bundesbildungsministerin trifft transferstarke HNEE - Erster Besuch an Hochschule in Brandenburg   

Foto: HNEE, Johanna Köhle

Foto: HNEE, Johanna Köhle

Foto: HNEE, Johanna Köhle

Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger tauschte sich bei einem Besuch mit der Hochschulleitung und weiteren Mitgliedern der HNEE aus.
Fotos: HNEE, Johanna Köhle

Die Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger besuchte am Donnerstag, dem 31. März 2022, die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE). Die Ministerin machte sich ein Bild über die Forschungs-, Promotions- und Transferaktivitäten und informierte sich über einige vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungsprojekte. Begleitet wurde Stark-Watzinger vom ehemaligen Bürgermeister der Stadt Eberswalde und Bundestagsabgeordneten Friedhelm Boginski (FDP) und Martin Hoeck, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Eberswalde, die im Vorfeld das Treffen initiierten.

Prof. Dr. Matthias Barth, Präsident der HNEE, unterstrich in seiner Begrüßung den Fokus der HNEE auf die anwendungsbezogene Nachhaltigkeitsforschung und damit verbundene große Zukunftsaufgabe der Nachhaltigkeitstransformation in die Gesellschaft und gelebte Praxis. „Mit großer Freude habe ich dabei die Aufbruchsstimmung wahrgenommen, die mit dieser Legislaturperiode auch in die Planung der Forschungsförderung Einzug erhalten hat und bin überzeugt, dass Instrumente wie beispielsweise die Deutsche Agentur für  Transfer und Innovation uns hier helfen werden die vielen guten Ideen von uns und auch anderen Hochschulen schneller in die Gesellschaft und Wirtschaft übertragen zu können. Dazu möchten wir gerne beitragen“, so der Präsident.

Im Anschluss stellte die Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Prof. Dr. Uta Steinhardt, und der Vizepräsident für Forschung und Transfer, Prof. Dr. Alexander Pfriem, das Portfolio der Hochschule vor und die Ministerin informierte sich während des zweistündigen Treffens u. a. über den aktuellen Stand des Antrags des Biosphere Reserves Institute (BRI) der HNEE als UNESCO-Partnerinstitut und das dort angesiedelte Promotionskolleg, in dem aktuell sechs Promovierende an für Biosphärenreservate relevanten Themen arbeiten.

Von Dr. Bettina König und Dr. Christine Hobelsberger wurde das interdisziplinär und hochschulübergreifend arbeitende und im Januar 2020 gegründete Forschungszentrum [Nachhaltigkeit - Transformation - Transfer] vorgestellt. Das Forschungszentrum beschäftigt sich mit Fragestellungen des Nachhaltigkeitstransfers bis hin zur Nachhaltigkeitstransformation auf verscheidenden Ebenen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit der HNEE mit Akteur:innen aus der Gesellschaft und Praxis zu stärken, um einen Beitrag zur nachhaltigen Transformation der Gesellschaft zu leisten.

Prof. Dr. Pfriem betonte: „Die HNEE verbindet Profil- und Forschungsstärke mit einer großen Vielfalt an Transferaktivitäten. Darunter zählen auch die drei an der Hochschule eingerichteten Forschungsprofessuren mit dem Schwerpunkt Transfer. Wir haben es geschafft, Nachhaltigkeitstransfer erfolgreich an der HNEE zu institutionalisieren. Diese und andere Beispiele zeigen das große Potential von Hochschulen angewandter Wissenschaften als Treiber von Innovationen und nachhaltiger Entwicklung in der Region und weltweit.“

Die Schwerpunktprofessuren (Transfer) an der HNEE wurden in expliziten Feldern angewandter Forschung mit dem Ziel etabliert, einen entscheidenden Beitrag zur Umsetzung der Brandenburger Landestransferstrategie und der Transferstrategie der HNEE, die einen Ausbau der Aktivitäten und Vernetzung vorsieht, zu leisten. Die „Transferprofessuren“ sind aktuell und insgesamt für eine Laufzeit von 2,5 Jahren von Prof. Dr. Inga Schleip und Prof. Dr. Jens Pape vom Fachbereich Landschaftsnutzung und Naturschutz sowie Prof. Dr. Alexander Conrad vom Fachbereich Nachhaltige Wirtschaft besetzt.

Stark-Watzinger zeigte sich beeindruckt von der HNEE: "Die HNEE weist ein außergewöhnliches Portfolio auf. Das, was die HNEE so besonders macht, ist nicht nur die anwendungsbezogene und zukunftsorientierte Lehre und Forschung, sondern ihre Pionierfunktion im Bereich der Nachhaltigkeitstransformation. Die vorgestellten Projekte und Aktivitäten in Verbindung mit der hohen Bedeutung der sozialen Innovationen in diesem Transformationsprozess haben das eindrucksvoll bestätigt."

Für Rückfragen steht Ihnen gern zur Verfügung:

Pressekontakt
Johanna Köhle
Leiterin Hochschulkommunikation
Tel.: 03334 657-248
johanna.koehle@hnee.de


Über die HNEE
Die HNEE ist national wie international Impulsgeberin für nachhaltige Entwicklung. Rund 2.300 Studierende aus 57 Ländern studieren und mehr als 400 Beschäftigte forschen, lehren und arbeiten an der modernen Campushochschule inmitten einer ausgedehnten Naturlandschaft vor den Toren Berlins. An den vier Fachbereichen Wald und Umwelt, Landschaftsnutzung und Naturschutz, Holzingenieurwesen und Nachhaltige Wirtschaft können in aktuell 20 und zum Teil deutschlandweit einzigartigen Studiengängen Kompetenzen in den Bereichen Naturschutz, Waldwirtschaft, Ökolandbau, Anpassung an den Klimawandel, nachhaltige Wirtschaft, Holzbau und nachhaltiges Tourismusmanagement erworben werden.

​​​​​​​Über das Biosphere Reserves Institute (BRI)
Das BRI ist weltweit einmalig. Die wissenschaftliche Einrichtung wurde zur umfassenden Unterstützung und Weiterentwicklung von Biosphärenreservaten etabliert. Schon vor Gründung im November 2019 hat die HNEE über viele Jahre enge Kooperationsbeziehungen und gemeinsame Projektarbeiten mit Biosphärenreservatsverwaltungen und in Biosphärenreservaten gepflegt. Darüber hinaus wurde weit im Vorfeld gemeinsam mit der Michael Succow Stiftung und den Nationalen Naturlandschaften e.V. das Biosphere Center gegründet. Mit mehreren Biosphärenreservaten national wie international sind feste Partnerschaften entstanden. Die Forschung zur nachhaltigen Entwicklung weltweit ist ein zentraler Profilbereich der HNEE, weshalb die Einstufung des BRI als UNESCO-Partnerinstitut strategisch enorm wichtig für die Hochschule wäre.