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Das Vorstellungsgespräch

Hand

Die schriftliche Bewerbung war erfolgreich und Sie haben eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch erhalten. Herzlichen Glückwunsch, aber auch hier gilt: der erste Eindruck zählt!

Darauf können Sie sich vorbereiten! Wichtige Argumente zurecht legen, Kleidung aussuchen, Unterlagen zusammenholen... dann steht einem guten Start nichts mehr im Weg.


Der Ablauf


Machen Sie sich zunächst mit dem allgemeinen Ablauf von Vorstellungsgesprächen vertraut. Jeder Teil des Gesprächs zielt darauf ab, Sie kennenzulernen und einzuschätzen, ob Sie der Stelle gewachsen sind und ob Sie ins Team passen. Folgende Bereiche werden sicher angesprochen:

  • Begrüßung und Gesprächseinleitung
  • Motive der Bewerbung und Leistungsmotivation
  • Studium, Ausbildung und berufsnahe Tätigkeiten
  • Persönlicher, familiärer und sozialer Hintergrund
  • Berufliche Kompetenz und Eignung
  • Informationen für Sie als Bewerber*in
  • Arbeitskonditionen
  • Fragen von Ihnen
  • Abschluss und Verabschiedung

Die Vorbereitung


Ein Gespräch lässt sich nie ganz vorhersehen, aber einige Fragetypen werden Ihnen mit Sicherheit begegnen. Beste Chancen also, sich vorzubereiten! Das hat außerdem den Effekt, dass Sie sich mental auf die anstehende "Prüfung" einstellen können und sich noch einmal Ihre wichtigsten Argumente bewusst machen. Typische Fragen sind zum Beispiel folgende:

"Erzählen Sie bitte Ihren bisherigen Werdegang!"

Bitte rattern Sie nicht nur Ihren Lebenslauf runter. Nutzen Sie die Möglichkeit, Verbindungen zwischen den einzelnen Stationen zu verdeutlichen! Warum haben Sie sich damals dafür entschieden? Welche Gründe hatten Sie für Ihre Stationen? Ihnen kommt Ihr Lebenslauf wie Zickzack vor? Finden Sie Gemeinsamkeiten! Starkes Umweltbewusstsein, Leidenschaft für fremde Kulturen, praktische Arbeit mit den eigenen Händen... Bei dieser Frage können Sie genau das verdeutlichen. Story Telling ist hier das Zauberwort. Aber bitte bei der Wahrheit bleiben!

"Warum haben Sie sich auf diese Stelle bei uns beworben?"

Sicher hat die Stelle viele Vorteile für Sie, aber die sind hier nicht gefragt. Jetzt geht es darum zu zeigen, was das Unternehmen von Ihnen hat. Im Studium haben Sie sich bereits mit dem Themenfeld befasst? Sie beherrschen die angegebenen Sprachen und Programme? Sie kennen das Unternehmen und die Branche? Super, dann sagen Sie das auch! Jetzt noch ein kurzer Verweis, dass es auch genau Ihre Interessen trifft und fertig.

"Nennen Sie uns Stärken und Schwächen!" / "Was spricht für Sie und was gegen Sie?"

Wichtiger als die Stärken und Argumente für Sie sind die Schwächen bzw. die Argumente gegen Sie! Jede*r hat Schwächen und sie zugeben zu können, ist die eigentliche Stärke. Wählen Sie am besten Beispiele, die für die Stelle wenig relevant sind. Als Sachbearbeiter muss man vielleicht nicht übermäßig kreativ sein, als Produktionsleiterin reicht Englisch auf Anfängerniveau, beim Kartieren in der Natur kann man auch schüchtern sein. Stehen Sie zu sich! Als Stärken wählen Sie entsprechend die Argumente aus, die perfekt zur Stelle passen.

"Wo wollen Sie beruflich in 3 (oder 5 oder 10) Jahren sein?"

Sie haben klare Vorstellungen? Dann raus damit! Beachten Sie aber, der Ton macht die Musik. Dem zukünftigen Chef bzw. der zukünftigen Chefin zu sagen, man hätte dann gerne den Platz an der anderen Seite des Tisches, ist etwas zu forsch. Formulieren Sie die Aussage lieber etwas offener. Welcher Arbeitsbereich, welche Tätigkeiten interessieren Sie noch? Wie stellen Sie sich Ihr Arbeitsumfeld vor? Realistisch und positiv sollten die Aussichten aber sein. Noch keine Ahnung, was in 3 Jahren sein soll? Auch kein Problem. Vielleicht wissen Sie ja, wie es nicht sein soll. Dann leiten Sie sich daraus eine Antwort ab.

"Haben Sie noch Fragen?"

Fragen Sie hier nichts, was schon besprochen wurde. Zeigen Sie, dass Sie sich mit dem Unternehmen und der Stelle vertraut gemacht haben und fragen Sie beispielsweise nach der Einarbeitungsphase, nach Weiterbildungsmöglichkeiten, nach der Arbeitszeitgestaltung oder auch nach einem typischen Arbeitstag oder den nächsten Projekten. An dieser Stelle können Sie das Unternehmen kennenlernen. Nutzen Sie diese Chance! Wer mutig ist, fragt noch einmal nach einem Feedback zu seinen Unterlagen und kann die Hinweise gleich für die mögliche weitere Bewerbung nutzen.


Die Kleidung


Um einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen, ist die Kleidung beim Bewerbungsgespräch das A und O. Sauber, gepflegt und ohne Beschädigungen sollte sie sein. Wählen Sie Kleidung, in der Sie sich wohlfühlen, die Sie so auch zur Arbeit tragen würden und die zum Job aber auch zu Ihnen passt.


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 Ruhig Blut im Bewerbungsgespräch (Video)

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Weiterhin finden Sie auch in der Hochschulbibliothek wertvolle Informationen und Bücher zu diesem Thema. Handliche Broschüren gibt es beim Career Service.