Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
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Bridging Generations in Agroecology


Hintergrund

Die Agroecology-Bewegung ist eine Antwort auf die dramatischen Folgen der Kommerzialisierung in der Beziehung zwischen Mensch und Ökosystem. Sie will zu einem Wandel in Lebensmittelproduktion, -distribution und -konsum fĂŒhren, der soziale und ökologische Gerechtigkeit und die Sorge um den Planeten berĂŒcksichtigt. Agroecology setzt sich fĂŒr lokale Lebensmittelsysteme ein, die lokales Wissen bieten, lokale IdentitĂ€t pflegen und eine nachhaltige lĂ€ndliche Entwicklung stĂ€rken.

WĂ€hrend ein starker Trend zur Überalterung in der Landwirtschaft und in lĂ€ndlichen Gemeinden zu beobachten ist, wollen neue Berufseinsteiger*innen - oft ohne landwirtschaftlichen Hintergrund - Lebensmittelsysteme neu gestalten, Agroecology praktizieren und sich fĂŒr die lĂ€ndliche Entwicklung engagieren. Das Projekt "Bridging Generations in Agroecology" (BAG) zielt darauf ab, Neueinsteiger*innen in die Agroecology zu unterstĂŒtzen, indem es einen entscheidenden Faktor fĂŒr den Erfolg der EinfĂŒhrung untersucht: die Wissensvermittlung und -weitergabe.


Zielsetzung

Das Hauptziel des Projekts ist der Austausch zu Methoden der Wissensvermittlung im Bereich Agroecology (z.B. Farmer-to-Farmer), deren Sammlung, sowie die gemeinsame Entwicklung geeigneter Seminare und Kurse.

Konkrete Vorhaben:

1. Entwicklung eines Leitfadens und von Curricula im Bereich Agroecology,

2. Erstellung von Curricula und Abstracts fĂŒr Weiterbildungsabgebote im Bereich Agroecology,

3. Ausarbeitung von Bildungsmaterial fĂŒr die Online-Nutzung, wie z.B. Webinare, Videos und Podcasts.


Ansprechpartner*innen der HNE

Martin Nobelmann +49 3334 657 358, Martin.Nobelmann@hnee.de

Prof. Dr. Anna Maria HĂ€ring +49 3334 657 348, Anna.Haering@hnee.de


Weitere Partner

An dem Projekt sind Organisationen aus Italien, Frankreich, Polen, den Niederlanden, der Schweiz und Deutschland beteiligt. Neben der HNE sind das:

ZIARNO - Ecological-Cultural Association (Polen),

Toekomstboeren (Niederlande),

InterAfocg (Frankreich),

Schola Campesina (Italien),

Verein fĂŒr biologisch-dynamische Landwirtschaft (Schweiz).


Laufzeit

Das Projekt ist im September 2020 gestartet und endet im August 2023.



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