Festival der Taten – Das Nachhaltigkeitsfestival der HNEE

Festivalrückblick

Drei Tage voller Austausch, Inspiration und gemeinsamer Aktion – vom 12. bis 14. März 2026 fand das Festival der Taten zum ersten Mal an der HNEE in Eberswalde statt. Rund 200 Teilnehmende und etwa 50 Mitgestalter*innen aus Eberswalde und der Region haben dieses Debüt zu einem echten Gemeinschaftsprojekt gemacht.

Das Programm war so vielfältig wie die Menschen dahinter: Workshops wie „Handlungsstrategien gegen Antifeminismus", „Kochen mit der Kochkommode" oder „Mind meets Climate – Resilient im Klimawandel" zeigten die thematische Bandbreite des Festivals. Drei Keynotes setzten kraftvolle Impulse: Carla Reemtsma und Katharina van Bronswijk sprachen über konstruktive Hoffnung und Aktivismus, Arnim Wiek über die Zukunft des Lebensmittelhandwerks.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Mitgestalter*innen, die mit Energie, Kreativität und Einsatz dieses Festival erst möglich gemacht haben. Ebenso danken wir allen Teilnehmenden für ihre Offenheit und ihr aktives Mitwirken.

Die Erfahrungen aus dieser ersten Ausgabe fließen nun in die Weiterentwicklung des Formats ein. Eines steht fest: Das Festival der Taten war ein gelungener Auftakt – und nicht das letzte seiner Art.

Das war das Festival der Taten 2026:

12. – 14.03.2026 | Waldcampus

Das Festival der Taten lädt dazu ein, im Hier und Jetzt den Wandel zu gestalten – durch praktisches Tun, gemeinsames Ausprobieren und Formate, die Nachhaltigkeit erlebbar und zugänglich machen.

Thema 2026 – Zusammen-Tun: Wo Begegnung Wirkung entfaltet

In einer Zeit vielfältiger sozialer und ökologischer Krisen braucht es Räume, in denen Menschen nicht nur über Wandel sprechen, sondern ihn gemeinsam gestalten. Genau das bietet das Festival der Taten: Einen Ort, an dem Begegnung zum Ausgangspunkt für konkretes Handeln wird.

Unter dem Motto Zusammen-Tun – wo Begegnung Wirkung entfaltet lädt die HNEE im März 2026 dazu ein, ins Tun zu kommen und sich zu begegnen. Denn echte Begegnungen verbinden, ermutigen, eröffnen Perspektiven und machen deutlich: Wir können uns zusammentun und gemeinsam etwas bewegen.

Das Festival ist mehr als eine klassische Konferenz: Es ist ein Mitmachfestival, das auf Empowerment, Praxisbezug und Gemeinschaft setzt. In Workshops, Aktionen und Exkursionen wird ausprobiert, umgesetzt und gestaltet. So wird Nachhaltigkeit vor Ort erfahrbar – lokal, konkret und gemeinsam.

Festivalprogramm

Als die HNEE im Frühjahr 2023 den "Nationalen Preis — Bildung für nachhaltige Entwicklung" gewann, war klar: Die 10.000 Euro Preisgeld werden in ein handlungsorientiertes Nachhaltigkeits-Veranstaltungsformat investiert. Von Beginn an war klar, dass die inhaltliche Ausgestaltung in den Händen der Studierenden als zentrale Akteursgruppe liegen sollte. Eine Gruppe Studierender des Masterstudiengangs "Nachhaltige Regionalentwicklung" entwickelte ein Konzept für eine Veranstaltung und einen Prototypen. Daraus ist das Festival der Taten entstanden.

In den letzten Monaten sind zahlreiche engagierte Menschen unserem “Aufruf zur Mitgestaltung“ des Festivals gefolgt. Entstanden ist ein buntes Programm, was inspiriert, zum Nachdenken anregt und Taten sprechen lässt.

*BNE ist die Abkürzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Gemeint ist eine Bildung, die Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln befähigt. Sie ermöglicht jedem Einzelnen, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen.

Unsere Key Speaker*innen

Key Speakerin

Katharina van Bronswijk

Katharina van Bronswijk ist als Sprecherin der „Psychologists and Psychotherapists for Future” mit den komplexen Zusammenhängen zwischen Umweltkrisen und psychischer Gesundheit gut vertraut. Zu diesem Thema hält sie regelmäßig Vorträge, gibt Interviews und publiziert (zuletzt „Climate Action – Psychologie der Klimakrise”). Die Psychologin und Verhaltenstherapeutin engagiert sich seit 2009 für den Klimaschutz, unter anderem bei Greenpeace, und betreibt eine eigene Praxis in der Lüneburger Heide.

Katharina Bronswijk
Key Speakerin

Carla Reemtsma

Carla Reemtsma, ist in Berlin aufgewachsen und hat in Münster Politik und Wirtschaft studiert. Inspiriert von Erlebnissen auf Klimacamps rund um die Tagebaue im Rheinischen Braunkohlerevier und Gretas Schulstreiks, organisierte Carla den ersten Klimastreik in Münster. Seitdem ist Carla aktiv in der Klimagerechtigkeitsbewegung, organisiert Klimastreiks, blockiert Automessen und Tagebaue und diskutiert mal mit Großeltern, mal mit Politiker*innen über Kohleausstieg, Kapitalismus und Klimafolgen.

Carla Reemtsma
Key Speaker

Prof. Dr. Arnim Wiek

Prof. Wiek leitet die Humboldt-Professur für Nachhaltige Ernährungswirtschaft am Institut für Wirtschaftswissenschaften der Universität Freiburg. Die Professur erforscht die Entwicklung, Umsetzung und Skalierung von nachhaltigen Innovationen für kleine und mittlere Betriebe, für regionale Wertschöpfungsketten und für ganze Sektoren der Ernährungswirtschaft. Schwerpunkte liegen auf der Lebensmittelverarbeitung, der Gemeinschaftsverpflegung und dem Bio-Fachhandel. Zudem bietet die Professur eine Reihe von innovativen Aus- und Weiterbildungsprogrammen an, unter anderem zu kooperativem Wirtschaften. Forschung und Lehre erfolgt in enger Zusammenarbeit mit Praxispartnern aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft. 

Prof. Dr. Arnim Wiek

Mitgestaltung

Etwa 50 Mitgestalter*innen aus Eberswalde und darüber hinaus präsentieren ihre Ideen zum Thema Begegnung und Nachhaltigkeit und laden zum gemeinsamen Austausch, Erleben und Ausprobieren ein. Wir bedanken uns für die gemeinsame Organisation des Programms und das wichtige Engagement.

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