Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
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Kompetenznetzwerk Ökologischer Acker- und Pflanzenbau Nordost Brandenburg - Cropping School

Laufzeit: 01.04.2018 — 28.02.2021


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Hintergrund

Die „Ökolandbau Region südliche Uckermark“ gilt heute als eine der größten ökologisch bewirtschafteten Ackerbauregionen Europas und bundesweit als „Leuchtturmregion“ für eine nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raumes. Angesichts sich stetig verändernder Rahmenbedingungen, wie dem Klimawandel und dem Agrar- und Bodenmarkt, stellt die Aufrechterhaltung dieses „Leuchtturmcharakters“ eine große Herausforderung für die Öko-Betriebe in der Region dar.


Projektziel

Ein vielversprechender Lösungsansatz wird in der Einrichtung und Koordinierung eines regionalen Kompetenznetzwerkes Ökologischer Acker- und Pflanzenbau mit überregionalen Kooperationen zwischen Landnutzungs-, Bildungs- und Wissenschaftsakteuren gesehen. Durch dieses Netzwerk soll eine neue Qualität in der Zusammenarbeit zwischen (Öko-)Landwirten erreicht werden, woraus sich perspektivisch eine zeitlich langfristige und selbstragende Anbauringstruktur ergeben soll.

Das Netzwerk arbeitet dabei in einer klar abgrenzbaren räumlichen Kulisse an der Lösung überbetrieblicher Ackerbauprobleme, welche von den landwirtschaftlichen Betrieben selbst konkretisiert und priorisiert werden. Die Themen sollen dann in sogenannten Ringveranstaltungen aufgearbeitet, diskutiert sowie Handlungsempfehlungen weiter gegeben werden. In Anlehnung an die dänischen „Stable Schools“ soll somit in Brandenburg erstmalig eine regionale „Cropping School“ entstehen.


Projektergebnisse Poster_KTBL3

Veröffentlichungen und Pressemitteilungen

Sabrina Scholz 2019: Oko Ackerbauring Uckermark: die erste Cropping School in Brandenburg. Öko Aktuell, Heft 60 Information des Verbandes Biopark Ökologischer Landbau, S. 3-4

Sabrina Scholz, Ralf Bloch, Anna Häring 2019: Cropping School: Entwicklung betriebsspezifischer Anpassungskonzepte   an den Klimawandel durch regionale Vernetzung von Landwirten und Durchführung von Praxisversuchen. Beitrag zu den KTBL-Tage 2019 in Darmstadt. In: Kuratorium für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft e. V. (KTBL) (Hrsg.) 2019: Kühlen Kopf bewahren – Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel. KTBL-Tagung vom 20. bis 21. März 2019 in Darmstadt. KTBL, Darmstadt

Scholz, S., Bloch, R., Häring A. 2019: Cropping School: Wir lernen gemeinsam mit und voneinander - eine kooperative Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Wissenschaftlern und Beratern. Beitrag zur 15. Wissenschaftstagung Ökologischer Landbau im März 2019 in Kassel. Im Internet, URL: http://orgprints.org/36097/

HNE (Hrsg.) 2018: „Cropping School“ als Antwort auf den Klimawandel in Brandenburg. Pressemitteilung, Veröffentlicht im Internet von:

a)https://www.hnee.de/de/Aktuelles/Presseportal/Pressemitteilungen/Cropping-School-als-Antwort-auf-den-Klimawandel-in-Brandenburg-E9809.htm;

b)https://www.umweltdialog.de/de/umwelt/klimawandel/2018/Cropping-School-als-Antwort-auf-den-Klimawandel-in-Brandenburg.php;

c)https://idw-online.de/de/news706780;

d)https://www.abitur-und-studium.de/Blogs/Hochschule-fuer-nachhaltige-Entwicklung-Eberswalde/Cropping-School-als-  Antwort-auf-den-Klimawandel-in-Brandenburg

e)https://spreebote-online.de/wirtschaft/cropping-school-als-antwort-auf-den-klimawandel-in-brandenburg/

