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Energieeffiziente Verbundwerkstoffe mit exzellentem Eigenschaftsprofil — EnerVeE

EFRE-MARKE-1


Investionsbank des Landes Brandenburg


Das Projekt "Energieeffiziente Verbundwerkstoffe mit exzellentem Eigenschaftsprofil — EnerVeE" ist ein im Rahmen der Staf-Richtlinie  über EFRE-Mittel gefördertes Projekt des Brandenburger Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.


Verantwortliche Hochschullehrer

Prof. Dr.-Ing. Alexander Pfriem

Ansprechpartnerin

Dr. Nadine Herold
Nadine.Herold(at)hnee.de

03334 / 65 73 56

Verbundprojektpartner

Fraunhofer Institut für angewandte Polymerforschung - Dr. Dreyer, Prof. Dr. Ganster (Lead-Partner)

Fachgebiet Leichtbau mit strukturierten Werkstoffen der BTU Cottbus-Senftenberg - Prof. Dr. Holger Seidlitz

Forschungsgruppe Polymere Hochleistungsmaterialien, TH Wildau, Prof. Dr. Michael Herzog

Kurzbeschreibung

Ziel des Verbundvorhabens ist es, leichte Verbundwerkstoffe mit exzellentem Eigenschaftsprofil zu entwickeln und exemplarisch einfache Bauteile zur Bewertung des Leichtbaupotenzials zu fertigen. Dabei steht sowohl bei der Herstellung wie auch bei der Weiterverarbeitung der Verbundwerkstoffe im Weiterverwendungs- oder Recyclingprozess die Energieeffizienz im Fokus der Betrachtungen.

Im Vorhaben werden dazu einerseits faserverstärkte Kunststoffe entwickelt, wobei als Faserverstärkung neuartige Cellulose- und Holzfasern zum Einsatz kommen sollen. Andererseits sollen Schichtverbundwerkstoffe aus Holzfurnieren, Metallen, Thermoplast- Folien und faserverstärkten Kunststoffen entwickelt werden, die so miteinander verbunden oder gefügt werden, dass Mischbauweisen möglich sind.

Als Matrixmaterial für die faserverstärkten Verbundwerkstoffe sollen Additionsharzsysteme entwickelt werden, die als herausragende Merkmale niedrige Härtungstemperaturen sowie kurze Härtungszeiten bei guter Lagerstabilität aufweisen. Dadurch soll ein geringer Energieverbrauch, eine gute Verarbeitbarkeit und hohe Langzeitstabilität der Bauteile sichergestellt werden.

Exzellente Verbundwerkstoff- Eigenschaften sollen dadurch erreicht werden, dass die neuen Harzsysteme sehr gute Faser- bzw. Metallhaftung zeigen, bruchzäh sind und eine möglichst geringe thermooxidative Degradation aufweisen.

Förderrahmen

Richtlinie des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) zur Förderung der „Stärkung der technologischen und anwendungsnahen Forschung an Wissenschaftseinrichtungen im Land Brandenburg“ (StaF-Richtlinie)

Antragsnummer: 85016820

Projektzeitraum: 01.06.2018-30.11.2020