Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
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                 Nachhaltigkeit an Hochschulen (HOCHN)

                   entwickeln — vernetzen — berichten


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„Nachhaltigkeit an Hochschulen: entwickeln — vernetzen — berichten“ — das ist das Ziel des BMBF-geförderten Verbundvorhabens HOCHN, das am 01. November 2016 startete. Elf deutsche Hochschulen arbeiten zu den Handlungsfeldern Nachhaltigkeitsbericht-erstattung, Governance, Lehre, Forschung, Betrieb und Transfer, um nachhaltige Entwicklung an Hochschulen zu fördern und ein bundesweites Netzwerk zu etablieren. 


Das Vorhaben verbindet praktische und wissenschaftliche AnsprĂŒche und verfolgt als ĂŒbergeordnetes Ziel, Expertenwissen und Prozess-kompetenzen zum Thema zu bĂŒndeln, aufzubereiten sowie weiter auszubauen, um dadurch nachhaltige Entwicklung an Hochschulen zu fördern. Konkrete Teilziele sind:

  1. Etablierung eines Netzwerks zum Erfahrungsaustausch,
  2. Entwicklung eines gemeinsamen NachhaltigkeitsverstÀndnisses,
  3. Förderung einer nachhaltigen Hochschulentwicklung in den Bereichen Nachhaltigkeitsberichterstattung, Governance, Forschung, Lehre
    und Betrieb,
  4. Leitfadenerstellung zur nachhaltigen Hochschulentwicklung innerhalb dieser Handlungsfelder.

Im HOCHN-Verbund arbeiten neben der HNE Eberswalde zehn weitere deutsche Hochschulen zusammen. Das Kompetenzzentrum Nachhaltige UniversitĂ€t (KNU) der UniversitĂ€t Hamburg koordiniert den Verbund. Weiterhin beteiligt sind die Freie UniversitĂ€t Berlin, die UniversitĂ€t Bremen, die UniversitĂ€t Duisburg-Essen, die Eberhard Karls UniversitĂ€t TĂŒbingen, die Leuphana UniversitĂ€t LĂŒneburg, die Ludwig-Maximilians-UniversitĂ€t MĂŒnchen, die Technische UniversitĂ€t Dresden, die UniversitĂ€t Vechta sowie die Hochschule Zittau-Görlitz.

Weiteres Aktuelles zum  HOCHN-Projekt sowie zu den einzelnen Arbeitspaketen finden Sie auf der Projektwebseite.



Aufgaben und Ziele der HNEE in HOCHN

Als Nachhaltigkeitspionier unter deutschen Hochschulen bringt die HNE Eberswalde ihre Erfahrungen insbesondere in den Bereichen Nachhaltigkeitsberichterstattung, Governance, Lehre und Betrieb in die Arbeit des Verbunds ein. DarĂŒber hinaus möchte die HNE Eberswalde das Thema Transfer von Hochschulen fĂŒr nachhaltige Entwicklung im Rahmen des Verbunds explorieren und fĂŒr eine weitere Bearbeitung aufbereiten. 


Projektergebnisse

Hier stellen wir Ihnen erste Ergebnisse aus der laufenden Projektarbeit vor. Insbesondere die Diskussionspapiere verstehen sich als Einladung zur Debatte. Nehmen Sie gern mit uns Kontakt auf.


Leitfaden "Transfer fĂŒr nachhaltige Entwicklung an Hochschulen"

Veröffentlicht: November 2018
Leitfaden Transfer

Zum 31.10.2018 haben die elf HOCHN- Verbundhochschulen die Zwischenergebnisse der ersten Projektphase in den Handlungsfeldern Berichterstattung, Governance, Lehre, Forschung, Betrieb und Transfer in Form von sechs anwendungsbezogenen LeitfÀden zusammen getragen.

Ziel ist es, möglichst vielen Hochschulen einen niedrigschwelligen Einstieg in die verschiedenen Facetten nachhaltiger Hochschulentwicklung zu erleichtern und darĂŒber den weiteren Austausch im Gesamtnetzwerk von HOCHN zu befördern. Die LeitfĂ€den liegen als vorlĂ€ufige Betaversionen auch auf der Webseite des HochN-Verbundprojektes zum Download bereit.


Diskussionspapier "Transfer stÀrkt Lehre"

Veröffentlicht: April 2018

Mit dem Diskussionspapier "Transfer stĂ€rkt Lehre" wurde ein konzeptionelles VerstĂ€ndnis von Nachhaltigkeitstransfer in der Lehre entwickelt und Umsetzungsmöglichkeiten von Transfer in der Lehre im Hochschulalltag unter den gegebenen Rahmenbedingungen eruiert.  Das Diskussionspapier wurde von Lehrenden, Studierenden und der Studierendeninitiative netzwerk-n gemeinsam entwickelt und geschrieben. Entgegen bisheriger Standards wurden hier Lehre, Nachhaltigkeit und Transfer zusammengedacht. Durch Nachhaltigkeitstransfer kann der Lehr-Lern-Prozess in ein Praxissetting eingebettet werden. Problemorientiertes und forschendes Lernen sind wichtige Aspekte einer transferorientierten Lehre, bei der Nachhaltigkeitsprobleme aus der Praxis im Fokus des Lernprozesses stehen. Studierende, Praxisakteure und Lehrende untersuchen die Problemstellung gemeinsam und bringen jeweils ihre StĂ€rken und Ideen fĂŒr tragfĂ€hige Lösungen ein.


