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Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
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Kooperationsprojekte - Beispiele fĂŒr Transfer

26.09.2016 -

Hier finden Sie eine Auswahl bereits abgeschlossener Kooperationsprojekte der Hochschule fĂŒr nachhaltige Entwicklung mit Partnern der freien Wirtschaft, VerbĂ€nden und anderen Institutionen.


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Die Arbeitsgruppe von Prof. Pfriem und die innovative Berliner Firma System 180 GmbH hatte es sich zum Ziel gesetzt bis Anfang 2015 den Carbon-Foot-Print eines Fahrrads drastisch zu reduzieren, indem man dessen Metall, wo immer es geht, durch den natĂŒrlichen Werkstoff Holz ersetzt. Dabei soll auch noch die MobilitĂ€t durch eine elektromotorische UnterstĂŒtzung erhöht werden. Kurz um, das erste serienreife Holz-Pedelec soll auf den Markt gebracht werden. Der Rahmen und auch die auswechselbare Gabel sind aus Eschenlamellen. Zuerst in Form verklebt, werden die Einzelteile komplett auf der CNC- Maschine bearbeitet. Batterie, Steuerung und die gesamte Verkabelung sind dadurch optimal in den Rahmen integrierbar. HNEE-Beteiligter: Prof. Dr. Alexander Pfriem


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Die Intakt-Service GmbH & Co. KG beabsichtigt eine Machbarkeitsstudie durchzufĂŒhren, welches die Weiterentwicklung der Community-of-Knowledge als Ziel hat. Die Community-of-Knowledge ist vor 14 Jahren als Plattform fĂŒr den Austausch von Artikeln und Texten zwischen Informationsmanagern, Wissenschaftlern und Know-how-TrĂ€gern gegrĂŒndet worden. Obwohl die Plattform eine große Stammleserschaft hat, bedarf es jedoch einer Erneuerung, sowohl in Bezug auf die Art der Kommunikation als auch in Bezug auf die wirtschaftliche TragfĂ€higkeit der Plattform. HNEE-Beteiligter: Prof. Dr. Martin Welp


2016_Zwischenfruchtversuch_Brodowin_BlochRalf

Auf dem Betrieb Ökodorf Brodowin wurde ein wassereffizientes Stoppelsaatverfahren zum Anbau von Zwischen-frĂŒchten entwickelt. Deren Anbau kann zahlreiche Vorteile bieten wie z.B. GrĂŒndĂŒngung, NĂ€hrstoffkonservierung, Erosionschutz und Humusaufbau. Diese Vorteile werden jedoch nur wirksam, wenn die BestĂ€nde auch einen hohen Biomasseertrag und Deckungsgrad erzielen, was bei den geringen NiederschlĂ€gen und den leichten Böden in Brandenburg ohnehin problematisch ist. ErfahrungsgemĂ€ĂŸ erreichen viele ZwischenfruchtbestĂ€nde diese Entwicklungsstufe nicht, da sie wĂ€hrend der Erntezeit aufgrund hoher Arbeitsspitzen und geringer Schlag-
kraft zu spĂ€t ausgesĂ€t werden. Zu Verzögerungen kommt es insbesondere wenn Stroh aufgepresst wird und dieses, wie im Ökolandbau hĂ€ufig, mit UnkrĂ€utern durchsetzt ist. Die Strohtrocknung dauert hierdurch lĂ€nger, wobei nutzbare Bodenfeuchte verloren geht. Bei dem Praxisversuch wurde untersucht, wie sich noch wĂ€hrend der Ernte, durch eine unverzĂŒgliche möglichst flache Stoppelbearbeitung im Zwischenschwadbereich Wasserverluste durch die Unterbrechung des kapillaren Aufstiegs minimieren lassen, und wie gleichzeitig die Restfeuchte zur Etablierung von Stoppelsaaten genutzt werden kann. HNEE-Beteiligter: Dr. Ralf Bloch


