10 Teams der zweiten Startup Challenge Schwedt starten in die
Konzeptphase
Mit dem heutigen Startschuss der zweiten Schwedter Startup Challenge arbeiten in den nächsten Monaten 10 Teams aus Deutschland und Polen daran, Pilotvorhaben zur Herstellung nachhaltiger Materialien am Standort zu entwickeln. Die drei besten Konzepte erhalten die Möglichkeit, ihr Pilotvorhaben in Schwedt umzusetzen. Unterstützt werden sie dabei von den Kooperationspartnern der Challenge: PCK Raffinerie GmbH, LEIPA Group GmbH, ENERTRAG SE und VERBIO SE.
Die Startup Challenge Schwedt verbindet Technologieentwicklung mit dem industriellen Strukturwandel in Schwedt: „Das Besondere an der Schwedter Startup Challenge ist, dass die Teams hier direkt Teil des Transformationsprozesses am Standort werden“, erläutert der Projektkoordinator des Startup Labors Schwedt, Sascha Lademann: „Wir wollen von den Teams wissen, wie ihre Technologie dazu beitragen kann, den industriellen Wandel auszugestalten oder gar neue Wertschöpfungspotenziale zu begründen.“.
Die teilnehmenden Startups erhalten zunächst einen Forschungs- und Entwicklungsauftrag mit einem Volumen von bis zu 20.000 Euro. Begleitet werden sie von den Industriepartnern der Challenge, die Infrastruktur, Anwendungsszenarien und Mentoring bereitstellen. Für die drei aussichtsreichsten Konzepte kann der Auftrag um bis zu 300.000 € erweitert werden, um eine Pilotanwendung am Standort Schwedt umzusetzen.
„Das wir als Uckermark so kontinuierlich überregionales und internationales Interesse in der Startup-Szene wecken, zeigt, wie viel Zukunftspotenzial auch im ländlichen Raum steckt.“ so der erste Beigeordnete und stellvertretende Landrat Frank Bretsch. „Wir als Landkreis unterstützen diese Entwicklung mit der Schaffung industrienaher Infrastrukturen wie dem DemoHub in unmittelbarer Nachbarschaft zur PCK, um genau solchen Pilotvorhaben bestmögliche Entwicklungsbedingungen bieten zu können.“, so Frank Bretsch weiter.
Auch für die Schwedter Bürgermeisterin Annekathrin Hoppe sind die Startup Challenges ein Highlight im Strukturwandel am Standort: „Bei den Challenges sehen wir, dass es bei der Transformation in Schwedt nicht um Deindustrialisierung geht, sondern gerade unsere Standortbedingungen hervorragende Anknüpfungspunkte für Zukunftstechnologien aus der Kreislaufwirtschaft, der grünen Chemie oder der Bioökonomie sind.“, ist sich Hoppe sicher. „Umso mehr freut es mich, dass wir es mit den Challenges schaffen, dass hier junge Unternehmen, Industrie und Wissenschaft gemeinsam an zukunftsfähigen Lösungen für den Wandel in Schwedt arbeiten.“.
Nachhaltige Materialien im Fokus der zweiten Startup Challenge
Im Mittelpunkt der Challenge stehen Pilotvorhaben, mit denen beispielsweise Basischemikalien, Fasern, Reststoffe, Polymere, Verbundstoffe oder Textilien künftig auf Basis nachwachsender bzw. sekundärer Rohstoffe und erneuerbaren Energien hergestellt werden können. Die Technologien sollen im Rahmen der Challenge den Labormaßstab verlassen und den Schritt in eine reale Entwicklungsumgebung gehen.
Folgende Teams wurden durch eine unabhängige Expert*innenjury ausgewählt:
- Beneficial Design Institute GmbH
- Bin-E Sp. zoo.
- Biowerkz GmbH
- EveryCarbon UG
- LIGARO GmbH iG
- Nanolope GmbH
- Papair GmbH
- Radical Dot GmbH
- Revoltech GmbH
- Spark e-Fuels
Weitere Informationen:
https://startuplabor-schwedt.de/innovationen/startup-challenges/startup-challenge-2/
Förderhinweis:
Das Startup Labor Schwedt ist ein Projekt der Hochschule für nachhaltige Entiwcklung Eberswalde (HNEE), der Leipa Group GmbH und der PCK Raffinerie GmbH und wird durch das EXIST-Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg gefördert.