Das Eberswalder Studienmodell

Mit dem Eberswalder Studienmodell (EStM) entwickeln wir an der HNEE eine zukunftsweisende Lehr- und Lernarchitektur. Im Mittelpunkt steht die integrative Entwicklung von Schlüsselkompetenzen für nachhaltige Entwicklung entlang von Fach- und Methodenkompetenzen sowie Sozial- und Selbstkompetenzen. Diese entsprechen im Wesentlichen den Future Skills, die es künftig braucht, um die Nachhaltigkeitstransformation zu gestalten. Und genau dafür bilden wir unsere Studierenden aus.

Praxisnah & Interdisziplinär

Lösungs- & Kompetenzbasiert

Innovativ & Digital

Individuell & Flexibel

International & Sinnstiftend

Neuigkeiten

  • Grünes Licht: Am 25. März 2026 hat der Senat das Eberswalder Studienmodell mit einer Stimmenthaltung die Umsetzung des Projektes "Eberswalder Studienmodell" und die damit verbundene Weiterentwicklung des Bereichs "Studium und Lehre" beschlossen.
  • Finanzielle Unterstützung: Die Stiftung Innovation in der Hochschullehre (StIL) fördert das Eberwalder Studienmodell mit 6,1 Millionen Euro über einen Zeitraum von sechs Jahren. Vorausgesetzt wir meistern die erste Evaluation nach vier Jahren. Was 2023 mit einer Idee begann und 2024 einen Ordnungsrahmen erhielt, kann jetzt mit verstärkten Ressourcen strukturell verankert werden.
  • Fast Vollständig: Mit inzwischen zehn neuen Kolleg*innen ist das EStM-Team jetzt nahezu vollzählig. Im Juli erwarten wir noch weiteren Zuwachs in unserem Team.

Das Besondere am Eberswalder Studienmodell

Mit dem Eberswalder Studienmodell schreiben wir nicht nur unser Leitbild Lehre weiter , sondern schärfen zugleich unser Nachhaltigkeitsprofil. 
Ausgehend von unserer DNA (Der Nachhaltige Ansatz) haben wir vier didaktische Prinzipien entwickelt, die für alle Studiengänge gelten: 

  1. Nachhaltigkeit gemeinsam reflektieren
    • als Basis in jedem Studiengang 
  2. Transdisziplinarität erleben
    • im Austausch mit Praxisakteur*innen aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft 
  3. Interdisziplinär arbeiten
    • fachübergreifend und projektbezogen, entlang realer Transformationsfragen und Problemstellungen 
  4. Individuelle Kompetenzprofile entwickeln
    • durch Wahlmöglichkeiten und Vertiefungen

Unsere neue Lehr- und Lernarchitektur

Um dieses Modell mit Leben zu füllen, werden wir drei Entwicklungslinien in entsprechenden Arbeitspaketen miteinander verweben. 

Damit verbunden ist ein Kulturwandel: Lehrende stärken wir darin, ihre Lehre auf Basis von Erfahrung und Reflexion weiterzuentwickeln. Gleichzeitig unterstützen wir alle Statusgruppen der Hochschule dabei, eine notwendige Offenheit für Veränderungen zu entwickeln.

Dies geschieht durch: 

  1. Die Verankerung einer kompetenzorientierten Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung in den Curricula aller Studiengänge.
  2. Die Umsetzung der erforderliche Gestaltung adaptiver physischer, digitaler und hybrider Lernumgebungen. 
  3. Die Entwicklung und Erprobung neuer reflexiver Prozesse der Lernbegleitung.

 

Mit unserem Eberswalder Studienmodell bieten wir unseren Studierenden umfassende Möglichkeiten für ihre persönliche und berufliche Entwicklung, damit sie Ihr Potenzial entfalten und ihre Kompetenzen wachsen.

 

Prof. Dr. Uta Steinhardt steht vor einem Hochschulgebäude auf dem Stadtcampus der HNEE.

Prof. Dr. Uta Steinhardt

Vizepräsidentin für Studium und Lehre an der HNEE

Zum Personenprofil

Ausblick

Wie geht es nach Förderzusage und Senatsbeschluss nun konkret weiter? Neben der Curriculums(weiter-)entwicklung wollen wir administrative Prozesse anpassen und eine Veränderungskultur vorantreiben. Zudem gestalten wir Räume, die lernendenzentriert und somit durch maximale Nutzungsoffenheit geprägt sind.  

Pilotiert

Gemeinsam mit Studierenden, Lehrenden und einem Entwicklungsteam aus Zentralem Qualitätsmanagement, Schools und Mitarbeitenden für Studienorganisation erarbeiten wir in Curriculumswerkstätten schrittweise und pilotiert die Curricula der Zukunft.

Umgebaut

Gemeinsam mit der Bibliothek bauen wir das EG bis zum OG zu einem Learning Center um. 

Wir unterstützen die Liegenschaftsabteilung beim Umbau von Hörsälen am Waldcampus. 

Wir entwickeln informelle Lerninseln in Fluren und Begegnungszonen und bauen den Didaktik Navigator aus. 

Wir führen ein Medienkompetenz-Zertifikat in Kooperation mit brandenburgischen Hochschulen ein.

Interaktiv

Wir entwickeln neue Begegnungs- und Austauschformate wie das Eat & Great für alle Hochschulangehörige in den Mensen am Stadt- und am Waldcampus. 

In Kooperation mit der AG Gesunde Hochschule veranstalten wir die 3000 Schritte-Spaziergänge am Stadt- und Waldcampus.

Mittelgebende

Logo Stiftung Hochschullehre

Kontakt zum Eberswalder Studienmodell

Vizepräsidentin für Studium und Lehre

Prof. Dr. Uta Steinhardt

Professur für Landschaftsökologie und Landnutzungsplanung, Vizepräsidentin für Studium und Lehre

Gesamtkoordination Eberswalder Studienmodell

Dr. Jennifer Krah

VPL / Leitung der Koordinationsstelle