Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
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StaF "INTENS" - Integration von elektrischen Sensoren in Holz und Faserverbund-Bauteile


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Verantwortliche Professur

Prof. Dr.-Ing. Alexander Pfriem

Ansprechpartner

M.Sc. Moritz Sanne
Moritz.Sanne(at)hnee.de

03334 / 657 384

Verbundprojektpartner

INTENS wird von den Drei Partner durchgeführt und

Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung
(Koordinator)
FB Polymermaterialien und Composite PYCO
FB Funktionale Polymersysteme (Abt. Sensoren und Aktoren)

Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
Professur Chemie und Physik des Holzes sowie chemische Verfahrenstechnik

Technischen Hochschule Wildau
Professur Faserverbund-Materialtechnologien

IHP - Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik
Abteilung Technology

Kurzbeschreibung

Sensoren spielen in vielen Bereichen des Lebens eine große Rolle. So werden besonders im Bereich Sicherheit zur Raumüberwachung und im industriellen Einsatz bei der Produktions- und Funktionsüberwachung viele Sensoren eingesetzt. Um auf die sich ständig verändernden Anforderungen von Produktionsprozessen, Sicherheitsanforderungen und Produktspezifikationen schnell und flexibel reagieren zu können, ist es daher wichtig, Sensoren mit möglichst geringem Arbeitsaufwand und geringen Kosten in unterschiedlichste Bauteile und Materialien einzubringen. Diese Art der Funktionsintegration soll hierbei zur Reduktion von Produktionskosten und zur Einsparung von Ressourcen beitragen. Ziel muss dabei sein, nicht nur eine schnelle und kostengünstige Einbringung der Sensoren zu gewährleisten, sondern auch Materialien bzw. Materialverbünde zu untersuchen, welche einerseits extrem haltbar, andererseits aber auch recyclingfähig sind, um eine nachhaltige Verwertung der Materialien am Ende der Lebensdauer der Bauteile sicherzustellen. Daher sollen im Projekt INTENS sowohl innovative Materialien untersucht werden als auch Verarbeitungstechnologien zur bauteilgerechten Einbringung in diese Materialien erarbeitet werden. Anschließend soll eine geeignete Ansteuerung der Sensoren entwickelt und getestet werden. Diese funktionsintegrierten Bauteile, wie z.B. RFID, können zur Überwachung von überwachungspflichtigen Bauteilen wie z.B. Brettschichtholzbindern in Holzbrücken verwendet werden. Mittels piezoelektrischen Sensoren können Spannungen in Holzbauteilen wie z.B. Holztürmen für Windkraftanlagen detektiert oder Lastverteilungen in Schiffen ermittelt werden und das dynamische Verhalten und Ermüdungsverhalten überwacht werden. Hierzu wurden in anderen Arbeiten bereits rechnerische Vorüberlegungen angestellt.
Dieser Ansatz leistet dabei einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen energie- und kosteneffizienten Ressourcen Nutzung sowie zur Funktionsintegration von Sensoren in Leichtbaumaterialien.

Förderrahmen

Richtlinie des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) zur Förderung der „Stärkung der technologischen und anwendungsnahen Forschung an Wissenschaftseinrichtungen im Land Brandenburg“ (StaF-Richtlinie)

Antragsnummer: 85038078

Projektzeitraum: 01.03.2020- 28.02.2022