Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
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Projekt "FH-Personal"

Fachhochschulen stehen vor der Herausforderung, insbesondere in den sehr anwendungsorientierten Fachrichtungen, professorales Personal zu gewinnen. Die Wirtschaft und die Universitäten konkurrieren mit den FHs und HAWs um die "besten Köpfe". Mit dem BMBF Projekt "Gewinnung und Entwicklung von professoralem Personal an Fachhochschulen" werden die Hochschulen unterstützt, hervorragende (Nachwuchs)Wissenschaftler*innen für eine FH-Professur zu interessieren, zu qualifizieren und/oder zu rekrutieren.

Projektdauer: 01. April 2021 - 31. März 2027

Fördermittelgeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Fördersumme: 1.253.064,20 EUR

Projektträger: Forschungszentrum Jülich GmbH

Ziele: Qualifizierung von Nachwuchswissenschaftler*innen für eine FH-Professur, Erhöhung der Attraktivität einer FH-Professur, Attraktivitätssteigerung der HNEE als Arbeitgeberin

Projektleitung: Dörte Beyer - Kontakt: doerte.beyer@hnee.de  Telefon: 03334 657 419

Strategien und Arbeitspakete:

Strategie 1:
Empowerment und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
(Doppelqualifizierung)
Strategie 2:
Unterstützung und Honorierung von Third-Mission-Aktivitäten (Transferleistungen)
Strategie 3:
Professionalisierung der Berufungsverfahren und der Rekrutierung von Bewerber*innen
Strategie 4:
Standardisierung des Onboarding-Prozesses der Neuberufenen


Strategie 5:
Zivilgesellschaftliches Engagement der HNEE und Wirkung in die Region



Qualifizierungsstellen


Es werden drei Qualifizierungsstellen an Nachwuchswissenschaftler*innen vergeben, die auf dieser Stelle promovieren und/oder Praxis- sowie Lehrerfahrungen sammeln. (Konkrete Förderung wird individuell nach Bedarf festgelegt.)


Die Teilnahme an Weiterbildungen in Hochschuldidaktik (z.B. über sqb) wird ermöglicht. Diese Nachwuchswissen-schaftler*innen arbeiten in Lehre und Forschung eng mit den Forschungsprofessor*innen (Maßnahme 2) zusammen.  

Forschungsprofessuren
Schwerpunkt Transfer

Drei HNEE-Professor*innen mit herausragenden Transfer-Leistungen erhalten nach einem Auswahlprozess eine Forschungsprofessur mit reduziertem Lehrdeputat. Das Lehrdeputat (7 SWS) übernehmen Nachwuchswissenschaftler*innen (Maßnahme 1).

Damit wird diese überdurchschnittliche Transfertätigkeit honoriert und weitere Transfertätigkeiten gefördert. Die Zufriedenheit der Professor*innen steigt. Zufriedene FH-Professor*innen sind gute Role Models für den wissenschaftlichen Nachwuchs.
Berufungsmanagement und
Onboarding für Neuberufene

Das mit Projektmitteln eingerichtete Berufungsmanagement koordiniert und unterstützt die Berufungs-verfahren von der Ausschreibung der Professur über das aktive Rekrutieren von Bewerber*innen bis zum Onboarding der Neuberufenen.

Mit der Software BITE wird das Berufungs-verfahren professionalisiert, standardisiert und beschleunigt.
Ziel: mehr qualifizierte  Bewerbungen und weniger Absagen von
Bewerber*innen während der Verfahren.
Zivilgesellschaftliches Engagement der HNEE

Die Wahlergebnisse rechtsgerichteter Parteien in Ostdeutschland beeinflus-sen das Image des Hochschul-standorts negativ. Die für die HNEE prägenden ökologischen Themen bieten Anknüpfungspunkte für ein rechtsesoterisches Weltbild (Stichwort: Heimatschutz).

Nachhaltige und demokratiefördernde Projekte der HNEE setzen diesem Bild etwas entgegen: sowohl innerhalb der Hochschule als auch in der Region. Der Hochschulstandort wird als Arbeits- und Wohnort für Wissenschaftler*innen attraktiver.


Querschnittsaufgabe Chancengleichheit:
Die Auswahl der wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen und der Forschungsprofessor*innen erfolgt unter Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Karriereverläufe und unter der Zielstellung der besonderen Förderungen von Frauen.