Sabrina Scholz, Ralf Bloch, Susanne von Münchhausen, Anna Maria Häring 2018. “Cropping School” - An     alternative  to advisory services in Brandenburg, Germany? In: Farming systems: facing uncertainies and enhancing                 Poster: Vorstellung der Cropping School.jpg 

opportunities.13th European IFSA Symposium - 1th -5th July 2018, Chania (Greece)


Netzwerkveranstaltungen

Mai 2018 Auftaktveranstaltung: Gründung des "Öko Ackerbaurings Uckermarks" als erste Cropping School in Brandenburg

Juni 2018 Ringveranstaltung Thema "Probleme und Möglichkeiten im Luzerne - Kleegrasanbau: insbesondere Gründe von Wachstumsdepressionen im Bestand sowie Bearbeitungs– bzw. Verwendungsmöglichkeiten der Erntemenge durch z.B. Beweidung, Futter-Düngekooperationen, Gründüngung durch Mulch - und Cut and Carry - Verfahren"

Juni 2018 HNE Feldtag auf der Lehr- und Forschungsstation Gut Wilmersdorf zum Thema  „Eiweißpflanzen erfolgreich nutzen  –  Wie gelingt der Anbau von Lupine, Soja  und Futterleguminosen“

November 2018 Ringveranstaltung Thema "Zwischenfruchtanbau angesichts der prognostizierten klimatischen Veränderungen für Brandenburg (Fruchtartenwahl, Ansaatmethoden und Nutzungspotenziale)"

Dezember 2018 Ringveranstaltung Thema "Maschinentechnik zur Mulch- und Direktsaat"

Februar 2019 Ringveranstaltung Thema "Stickstoffmanagement und Leguminosenanbau im Ökolandbau"

Mai 2019 Versuchsanlage auf Gut Wilmersdorf; Praxisversuch zum Kleegrasumbruch im ökologischen Landbau

Mai 2019 Versuchsanlage auf Gut Klepelshagen; Praxisversuch zum Zwischenfruchtumbruch im ökologischen Landbau

Juni 2019 HNE Feldtag auf der Lehr- und Forschungsstation Gut Wilmersdorf zum Thema "Biodiversität auf dem Acker durch alternative Kulturen & Leguminosenanbau und Stickstoffmanagement: Wie gelingt es?"

Juli 2019 DSV Feldtag auf Gut Temmen zum Thema "Sortenanbaumöglichkeiten von Zwischenfrüchten und Leguminosen"


Ansprechpartner*innen der HNE

Sabrina Scholz, +49 3334 657 425, Sabrina.Scholz@hnee.de

Vera Springer, +49 3334 657 460, Vera.Springer@hnee.de

Dr. Ralf Bloch, +49 3334 657 362, Ralf.Bloch@hnee.de

Prof. Dr. Anna Maria Häring, +49 3334 657 348, Anna.Häring@hnee.de


Projektpartner & beteiligte Partnerorganisationen

Gut Temmen Agrar GmbH & Co. KG

Anna und Franz-Christoph Michel GbR

Gut Wilmersdorf GbR

Gut Klepelshagen

Gut Kerkow Uckermark Landwirtschafts-betrieb KG

Gut Hessenhagen GmbH & Co. KG

v. Haaren Mittenwalde GbR

Ökolandwirtschaft Wallmow GmbH

Landwirtschaftsbetrieb Paulsen

Gut Polßen-Schmiedeberg




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Dieses Vorhaben wird gefördert durch das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL) im Rahmen des Entwicklungsprogramms für den ländlichen Raum in Brandenburg und Berlin für die Förderperiode 2014 bis 2020 Maßnahme M16 (Zusammenarbeit zur Implementierung ressourcenschonender Landnutzungsmethoden und Anbauverfahren sowie einer nachhaltigen Betriebsführung). Die Zuwendung dieses Vorhabens setzt sich aus ELER — und Landesmitteln zusammen. Betreut wird das Projekt durch den Projektträger ILB.