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Die Level9 GmbH vertreibt Bau- und Isolationsprodukte auf Basis von natĂŒrlichem Bimsstein. Dieser Bimsstein lĂ€sst sich aufgemahlen zu einem leichten Putzmaterial aufbereiten, welcher als Isolationsputz eingesetzt werden kann. Das Produkt ist in der TĂŒrkei am Markt und hat sich unter den dortigen Marktbedingungen bewĂ€hrt. Ziel dieses Vorhabens ist es, dieses Produkt fĂŒr spezifische Anwendungen im deutschen Bausegment anzubieten und damit ein AlternativdĂ€mmsystem fĂŒr expandiertes Polystyrol (EPS) zu bieten. Das Produkt ist in Deutschland verkehrsfĂ€hig. Ziel im ersten Schritt ist es, ein neuartiges Verbundsystem, bestehend aus HolzfaserdĂ€mmplatten und einer Putzbeschichtung mit No1 Isolationsputz zu entwickeln. HierfĂŒr soll die Haftung des Putzes auf dem Holzfasergrund, sowie dessen Spannungsfreiheit unter Wechselklimabedingungen geprĂŒft werden.
HNEE-Beteiligter:
Prof. Dr. Alexander Pfriem


Dies ist ein Beispielbild und kann ersetzt werden.

Die Kuhl Möbelwerkstatt GmbH entwickelt und produziert hochwertige Möbel und Inneneinrichtungen. Zur Veredelung der OberflĂ€chen werden u.a. Linoleum-Belage eingesetzt. Werden insbesondere dĂŒnne TrĂ€germate-rialien, wie die CDF-Platte der Firma KronoSwiss beschichtet, kommt es bei unsymetrischen Gesamtaufbau zu FormĂ€nderungen der Platte. Dieser ungewollten FormĂ€nderung wird durch Anbringen eines Gegenzugpapiers auf der Gegenseite der Linoleum-Beschichtung entgegnet. Das derzeit verwendete Material, ein 120g-Papier, erzielt hier nur ungenĂŒgende Ergebnisse. Gegenstand dieses Vorhabens ist eine Machbarkeitsstudie, welche Gegenzugmaterialien bzw. welche anderen Maßnahmen der GegenverstĂ€rkungen, das vorliegende Problem der FormĂ€nderung verhindern können. HNEE-Beteiligter: Prof. Dr. Alexander Pfriem


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Ziel des Projektes Bildungseinheiten zur StĂ€rkung experimenteller Kompetenzen in der Landwirtschaft (BeLa) ist es, durch die Entwicklung und Erprobung zielgruppenspezifischer Bildungseinheiten die Kompetenz von Landwirt*innen zu stĂ€rken, eigenstĂ€ndig Praxisversuche durchzufĂŒhren. Dies umfasst die Konzeption, Erprobung und Evaluation der Bildungseinheiten sowie den Aufbau einer begleitenden Webplattform. Die Zielgruppen sind Auszubildende und NachwuchskrĂ€fte in der Landwirtschaft, Betriebsleiter*innen und Teilbereichsleiter*innen (Acker- und Pflanzenbau) in der Landwirtschaft (Meisterkurse) sowie Multiplikatoren im Acker- und Pflanzenbau (Berater*innen). Ferner sollen die Bildungseinheiten landwirtschaftliche Berater*innen motivieren und befĂ€higen, Versuchs- und Beratungsringe zu initiieren und zu koordinieren, in denen Landwirt*innen Praxisversuche gemeinsam planen und auswerten und sich ĂŒber ihre Ergebnisse austauschen. HNEE-Beteiligte: Prof. Dr. Anna Maria HĂ€ring, Dr. Ralf Bloch


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Ein von FLIGHTCOPTER Flying Camera Systems GmbH und der HNEE entwickelter Thermalsensor wird unter einem Multicopter montiert und zeichnet beim Überflug ĂŒber landwirtschaftliche Kulturen punktförmig die Ober-
flÀchentemperatur des Pflanzenbestandes auf. Aus den aufgezeichneten Punktdaten wird eine OberflÀchentem-
peraturkarte des Pflanzenbestandes interpoliert. In AbhĂ€ngigkeit von der Kultur und dem Befliegungszeitpunkt korrelieren die Daten mit dem pflanzenverfĂŒgbaren Bodenwasserspeicher des Schlages. Die so erzeugte Karte hat großes Potenzial als Entscheidungsgrundlage fĂŒr die teilflĂ€chenspezifische Landwirtschaft sowie bei der Steuerung von BewĂ€sserungsanlagen in Landwirtschaft und Gartenbau.
HNEE-Beteiligter: Prof. Dr. Roland Hoffmann-Bahnsen

