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Professur für Landschaftsökologie und Landnutzungsplanung
Digital Innovation & Learning Lab (DiLeLa)
01/2021 - 12/2025
Mittelgebende:Stiftungen
Das DiLeLa an der HNE Eberswalde entwickelt und erprobt digitale Lehrformen, stärkt digitale Kompetenzen und fördert eine studierendenzentrierte Lernumgebung. Es unterstützt Wissensmanagement, Vernetzung und flexible Zusammenarbeit und wirkt als Impulsgeber für digitale Didaktik und Kollaboration.
Das DiLeLa schafft eine strukturelle Innovation an der HNE Eberswalde. In zyklischen Praxisprojekten werden im Lern- und Erfahrungsraum digitale und hybride Lehr- und Lernformen mit Lehrenden und Studierenden entwickelt und in neuen Kontexten erprobt und hierfür digitale Kompetenzen bei allen Beteiligten gestärkt. Begleitend werden Aktivitäten für Wissensmanagement und Transfer, Koordination und Vernetzung, Kommunikation und Austausch umgesetzt und die digitale Lernumgebung studierendenzentriert umgestaltet. Flexible Gruppenarbeit und informelle Interaktionen werden dadurch möglich und Lernbedingungen für die Studierenden verbessert. Wissenschaftliche Erkenntnisse zu alternativer digitaler Leistungsüberprüfung werden mit anderen brb. Hochschulen mit Blick auf curriculare Verankerung diskutiert. Angesichts vielfältiger dezentraler Initiativen für digitale Didaktik an der HNEE, dem Bedarf an zusätzlichen Supportstrukturen sowie unterschiedlich verteilter digital-didaktischer Kompetenz, ist das DiLeLa als Treiber geeignet, weil es als Impulsgeber in die Institution fungiert, den unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Hochschule Rechnung trägt und den digitalen Lern- und Lebensraum durch Kommunikation und Kollaboration kultiviert.
Gefördert wurde das Projekt durch die Stiftung Innovation Hochschullehre in Trägerschaft der Töpfer Stiftung gGmbH.
Strukturelle Innovation durch das Projekt
Die didaktische Einzelberatung begleitete Lehrende bei bestimmten Praxisprojekten auf ihren Wunsch hin und unterstützte sie aktiv dabei, digitale und hybride Lehre anzubieten.
Das Workshop-Format "open academy" des DILeLa war ein Wissensformat, das sich als hochschuldidaktische Weiterbildung an der HNEE vorrangig an Lehrende wendete. Aber auch Studierende sind zu bestimmten Themen waren herzlich eingeladen.
Um Future Skills an der HNEE zu fördern, unterstützte das DILeLa Lehrende, die hybride Settings und digital-innovative Lehrformate erlernen wollen, mit dem Service eines technischen Supports. Sie konnten Lehrformate im Production Hub erstellen, Equipment leihen oder sich beraten lassen.
Virtuelle Tour: 360° Digital Forest Lab Haselberg
Das Digital Innovation & Learning Lab verfügte über eine breite Auswahl von technischem Equipment z.B. zur Produktion von audiovisuellen Formaten, das an Studierende und Lehrende verliehen wurde. Die Nutzung war kostenfrei.
Die Hochschule verfügt nun über ein eigenes, vollausgestattetes Produktionsstudio, das Medienstudio. Als erste Anlaufstelle für digitale Produktionen jeglicher Art, bietet es den Hochschulangehörigen alle Möglichkeiten, digitalen Content & Formate selbst zu entwerfen und umzusetzen. Die Nutzung des Medienstudio ist für studiums- und lehrbezogene Projekte vorgesehen.
Die HNEE erprobt und experimentiert mit innovativen und digitalen Lehr- und Lernformaten im hauseigenen hybriden Lernraum OASIS (Open Areas for Selfdirected and Innovative Studies). Flexible Holz-Pixel ermöglichen schnell und intuitiv individuelle Lehr-Settings, beispielsweise mit Lerninseln, Sitzkreisen oder Tribünen.
Sound in der Lehre - Events im Rahmen des Transprojektes
Für das Digital Innovation and Learning Lab ist Audio ein fester Bestandteil der Angebote zur Kompetenzentwicklung. Teil des Transprojektes war es Studierenden & Lehrenden interdisziplinäre Lernansätze wie die der Sounddidaktik näher zu bringen. Neben einer open academics mit dem Thema Sound 2025 gab es 2025 auch eine Tagung zum Thema Sound in der Lehre. Das Ziel der open academy im Sommersemester 2024 mit Live-Events am Stadt-Campus aus allen Perspektiven mit verschiedenen ExpertInnen in einem Workshop-Format war die Befähigung der HNEE-Mitglieder, Audio als Teil von digitalen Formaten zu verstehen und selbst anwenden zu können.
Ein Jahr später folge die Tagung zum selbigen Thema. In kurzweiligen Vorträgen stellen unsere Gäste das kreative Super-Potenzial von Audio in der Hochschul-Praxis vor. Durch die zusätzliche Kombination mit einem Workshop-Teil konnten Sie direkt in die Anwendung der Technik und experimentieren kreativ mit Sound gehen. Die Gäste konnte dabei hautnah erleben, wie Audio im Lernprozess sowohl die kognitive als auch die emotionale und soziale Auseinandersetzung mit Inhalten fördert.
Das Plakat zur Tagung ist noch digital zugänglich.
Mittelgebende