InNoWest-Beirat setzt Impulse für Transfer nach 2027

Externe Perspektiven für Wissenstransfer und regionale Innovation: Die dritte Sitzung des Transferbeirats widmete sich Ergebniskommunikation, Sichtbarkeit und der Weiterentwicklung hochschulübergreifender Transferstrukturen.

Der InNoWest-Transferbeirat ist am 23. April 2026 zum dritten Mal seit Projektstart zusammengekommen. Gastgeberin der Sitzung war in diesem Jahr die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE). Im Mittelpunkt standen die Kommunikation von Ergebnissen aus InNoWest-Aktivitäten, die Sichtbarkeit regional wirksamer Transferprojekte sowie die Frage, welche Rolle der Beirat über das geplante Projektende Ende 2027 hinaus übernehmen könnte.

Eröffnet wurde die Sitzung von Prof. Dr. Eva-Maria Saliu, Vizepräsidentin für Forschung und Transfer der HNEE. Sie betonte die Bedeutung externer Perspektiven für einen wirksamen Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Praxis. Hochschulen profitierten davon, beim Blick auf Transferprozesse „die Scheuklappen abzunehmen“ und Rückmeldungen von außen in die Weiterentwicklung ihrer Aktivitäten einzubeziehen.

Im Anschluss stellten die drei Verbundhochschulen aktuelle Entwicklungen im Transfergeschehen vor. Diskutiert wurden unter anderem die Einrichtung und unterschiedliche Ausgestaltung von Transferprofessuren an den beteiligten Hochschulen. Diese sollen dazu beitragen, Forschung, Lehre und Praxis noch enger miteinander zu verbinden und Transferaktivitäten strategisch weiterzuentwickeln.

In Kleingruppen tauschten sich die zwölf anwesenden Beiratsmitglieder mit den InNoWest-Teams aus den Bereichen Transferort, Digitalisierung, Umbau und Partizipation aus. Im Fokus standen Fragen der Sichtbarkeit, Skalierung und Ergebniskommunikation ausgewählter InNoWest-Projekte. Die Projektteams nahmen zahlreiche Anregungen mit, wie Ergebnisse und Erkenntnisse künftig noch zielgerichteter kommuniziert werden können – etwa mit Blick auf geeignete Kanäle, relevante Zielgruppen und konkrete Anwendungsfelder.

Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung war die mögliche Rolle des Transferbeirats nach Ende der aktuellen Projektlaufzeit. Die beteiligten Hochschulen signalisierten Interesse daran, den Beirat auch über 2027 hinaus fortzuführen, um bei weiteren hochschulübergreifenden Transferaktivitäten und gemeinsamen Anträgen weiterhin auf externe Expertise zurückgreifen zu können. Die Beiratsmitglieder zeigten sich offen für diesen Vorschlag und regten an, die Kooperation im Bereich Transfer perspektivisch auf alle vier Brandenburger Hochschulen für Angewandte Wissenschaften auszuweiten und die Technische Hochschule Wildau einzubeziehen.

In der Abschlussrunde gaben die Beiratsmitglieder sowohl zu den konkreten InNoWest-Projekten als auch zum Hochschulverbund insgesamt ein positives Feedback. Die Transferaktivitäten wurden als greifbar und nützlich für die Region beschrieben. Zugleich empfahl der Beirat, Transferaktivitäten künftig noch konsequenter an der Lösung konkreter Probleme und am erkennbaren Mehrwert für Praxispartner*innen und Region auszurichten.

Über InNoWest
InNoWest ist ein gemeinsames Transferprojekt der Technischen Hochschule Brandenburg (THB), der Fachhochschule Potsdam (FHP) und der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE). Im Mittelpunkt stehen Innovationen für nachhaltige Entwicklung in Brandenburg – unter anderem in den Bereichen nutzer*innenzentrierte Digitalisierung, klimagerechter Umbau und Beteiligung. Weitere Informationen zu InNoWest.