Transfer

07.09.2016 -


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Gefördert durch das Ministerium fĂŒr Wirtschaft, Arbeit und Energie aus Mitteln des EuropĂ€ischen Fonds fĂŒr Regionale Entwicklung und des Landes Brandenburg.


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Angebote fĂŒr Unternehmen, wissenschaftliche Institutionen, VerbĂ€nde und Politik

  • Wir sind die Ansprechpartner fĂŒr potentielle Kooperationspartner*innen und Interessent*innen, die eine Zusammenarbeit mit der Hochschule suchen. Wir finden fĂŒr Ihre Anfrage die richtigen Fachkolleg*innen und Professor*innen, initiieren AuftaktgesprĂ€che und beraten Sie zu Fördermöglichkeiten.
  • Sie suchen Ansprechpartner*innen fĂŒr den Wissenstransfer von Forschungs- und Projektergebnissen in Ihre Organisation? Wir vermitteln Ihnen den passenden Kontakt.
  • Gemeinsam mit regionalen UnternehmerverbĂ€nden und Unternehmen organisieren wir Veranstaltungen, z. B. den jĂ€hrlichen Unternehmertag an der HNEE. Sie haben eine Idee fĂŒr eine gemeinsame Veranstaltung? Sprechen Sie uns an!


Angebote fĂŒr Hochschulangehörige

  • Wir beraten Sie bei der Antragstellung fĂŒr nationale und internationale Projekte und Forschungsvorhaben. Des Weiteren bieten wir Ihnen eine administrative Beratung bei der ProjektdurchfĂŒhrung (z. B. zu Mittelabrufen, MittelĂŒbertragungen, Verwendungsnachweisen) und unterstĂŒtzen Sie bei der Kommunikation mit Ihren ProjekttrĂ€gern.
  • Wir unterstĂŒtzen Sie im Rahmen des Transfers bei der Öffentlichkeitsarbeit und dem Veranstaltungsmanagement. Unter anderem prĂ€sentieren wir die HNEE transferbezogen auf Veranstaltungen und Messen, z. B. auf der Hannover Messe.
  • Auch bei der Patentverwertung stehen wir Ihnen gern zur Seite. Seit Oktober 2015 verfĂŒgt die HNEE ĂŒber eine eigene, im Jahr 2018 aktualisierte IP-Startegie (2018_Neufassung-IP-Strategie-HNEE_1.pdf )
  • Unseren Studierenden und Alumni helfen wir bei der Vermittlung in Forschungsprojekte mit Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen.



Unsere Förderer und Partner




Start-up Labor Schwedt

07.09.2016 -

Seit dem 01.01.2023 gibt es das StartUpLabor Schwedt, was die HNEE gemeinsam mit PCK und Leipa gefördert vom Bundesministerium fĂŒr Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und Ministerium fĂŒr Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) mit folgenden Oberzielen:

  • Beitrag zur Entwicklung und Umsetzung eines Transformationspfades fĂŒr die Mineralölindustrie und weiteren am Standort ansĂ€ssigen Unternehmen der Prozessindustrie in Schwedt/Oder, der eine möglichst hohe UnabhĂ€ngigkeit von fossilen Ressourcen erreicht und zugleich einen relevanten Beitrag fĂŒr das Bundesland und die Region im Bereich der nachhaltigen Energie-, Treibstoff- und Power-to- X-versorgung
  • FachkrĂ€fte- und Arbeitsplatzsicherung am Standort Schwedt/Oder und damit im Landkreis Uckermark sowie im grenznahen deutsch-polnischen Verflechtungsraum
  • Förderung zirkulĂ€rer, klimaneutraler industrieller Wertschöpfungsketten am Standort.
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    Übergabe des Förderbescheides

