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Nachfüllbar Eberswalde!

Unser Mehrwegbecher-Pfand-System

Nachfüllbar Eberswalde
Das Umweltproblem Coffee-to-go-Becher

Nach Berechnung der Deutschen Umwelthilfe werden deutschlandweit pro Jahr rund 2,8 Mrd. „Coffee-to-go-Becher“ verbraucht. Dies geht mit einem enormen Ressourcenverbrauch für ein Produkt einher, welches lediglich ca. 15 Minuten genutzt und dann zu Abfall wird. Für die Herstellung der Einwegbecher werden jährlich 1,5 Mrd. Liter Wasser, 320 Mio. Kilowattstunden Strom, 64.000 Tonnen Holz und 22.000 Tonnen Rohöl benötigt. Dadurch werden 28.000 Tonnen CO2-EmissionenAnker[1] ausgestoßen.

Worum geht es in dem Projekt?

Auch in Eberswalde werden täglich viele Einwegbecher benutzt und weggeworfen. Bei Nachfüllbar Eberswalde! geht es um ein Mehrwegbecher-Poolsystem, das die Einwegbecherflut eindämmt und gleichzeitig für die entstehenden Probleme sensibilisiert. Mit unseren Kooperationspartner Hebewerk e.V. sowie den Praxispartnern Studentenwerk Frankfurt/Oder, Privatbäckerei Wiese und Globus Naturkost entstand das Pilotprojekt an unserer Hochschule. Die Becher waren zunächst auf die Studierenden der HNEE als Coffee-to-go-Nutzer beschränkt, werden jedoch auch für alle anderen Kunden der Praxispartner*innen zur Verfügung gestellt.


Nachfüllbar Eberswalde LogoBisher sind schon einige Resultate positiv hervorzuheben:

  • Die Benutzung von Einweg-Kaffeebechern und der damit enorme Ressourcenverbrauch gehen zurückAnker​​​​​​​[2]
  • Die Studierenden als Zielgruppe werden für das Umweltproblem sensibilisiert, wodurch sie als Multiplikator*innen in der Gesellschaft fungieren
  • Die Praxispartner*innen erkennen die Praxistauglichkeit des Mehrwegbecher-Poolsystems und nehmen auch nach der Pilotphase mit Eigeninvestitionen am System teil
  • Bislang wurden schon rund 1000 Pfandbecher in Umlauf gebracht
  • Ausweitung des Projektes auf weitere Praxispartner

Neben der Akzeptanz für Mehrweg-Kaffeebecher bei den Praxispartner*innen und den Konsument*innen ist auch die Verstetigung des Pilotprojektes ein übergeordnetes Ziel. Außerdem wäre nach erfolgreicher Umsetzung des Pilotprojekts eine Ausweitung auf weitere Praxispartner sowie andere Einwegverpackungen denkbar.

Und so funktioniert es:
  1. Lieblingsgetränk im Nachfüllbecher (Pfand 2,50 EUR) mitnehmen
  2. Bei Bedarf Deckel und Filzmanschette dazu kaufen
  3. Genießen!
  4. Becher zurück – 2,50 EUR zurück
Wer macht schon mit?
  • Mensen der HNEE (Stadtcampus und Waldcampus)
  • Bäckerei Wiese (Friedrich-Ebert-Straße 13)
  • Globus Naturkost (Michaelisstraße 10)
  • Café Gustav (Am Markt 2d)
  • Crêpe So'lecka Stände
  • Café Strelka (Pfeilstr. 25)
  • Kobamugasmus (Schicklerstr. 25)
  • Tradizionale – me gusta (Heegermühler Str. 3)


Bei Fragen zum Projekt steht ihnen zur Verfügung:

Henning Golüke

03334-657 403

henning.golueke@hnee.de