Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
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Termine Netzwerk für Vielfalt und Chancengleichheit

23.05.2023

10:00-13:00 Uhr, Stadtcampus, Haus 1, Raum 01.011

Workshop „Diversitätssensible Lehre“ mit Maria Seidel

Gute Hochschullehre befähigt alle Studierenden dazu, Wissen, Qualifikationen und Kompetenzen zu erwerben. Sie trägt somit zum Abbau von ungleichen Bildungs- und Aufstiegschancen bei. Oft ist es sogar leichter als gedacht, den unterschiedlichen Studierenden in ihrer Diversität gerecht zu werden. Der Workshop unterstützt Lehrende bei der Reflexion Ihrer Lehrpraxis im Hinblick auf Diversitäts-Aspekte und regt zur Weiterarbeit an.

Anmeldungen an: maria.seidel@hnee.de


31.05.2023

10:30-15:30 Uhr, Stadtcampus

Workshop „Rassismus: Was hat das mit mir zu tun?“ mit glokal e.V.

Was hat Rassismus mit mir zu tun? Wo sind Strukturen rassistisch? Mehr über Rassismus zu lernen ist ein erster wichtiger Schritt, um sich klar gegen Rassismus positionieren zu können. Der Workshop sensibilisiert für Erscheinungsformen von Alltagsrassismus und strukturellem Rassismus (im Arbeitskontext Hochschule). Dazu gehört die Auseinandersetzung mit eigenen Vorurteilen und Privilegien, weißsein und ungleichen Machtverhältnissen.


Lawrence N.Y. Odouro-Sarpong ist in Ghana geboren und aufgewachsen. Der Wahlberliner ist freiberuflich als Trainer, Coach, Mediator, Supervisor und Prozessbegleiter tätig. Seine Trainingsschwerpunkte sind kulturbewusste Kommunikation, Umgang mit Diversität, kritisches weißsein und Empowerment.


Cornelia Schneider arbeitet freiberuflich als Trainerin zu kritischem weiß-Sein und Post-Kolonialismus. Sie ist Coach und gruppendynamische Trainerin und begleitet Teams, Gruppen und Einzelpersonen in unterschiedlichen Prozessen und Auseinandersetzungen. Beide Arbeitsbereiche gehen Hand in Hand und ergänzen sich.


Anmeldungen an: antira@hnee.de


 

14.06.2023

09:30-12:30 Uhr, Stadtcampus

Workshop „Diskriminierung durch KI“ mit Maria Seidel

In dem Workshop setzen wir uns mit verschiedenen Alltagsaspekten (Lernen, Arbeitssuche, Gesundheit, Gesichtserkennung) auseinander und untersuchen, wie Gesellschaft und KI zusammenhängen. Ziel des Workshops ist es dafür zu sensibilisieren, dass Maschinelles Lernen und algorithmische Entscheidungssysteme Diskriminierungsstrukturen reproduzieren.


19.06.2023

19:30-21:30 Uhr, Saal Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio

Filmvorführung „Wir sind jetzt hier. Geschichten über das Ankommen.“ mit Filmgespräch

Als 2015 mehr als 800.000 Geflüchtete nach Deutschland kamen, waren sie die Angstgegner aller Integrationsskeptiker_innen: Junge Männer, die allein aus Syrien oder Afghanistan, aus Somalia, Eritrea oder dem Irak nach Deutschland kamen. Sie wurden zur Projektionsfläche genauso für ernsthafte Sorgen wie für plumpen Rassismus.

Zugleich wurde viel häufiger über sie gesprochen als mit ihnen – und da setzt dieser Film an. Sieben junge Männer erzählen in die Kamera vom Ankommen in Deutschland – von lustigen und beglückenden Momenten und von Momenten tiefster Verzweiflung, von ihren Ängsten und wie sie mit ihnen umgegangen sind, von Rassismus und von der Liebe. Ihre Geschichten lassen die Zuschauer_innen teilhaben an den emotionalen Turbulenzen, die eine Flucht fast immer nach sich zieht und sie erzählen viel darüber, was es auch in den nächsten Jahren noch braucht, damit Integration gelingt.


 

20.06.2023

18:30-21:00 Uhr, Aula HNEE

Filmvorführung „The Game. Das Spiel zwischen Leben und Tod“ mit „Wir packen’s an“ e.V.

Die HNEE, Wir packen's an e.V. und Medical Volunteers International laden euch ein, den Film "The Game: Spiel zwischen Leben und Tod" zu schauen. Der Dokumentarfilm von Manuela Federl aus 2020 spiegelt die humanitäre Katastrophe, die sich an den EU Außenrenzen abspielt wider. Zahlreiche Menschen auf der Flucht hausen in Serbien und Bosnien unter Zeltplanen und in Ruinen, ohne Perspektive und mit wenig Hoffnung. Dies liegt einzig und allein in dem, was alle zynisch "The Game" nenen - dem Versuch über die Grenze in die EU zu gelangen. 

12.10.2023

18:00 Uhr, Saal Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio

Theaterstück „I can’t stop who I am – Queer Resistance” Bühne für Menschenrechte

„I came for safety but I am not getting safety here. What is the reason then for me to stay?”


Zahlreiche Stimmen kommen in Chören des Widerstands zusammen, die aufgrund ihrer Sexualität nach Deutschland fliehen mussten. Basierend auf Interviews deckt das neue dokumentarische Stück der Bühne für Menschenrechte die Ungerechtigkeiten im Alltag und im Asylprozess von queeren Geflüchteten auf. I CAN’T STOP WHO I AM plädiert für das Bleiberecht und die Anerkennung von Differenzen aller Menschen. Hier und überall.