    durch StaatssekretÀr

    Michael Kellner

    am 19.012.2022

Ziele

  • Labor und Startups: Entwicklung und Umsetzung eines auf den Standort und die regionale Ausgangslage ausgerichteten Startup-Labor-Ansatzes inklusive Werkzeuge, wie GrĂŒndungs- und Innovationsmanagement mit Innovationstrichter, Projektinkubator, Mitwirkung an der ĂŒberregionalen/ internationalen Standortvermarktung und technischer, infrastruktureller sowie personeller Ausstattung.
  • Transformation der regionalen Industrie: Etablierung von Zusammenarbeitsstrukturen zwischen etablierten Industrieunternehmen der Prozessindustrie am Standort und technologieorientierten Start-ups, welche das Potenzial besitzen, CO2-intensive und klimaschĂ€dliche Produktionsprozesse hin zu klimafreundlichen und zirkulĂ€ren Prozessen zu transformieren.
  • BefĂ€higung des Standortes: Schaffung von Bildungsformaten zur BefĂ€higung von BeschĂ€ftigten am Standort fĂŒr die Zusammenarbeit mit Startups und co-kreative Innovationsprozesse
  • Spezialisierung und Akteursverdichtung: UnterstĂŒtzung bei der Herausbildung eines Transformationspfades und Schaffung eines Innovationsökosystems im Bereich Start-ups
  • Erweiterung des Hochschulangebots: Entwicklung und Umsetzung eines Hochschulvernetzungs- und (auch) Entwicklungsansatzes, vor allem fĂŒr die antragstellende Hochschule fĂŒr nachhaltige Entwicklung Eberswalde, die zwar Kompetenzen im Themenfeld der nachhaltigen Entwicklung, der Transformation und des GrĂŒndens besitzt, aber heute nur ĂŒber eine sehr begrenzte industrielle, technologische Ausrichtung in diesem Themenfeldern verfĂŒgt. Sie wĂŒrde in diesem Ansatz ihr Angebot fĂŒr die Region selbst aber auch fĂŒr andere Regionen im Umbruch ausbauen können.

Arbeitsphasen

Phase 1

  1. Herstellung der ArbeitsfÀhigkeit
  2. Befragung und Bedarfsermittlung
  3. Konzepterstellung

Phase 2

  1. Allgemeine GrĂŒndungsservices inkl. Zugangsmodell zum Standort
  2. Öffentlichkeitsarbeit / Standort- und Ansiedlungskampagne 
  3. Infrastrukturelle Services
  4. Einrichtung einer Professur fĂŒr den Transformationsprozess Schwedt inklusive Transferprogramm
  5. „Recode Schwedt“ – jĂ€hrliches Hackathon Event
  6. JĂ€hrliches Tranformationscamp fĂŒr die Zivilgesellschaft der Region
  7. Zertifikatslehrgang „Intrapreneurship und Co-Creation in der Industrie“
  8. Industrial Data Services
  9. Prototypenförderung
  10. Power-to-X-Service
  11. Scale-Up-Programm


Projektlaufzeit

01.01.2023- 31.12.2027


Ansprechpartner*in

Koordinator Sascha Lademann  sascha.lademann@hnee.de und Leiterin InnoSupport Kerstin Lehmann kerstin.lehmann@hnee.de


Partner

LEIPA Georg Leinfelder GmbH

PCK Raffinerie Schwedt GmbH

WFBB


Angebote fĂŒr Unternehmen und Kooperationspartner*innen

30.03.2016 -

Aufnahme von Anfragen zur möglichen Zusammenarbeit mit der Hochschule

Nachfragen und PrĂŒfung von Anfragen

Weiterleitung an Fachkolleg*innen und Professor*innen

Initiierung von AuftaktgesprÀchen

Recherche nach passenden Fördermitteln wie

Entwicklung gemeinsamer Projektideen und -antrÀge

UntersĂŒtzung bei der Antragstellung zusĂ€tzlich durch die Drittmittelmanagerin Ines Duncker

Angebote der HNEE fĂŒr Unternehmen und Kooperationspartner*innen

04.02.2015 -
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