Forschungsprojekt

Kontakt

Projektleitung

Prof. Dr. Pierre L. Ibisch

Professur für Sozialökologie der Waldökosysteme

Allgemeiner Kontakt

Susanne Rönnefarth

Strategien zur Entwicklung von pyrophoben und klimawandelresilienten Wäldern auf Waldbrandflächen

Laufzeit:

05/2020 - 04/2025

Projektvolumen:

1.673.498 EURO

Kooperationen:

Verbundpartnerschaft

Mittelgebende:

Bundesmittel

Teilvorhaben 1: Koordination, Waldökologie und Synthese

Das Verbundvorhaben untersucht die Auswirkungen verschiedener Managementvarianten auf die ökosystemare Entwicklung von Waldbrandflächen. Anhand von Dauerbeobachtungsflächen werden Gebiete mit Brandgeschichte analysiert und das Potenzial und die Effektivität natürlicher Regenerationsprozesse im Ökosystem erfasst, um Handlungsempfehlungen für den Umgang mit brandgeschädigten Flächen zu formulieren. Damit wird außerdem ein Grundstein für langfristige Erforschung sowie Lehre und Bildung zum Thema gelegt. Als mittelfristiges Ergebnis der Wiederbewaldung soll dabei die Entwicklung von möglichst klimawandelresilienten sowie pyrophoben Wäldern erreicht werden. 

Das Teilvorhaben 1 "Koordination, Waldökologie und Synthese" wird vom Verbundkoordinator (HNEE) durchgeführt und umfasst die Arbeitspakete AP1 (Projektkoordination & Projektmanagement), AP2 (Standort: Boden und Wasser), AP3 (Biotik: Flora, Fauna, Mykologie), AP 4 (Waldökologie & Restoration Management) und AP 5 (Kommunikation und Bildung). 

In diesem Teilvorhaben werden die Baumverjüngung, das Biomassevolumen von liegendem Totholz untersucht, Thermokarten angefertigt, eine Geodatenbank angelegt und das Mikroklima erfasst (AP 3, Ibisch). Die Synthese aller Projektergebnisse der einzelnen Teilvorhaben und das Ableiten von Schlussfolgerungen und konkreten Praxisempfehlungen für ein Waldökosystem- und Restoration Management sind außerdem zentraler Bestandteil des Teilvorhabens (AP 4, Ibisch). Außerdem wird die Zusammensetzung der Bodenlösung, des Sickerwasser und Grundwassers in diesem Teilvorhaben untersucht (AP 2, Chmieleski). Die Übertragbarkeit der Ergebnisse und die Anwendbarkeit der Empfehlungen in die forstliche Praxis werden gemeinsam mit dem LFE erörtert, optimiert und zielgruppenspezifisch kommuniziert (AP 5, Ibisch).

Informationen zu den weiteren Teilvorhaben und Projektergebnissen erhalten Sie bei den Verbundpartnern:

Einen Überblick bietet das Kompetenz- und Informationszentrum Wald und Holz (kiwuh) der Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe (FNR)

Mittelgebende

Bundesmittel

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz Fachagentur nachwachsende Rohstoffe e.V.

Kooperationen

Verbundpartnerschaften

Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg Landesforstbetrieb Brandenburg Thünen Institut Naturwald Akademie Stiftung Naturlandschaften Brandenburg
Das Verbundvorhaben wird Digitalisierung und nachhaltige Entwicklung künftig in und für die Region voranbringen.
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