Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
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Reiseberichte - Studienfahrten der RMer



Studienfahrt nach Oberösterreich

Am 02.11.2015 machte sich das 5. Semester RM mit Dr. Steffen Lange auf den Weg ins Alpenvorland. Nach langer Reise gab es im lokalen Restaurant eine erste Verkostung regionaler Produkte, die sich jeden Morgen durch das FrĂŒhstĂŒck im Quartier, einem Bauernhof, wiederholte. Am Dienstag gab es die erste Zusammenkunft mit der Regionalmanagerin der Region, Sonja Hackl. Nach Besprechung des Ablaufes der kommenden Tage wurde uns das Regionalmanagement in Oberösterreich Nahe gebracht, mit allen Strukturen, Vorgehensweisen und Kooperationen. Am Nachmittag wurden Projekte vorgestellt, die im Umland bereits bewĂ€ltigt wurden oder derzeit im Prozess sind. So gab es vor Ort Einblicke in eine Volk(s)schule, eine Kletterhalle und einem Technologie- & Dienstleistungszentrum. Am Mittwoch wurden die beiden grĂ¶ĂŸeren StĂ€dte, Steyr und Linz, unter die Lupe genommen. Durch StadtfĂŒhrungen und VortrĂ€ge erhielten wir Informationen und Entwicklungstendenzen der lokalen Wirtschaft, der Demographie und der FlĂ€chennutzungsplĂ€ne. Am Abend erwartete uns ein eigens entwickeltes Programm der Sonja Hackl, welches sich sozusagen in der Beta-Phase befindet. Dort werden freiwillige ortsansĂ€ssige Personen mit Themen konfrontiert, die in Gruppenarbeit betrachtet und bearbeitet werden. So gesellten wir uns dazu, passend als angesprochene Bevölkerungsgruppe, da das Thema des Abends das moderne Landleben junger Erwachsener war. So konnten wir uns nicht nur als Regionalmanager profilieren und Erfahrungen austauschen, sondern auch eigene AnsprĂŒche verdeutlichen. Am Donnerstag wurde uns das LEADER-Management der Region vorgestellt, ein anderes, aber dennoch hoch interessantes Konzept als in Deutschland. Generell wurden auch unter uns, aber auch auf Seite der Österreicher, große Unterschiede festgestellt, wie mit den Problemen/Tendenzen/Möglichkeiten umgegangen werden kann. Jedoch sind nicht, wie am Anfang erwartet, die Österreicher in allen Belangen weiter in ihren Überlegungen. Es zeigte sich, dass man gegenseitig viel voneinander lernen kann. Dementsprechend wurden auch viele Kontakte ausgetauscht, auch in Hinblick auf das im nĂ€chsten Semester anstehende Praktikum. In der Summe kommt jeder von uns mit einem Einblick zurĂŒck, wie es nach dem Studium ablaufen kann, welche ModalitĂ€ten zu beachten sind, wie die AblĂ€ufe funktionieren können und was man alles auch mit geringem Budget, dafĂŒr mit hoher BĂŒrgerbeteiligung erreichen kann. Es war eine lohnenswerte Reise, die unser theoretisches Wissen mit der Praxis verband.

Max Köhler


Studienfahrt in die Region Oberlausitz

Der Studiengang Regionalmanagement unternahm eine Studienfahrt, um die Oberlausitz zu erkunden 


In Zusammenarbeit mit Frau Buder (Marketing Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH - MGO) wurde unsere Fahrt sorgfÀltig geplant und neben zahlreichen Unternehmensbesichtigungen hatten wir auch Gelegenheit, die Region etwas privater kennenzulernen.

Ziel dieser Fahrt war es, aus der Sicht des Regionalmanagements einen Einblick in die Region zu bekommen, sodass wir viele Studienschwerpunkte (Regionalmanagement/Regionalmarketing, Regionale Netze, QualitĂ€tsmanagement und Gesundheit & Tourismus) unseres Studiengangs berĂŒcksichtigt haben. Somit haben wir fĂŒr alle Bereiche Ansprechpartner gefunden, interessante Unternehmen besucht und die Region aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Speziell zu dem Modul Regionale Netze haben wir z.B. die Stadtwerke Görlitz besucht, in QualitĂ€tsmanagement das Klinikum Niederlausitz und fĂŒr Gesundheit & Tourismus den Tourismusverband Lausitzer Seenland.

Hard Facts:

Die Reisegruppe bestand aus neun Studenten des Studiengangs Regionalmanagement, die zu diesem Zeitpunkt im 5. Semester studierten und ihrem Studiengangsleiter Herrn Dr. Lange.

Reiseziel:

Die Region Oberlausitz erstreckt sich ĂŒber Sachsen, Brandenburg und kleine Teile Polens hinweg und weist einige Besonderheiten auf, die in ihrer Kombination nur dort aufzufinden sind.