Good-Practice-Sammlung „ZukunftsfĂ€hige Hochschulen gestalten - Beispiele des Gelingens aus Lehre, Forschung, Betrieb,   Governance und Transfer“

Das netzwerk n hat die Good-Practice-Sammlung von 2016 ĂŒberarbeitet und erweitert. Die HNEE konnte im Bereich Transfer zwei Beispiele beisteuern:

  1. der Beitrag zum „InnoForum Ökolandbau Brandenburg“ sowohl in der Print-BroschĂŒre als auch in der Onlineversion ab Seite 138 und
  2. die Vorstellung des Beispiels „Modul Projektarbeit und ganzheitliche Projektgestaltung“ in Kurzforum in der BroschĂŒre auf Seite 158 und in der Onlineversion in ausfĂŒhrlicher Form.

 weitere Dokumente zum Arbeitsstand

Poster zum Handlungsfeld Transfer (pdf in deutsch , pdf in englisch)

ArbeitsverstÀndnis Nachhaltigkeitstransfer (Stand: Februar 2018, pdf deutsch)

Vorstellung und Diskussion 4. Symposium "Nachhaltigkeit in der Wissenschaft (SISI) , 17. Juli 2018

Die HNEE (Handlungsfeld Transfer im HOCHN-Projekt) war auf dem 4. Symposium des BMBF an folgenden Workshops beteiligt:

  1. WS1.4: Potentiale und Grenzen von Praxis-Hochschul-Kooperationen in Forschung und Lehre (Prof. Dr. Heike Walk; Prof. Dr. Benjamin Nölting; Nadine Dembski (Sessionverantwortliche)) - ErgebnisprÀsentation und Protokoll

  • Prof. Dr. Heike Walk (Moderation)
  • Prof. Dr. Benjamin Nölting: "Praxis-Hochschul-Kooperationen fĂŒr nachhaltige Entwicklung – eine EinfĂŒhrung" (Kurzvortrag)
  • Jan-Hendrik Skroblin: "Praxiskooperationen aus studentischer Perspektive" (Diskussion)                               
  1. WS1.5: Qualifizierungsbedarfe und -angebote im Bereich Nachhaltigkeit: Inhalte, Methoden, Akteure 
  • Kerstin KrĂ€usche: "Erfolge im Nachhaltigkeitsmanagement aktiv mit Erfahrungen anderer vernetzen"
  1. WS2.6: Wer, wie, was? Nachhaltigkeit an Hochschulen zwischen Top-down-Strategie, Netzwerk und EinzelkÀmpfertum. (Nadine Dembski (Sessionverantwortliche))
  •  Prof. Dr. Wilhelm-GĂŒnther Vahrson (Vortrag)


Auszeichnungen

HOCHN wurde am 28.11.2018 im Alten Rathaus in Bonn im Rahmen der nationalen Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms „Bildung fĂŒr nachhaltige Entwicklung“ und der Agenda 2030 der Vereinten Nationen fĂŒr die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung in allen zentralen Strukturen und Handlungsfeldern der teilnehmenden Hochschulen ausgezeichnet. Mehr


Pressemitteilungen/ Pressestimmen


Projektteam der HNEE fĂŒr HOCHN:

  • Prof. Dr. Benjamin Nölting, Fachgebiet Governance regionaler Nachhaltigkeitstransformation, (Ansprechpartner fĂŒr HOCHN)
  • Nadine Dembski, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektkoordination nadine.dembski@hnee.de Tel.: 03334 | 657 313
  • Kerstin KrĂ€usche, Nachhaltigkeitsmanagerin der HNEE
  • Kerstin Lehmann, Transferzentrum der HNEE
  • Prof. Dr. Heike Molitor, Fachgebiet Umweltbildung, Fachbereich Landschaftsnutzung und Naturschutz
  • Prof. Dr. Jens Pape, Fachgebiet Nachhaltige UnternehmensfĂŒhrung in der Agrar- und ErnĂ€hrungswirtschaft,  Fachbereich Landschaftsnutzung und Naturschutz, Dekan
  • Prof. Dr.-Ing. Alexander Pfriem, Fachgebiet Chemie und Physik des Holzes sowie chemische Verfahrenstechnik, Fachbereich Holzingenieurwesen, VizeprĂ€sident fĂŒr Forschung und Technologietransfer
  • Anja Stache, Technologie- und Innovationsberatung
  • Jana Twarok, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fachbereich Landschaftsnutzung und Naturschutz
  • Prof. Dr. Heike Walk, Fachgebiet Transformation Governance, Fachbereich Wald und Umwelt



HochNTeam




Förderung des Projektes an der HNEE


Das Arbeitspaket Transfer wird im Rahmen des Verbundprojekts „Nachhaltigkeit an Hochschulen (HOCHN) entwickeln – vernetzen – berichten“ im Zeitraum 01/2019 - 10/2020 vom Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung gefördert.



MWFK

In einer ersten Förderphase (01/2017 - 12/2018) wurde die Bearbeitung des Handlungsfeldes „Transfer“ im Rahmen von HOCHN vom Ministerium fĂŒr Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg gefördert.