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Zeugnisse

Im Laufe der Jahre sammeln sich Zeugnisse aller Art an. Egal ob aus der Schulzeit, im Studium, beim Praktikum, im Nebenjob oder erste Arbeitszeugnisse. Aber was davon muss in die Bewerbung? Nach dem Grundsatz "Was im Lebenslauf steht, muss ich auch belegen" einfach alles reinpacken? Bloß nicht! Hier ein kurzer Überblick ĂŒber die Zeugnisarten in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit.


Das Abschlusszeugnis


Generell gilt, nur das letzte Abschlusszeugnis sollte in die Bewerbungsmappe. Wer also einen Masterabschluss hat, reicht das Zeugnis mit ein. Vom Bachelorabschluss reicht dann die Urkunde. Das Schulabschlusszeugnis ist spĂ€testens dann nicht mehr nötig. Wer noch kein Zeugnis hat, sich aber bewerben möchte, nimmt stattdessen eine aktuelle NotenĂŒbersicht.


Das Arbeitszeugnis


In einem Arbeitszeugnis beurteilt der bzw. die Arbeitgeber*in die Arbeitsleistung einschließlich der Qualifikation und das dienstliche Verhalten des Arbeitnehmers bzw. der Arbeitnehmer*in, wenn diese*r das Unternehmen verlĂ€sst. Wenn das ArbeitsverhĂ€ltnis nicht beendet ist, aber ein triftiger Grund vorliegt, kann der bzw. die Arbeitnehmer*in ein Zwischenzeugnis verlangen, wie etwa beim Wechsel des bzw. der Vorgesetzten oder bei Versetzung auf einen anderen Arbeitsplatz. Das Arbeitszeugnis ist keine innerbetriebliche Leistungsbeurteilung, sondern eine Referenz im Sinne eines Empfehlungsschreibens. Aber nicht jedes Arbeitszeugnis muss in die Bewerbungsmappe. WĂ€hlen Sie das aktuellste Arbeitszeugnis aus. Wenn ein frĂŒherer Job noch besser zur Wunschstelle passt, kann das Zeugnis auch mit rein.


Das Praktikumszeugnis


Auch fĂŒr die Ableistung eines Praktikums kann ein Zeugnis neben der Praktikumsbescheinigung ausgestellt werden. FĂŒr eine Bewerbung sind diese Zeugnisse besonders dann wichtig, wenn keine weitere Berufserfahrung vorliegt. Aber auch hier gilt, nicht jedes Praktikumszeugnis sollte in die Bewerbungsmappe. Wenn nach den wichtigsten Unterlagen noch Platz zur VerfĂŒgung steht, wĂ€hlen Sie ein Praktikumszeugnis, das richtig gut zur Wunschstelle passt, möglichst aktuell ist und wo Sie eine lĂ€ngere Praktikumsdauer verbracht haben.


Sonstige Bescheinigungen


Neben Zeugnissen sammeln sich auch Zertifikate, Bescheinigungen, TeilnahmebestĂ€tigungen, FĂŒhrerscheine etc. an. Wenn fĂŒr die Wunschstelle eine BefĂ€higung zwingend erforderlich ist, die z.B. mit einer Weiterbildung (z.B. WaldpĂ€dagogik)  erworben wurde, sollte das Zertifikat mit in die Bewerbungsmappe. Sind diese Qualifikationen nur nĂŒtzliches Zusatzwissen, sollten sie im Lebenslauf genannt werden, ein Nachweis ist dann nur auf Nachfrage nötig.


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